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US-Regierung streicht Finanzierung: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk vor dem Aus

vectronom (CC0), Pixabay
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Die Corporation for Public Broadcasting (CPB) wird nach über 60 Jahren ihre Arbeit einstellen. Grund ist der Beschluss von Präsident Donald Trump, die staatliche Finanzierung für öffentliche Medien wie PBS und NPR vollständig zu streichen.


🔍 Die wichtigsten Punkte:

  • Die CPB verliert 1,1 Milliarden Dollar an Bundesmitteln, die ursprünglich für die nächsten zwei Jahre vorgesehen waren.

  • Der Kongress, mittlerweile unter republikanischer Kontrolle, verabschiedete das entsprechende „Rescission Bill“.

  • Schließung der CPB bis zum 30. September 2025 – ein kleines Übergangsteam bleibt bis Januar.


🗣️ Stimmen zum Aus:

  • CPB-Präsidentin Patricia Harrison:

    „Trotz massiver öffentlicher Unterstützung sehen wir uns gezwungen, unsere Arbeit einzustellen.“

  • NPR-CEO Katherine Maher:

    „Die Auswirkungen dieses Einschnitts werden in jeder Gemeinde in den USA zu spüren sein.“

  • Craig Aaron (Free Press):

    „Das ist ein schwerer Schlag für die Demokratie. Eine mutwillige Zerstörung unabhängiger Medien durch die Politik.“


📉 Folgen für den öffentlichen Rundfunk:

  • Rund 100 Mitarbeiter*innen der CPB verlieren ihren Job.

  • Lokale Sender, besonders in ländlichen Regionen, stehen ohne Bundesmittel vor dem Aus.

  • Große Sender wie GBH (Boston) oder WNET (New York) versuchen nun, sich stärker auf Spenden und lokale Unterstützung zu stützen.


⚖️ Politischer Hintergrund:

  • Trump warf dem öffentlichen Rundfunk „liberale Voreingenommenheit“ vor und bezeichnete ihn als „anti-konservativ“.

  • Er hatte zuvor versucht, CPB-Vorstandsmitglieder zu entlassen, was rechtlich nicht zulässig war.

  • Mit der Streichung der Mittel feiert Trump einen symbolischen Sieg gegen den öffentlich-rechtlichen Journalismus:

    „REPUBLIKANER HABEN ES 40 JAHRE LANG VERSUCHT. JETZT HABEN WIR GEWONNEN“, schrieb er auf Truth Social.

🎙️ Was kommt jetzt?

  • Öffentliche Medienanstalten setzen auf Crowdfunding, Spenden und lokale Initiativen, um weiter berichten zu können.

  • Viele sehen in der Krise auch eine Chance: ein Neustart für unabhängigere, bürgernahe Medien – frei von staatlicher Einflussnahme, aber auch von finanzieller Unterstützung.

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