Die Crew des Kreuzfahrtschiffs „Sapphire Princess“ hat auf dem Weg nach Spanien fünf tote Menschen aus dem Wasser geborgen. Die Reederei spricht von einem tragischen Vorfall – die Identität der Opfer ist bislang unklar.
Ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Princess Cruises hat während einer Mittelmeerreise fünf leblose Personen aus dem Wasser geborgen. Das teilte das Unternehmen laut USA TODAY mit.
Rettungseinsatz vor Cartagena
Demnach entdeckte die Crew der „Sapphire Princess“ am 21. April während der Fahrt in Richtung Cartagena (Spanien) zunächst eine orangefarbene aufblasbare Rettungsweste im Wasser. Daraufhin änderte das Schiff seinen Kurs und setzte ein Schnellrettungsboot ein, um der Spur nachzugehen.
Im Zuge des Einsatzes wurden schließlich fünf tote Personen aus dem Meer geborgen.
Keine Passagiere oder Crewmitglieder betroffen
Nach Angaben von Princess Cruises handelte es sich bei den Toten nicht um Gäste oder Mitarbeiter des Schiffs. Weitere Angaben zur Identität der Opfer machte die Reederei zunächst nicht.
In einer Stellungnahme hieß es:
„Fünf verstorbene Personen wurden von der Crew der Sapphire Princess geborgen. Die Maßnahmen erfolgten in Abstimmung mit dem Maritime Rescue Coordination Center (MRCC).“
Reederei spricht Beileid aus
Princess Cruises erklärte weiter:
„Wir sprechen unser aufrichtiges Beileid für diesen Verlust aus und danken unserer Crew für ihr schnelles Handeln und ihre Bemühungen, Hilfe zu leisten.“
Das zuständige Maritime Rescue Coordination Center (MRCC) war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
Kreuzfahrt war auf dem Weg nach Kopenhagen
Die „Sapphire Princess“ war laut CruiseMapper am 19. April in Civitavecchia (Italien) zu einer zweiwöchigen Kreuzfahrt nach Kopenhagen gestartet.
Erst im Februar hatte ein anderes Schiff der Reederei, die „Regal Princess“, während einer Karibikreise vier Menschen aus einem in Seenot geratenen kleinen Boot gerettet.
Hintergründe offen
Woher die fünf Toten stammen und unter welchen Umständen sie ins Wasser gerieten, ist bislang nicht bekannt.
Die Ermittlungen dürften nun bei den zuständigen See- und Rettungsbehörden liegen.
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