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Tiger Woods’ Privatjet landet in Zürich – Spekulationen über Behandlung nach DUI-Festnahme

422737 (CC0), Pixabay
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Der Privatjet von Tiger Woods ist am Freitag, dem 3. April, in Zürich gelandet. Das berichten mehrere US-Medien. Die Landung nährt Spekulationen darüber, dass der Golfstar dort möglicherweise eine Behandlung beginnt – nur wenige Tage nach seiner Festnahme wegen Fahrens unter mutmaßlichem Einfluss in Florida.

Ob Woods selbst an Bord des Flugzeugs war, ist bislang unklar. Fest steht jedoch: Gerichtsdokumente zeigen, dass seinem Antrag auf eine Behandlung außerhalb der USA bereits am 1. April stattgegeben wurde.

Festnahme nach Unfall in Florida

Woods war am 27. März auf Jupiter Island in Florida von Beamten des Martin County Sheriff’s Office festgenommen worden, nachdem sein Fahrzeug bei einem Unfall mit zwei beteiligten Autos überschlagen war.

Später kam der 50-Jährige gegen eine Kaution in Höhe von 1.150 US-Dollar wieder frei.

Laut Polizei stand Woods nicht unter Alkoholeinfluss. Die Einsatzkräfte kamen jedoch zu dem Schluss, dass er zum Zeitpunkt des Unfalls dennoch beeinträchtigt gewesen sei.

Auffälliges Verhalten bei Kontrolle

In der eidesstattlichen Erklärung der Polizei heißt es, Woods habe stark geschwitzt, seine Pupillen seien „extrem geweitet“ gewesen und er habe bei einem Test zur Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit mehrfach daran erinnert werden müssen, den Anweisungen zu folgen.

Zudem wurden in seinen Hosentaschen zwei Hydrocodon-Tabletten gefunden. Hydrocodon ist ein verschreibungspflichtiges, opioidhaltiges Schmerzmittel.

Woods plädiert auf nicht schuldig

Am 31. März ließ Woods über seinen Anwalt Douglas Duncan auf nicht schuldig plädieren. Duncan hatte den Golfstar bereits bei dessen DUI-Fall im Jahr 2017 vertreten.

Der zuständige Richter Darren Steele genehmigte anschließend Woods’ Antrag, eine medizinische Behandlung im Ausland in Anspruch nehmen zu dürfen.

In dem Antrag erklärte Duncan, die Empfehlung für eine Einrichtung außerhalb der USA beruhe auf der komplexen medizinischen Situation seines Mandanten und dem dringenden Bedarf an einer Behandlung, die innerhalb der Vereinigten Staaten nicht sicher oder effektiv durchgeführt werden könne.

Als Begründung führte der Anwalt zudem an, dass Woods’ Privatsphäre wiederholt verletzt worden sei. Die ständige öffentliche Aufmerksamkeit erschwere eine erfolgreiche Therapie erheblich.

Erneut schwerer Zwischenfall

Für Tiger Woods ist es bereits der zweite schwere Autounfall seit 2021, bei dem sich sein Fahrzeug überschlagen hat. Zugleich ist es bereits die zweite Festnahme im Zusammenhang mit DUI-Vorwürfen seit 2017.

Der aktuelle Fall dürfte die Diskussion um den Gesundheitszustand und das private Umfeld des früheren Weltranglistenersten erneut verschärfen.

Unklarheit über weiteren Verlauf

Ob Woods tatsächlich in der Schweiz behandelt wird und wie lange ein möglicher Aufenthalt dauern könnte, ist derzeit offen.

Mit der Landung des Privatjets in Zürich verdichten sich jedoch die Hinweise, dass der Golfstar nach den jüngsten Vorfällen nun erneut professionelle Hilfe in Anspruch nehmen will – diesmal offenbar unter deutlich größerer Abschirmung vor Öffentlichkeit und Medien.

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