Nach Jahren des Sparens, Drohens und gelegentlichen Beschimpfens internationaler Organisationen haben die USA überraschend einen Geldkoffer Richtung Vereinte Nationen geschoben: 1,8 Milliarden Dollar sollen für humanitäre Hilfe bereitgestellt werden. UNO-Generalsekretär António Guterres zeigte sich erfreut und erklärte, damit könnten „Millionen Menschen in Krisengebieten erreicht werden“ – oder zumindest jene Krisengebiete, die Washington gerade auf der Liste hat.
Ganz neu ist die Großzügigkeit allerdings nicht: Bereits im Dezember hatten die USA dem UNO-Nothilfebüro OCHA zwei Milliarden Dollar überwiesen. Offenbar gilt inzwischen die Devise: Erst Weltordnung destabilisieren, dann Pflaster schicken.
Vor Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus lagen die amerikanischen Beiträge allerdings noch deutlich höher. Damals floss das Geld teilweise in einem Tempo, das heute in Washington bereits als sozialistisch gelten würde.
Ganz nebenbei schulden die USA den Vereinten Nationen weiterhin mehrere Milliarden Dollar an regulären Beiträgen. Rund zwei Milliarden fehlen laut UNO im normalen Budget, weitere 2,2 Milliarden bei Friedensmissionen. Anders gesagt: Washington spendet großzügig für humanitäre Hilfe, hat aber gleichzeitig noch die Mitgliedsrechnung offen.
Diplomaten sprechen deshalb inzwischen von einer klassischen amerikanischen Zahlungsstrategie: Trinkgeld geben, aber die Miete vergessen.
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