Am frühen Sonntagmorgen haben die Vereinigten Staaten drei zentrale iranische Atomanlagen massiv bombardiert. Die Aktion, von der US-Regierung als „Operation Midnight Hammer“ bezeichnet, zielte auf die Standorte Fordow, Natanz und Isfahan. Laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wurden Irans nukleare Ambitionen damit „ausgelöscht“. Präsident Donald Trump kündigte in einer Ansprache weitere Angriffe an, falls der Iran nicht zu einem Friedensschluss bereit sei.
Die Angriffe wurden mit mehr als 125 Luftfahrzeugen durchgeführt, darunter sieben B-2-Bomber, die sogenannte „Bunker Buster“-Bomben abwarfen. Ergänzt wurde der Einsatz durch dutzende Tomahawk-Marschflugkörper, die unter anderem Isfahan trafen. Die B-2-Flugzeuge flogen direkt aus den USA ein und kehrten nach dem Einsatz unbehelligt zurück – es gab keine Gegenwehr aus dem Iran.
Satellitenbilder zeigen großflächige Zerstörung, insbesondere am tief unterirdisch gelegenen Komplex in Fordow. Sechs deutliche Einschlagskrater deuten auf massive unterirdische Detonationen hin. Die genaue Auswirkung auf die Nuklearanlagen bleibt bislang unklar.
Teheran reagierte scharf und sprach von einer „roten Linie“, die überschritten worden sei. Die iranische Führung kündigte Konsequenzen an, während Außenminister Araghchi die diplomatischen Spielräume als nahezu aufgebraucht bezeichnete. Die Führung in Teheran schweigt bisher über das genaue Ausmaß der Schäden.
Die Angriffe erfolgen im Kontext eines eskalierenden Konflikts zwischen Israel und dem Iran, der seit zwei Wochen anhält. Israel hatte zuvor bereits eigene Angriffe auf iranische Ziele geflogen. Präsident Isaac Herzog bezeichnete die US-Aktion als „historisch“ und lobte Trumps Entscheidung als mutig und zukunftsweisend.
Weltweit stößt der Angriff auf gemischte Reaktionen. Während Russland und China die US-Aktion scharf verurteilten und von einem Bruch internationalen Rechts sprachen, mahnten europäische Staaten zur Deeskalation und forderten eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Die EU-Kommission betonte, dass nur Diplomatie eine Lösung bieten könne.
US-Vizepräsident J.D. Vance betonte, dass sich die USA nicht im Krieg mit dem Iran, sondern ausschließlich mit dessen Atomprogramm befänden. Laut ihm habe es eine „enge Zeitspanne“ gegeben, um den Schlag auszuführen. Der Iran habe zuvor diplomatische Bemühungen ignoriert, so Vance.
Wie stark das iranische Atomprogramm tatsächlich beschädigt wurde, bleibt bislang offen. Internationale Beobachter warnen vor weiterer Eskalation in einer Region, die ohnehin am Rand eines Flächenbrands steht. Die Weltgemeinschaft ruft zur Besonnenheit auf – doch das nächste Kapitel dieses Konflikts scheint bereits geschrieben zu werden.
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