In einer aktuellen Ausgabe von „TGI TV Live News & Updates“ haben Vertreter der TGI AG über einen angeblichen Bond in Höhe von 750 Millionen Euro, geplante Absicherungsmechanismen, Goldgeschäfte und die laufende Auseinandersetzung mit Aufsichtsbehörden gesprochen. Die Sendung zeigt, wie das Unternehmen versucht, Vertrauen bei Kunden und Vertriebspartnern zu schaffen. Zugleich bleiben zentrale Punkte offen, die für Anleger und Beobachter entscheidend sind.
Im Mittelpunkt der Sendung stand ein von den Gesprächspartnern mehrfach als „Monsterbond“ bezeichneter Bond. Nach Darstellung von Helmut Kaltenegger soll dieser ein Volumen von 750 Millionen Euro haben und über vorhandene Vermögenswerte abgesichert sein. Genannt wurden unter anderem Beteiligungen an Minen, Goldbestände und weitere Assets. Die Abwicklung soll laut Kaltenegger über einen Subfonds erfolgen; zudem wurde eine Investmentbank aus Malaysia erwähnt, die mit europäischen Partnerbanken zusammenarbeite. Eine ISIN-Nummer beziehungsweise eine Listung wurde in der Sendung als unmittelbar bevorstehend beschrieben.
Kaltenegger stellte den Bond nicht als klassische Verschuldung dar, sondern als Instrument, mit dem vorhandene Vermögenswerte monetarisiert und Kunden zusätzlich abgesichert werden könnten. Besonders betonte er eine angebliche Versicherung des Bonds. Aus seiner Sicht soll diese Konstruktion dazu beitragen, die Sicherheit der Kunden zu erhöhen. Konkrete Details zu Emittent, Regulierung, Versicherer, Bedingungen, Laufzeit, Rangstellung oder tatsächlicher Handelbarkeit wurden in der Sendung jedoch nicht nachvollziehbar offengelegt. Gerade diese Informationen wären für eine belastbare Bewertung eines solchen Finanzinstruments wesentlich.
Auch aufsichtsrechtliche Themen spielten eine große Rolle. Kaltnicker erklärte, man wolle sich künftig nach den Vorgaben der österreichischen FMA, der deutschen BaFin sowie der zuständigen Stellen in Liechtenstein richten. Zugleich beklagte er die hohe regulatorische Belastung in der EU und sprach davon, dass TGI als Goldhändler beziehungsweise Verwahrer eingeordnet worden sei. Aus seinen Äußerungen wird deutlich, dass das Unternehmen unter erheblichem Druck durch Behörden, Prüfungen und rechtliche Beratung steht.
Ein weiterer Schwerpunkt war die sogenannte Rückabwicklung. Kaltenegger sagte, der Rückabwicklungsprozess sei im Wesentlichen abgeschlossen und man habe diesen schneller erledigt als ursprünglich vorgesehen. Nach seiner Darstellung könne das Unternehmen Zahlungsflüsse lückenlos belegen und auf den Cent genau darstellen, wohin Gelder geflossen seien. Eine unabhängige Bestätigung dieser Aussagen wurde in der Sendung allerdings nicht präsentiert. Für Kunden und mögliche Anspruchsteller bleibt deshalb entscheidend, ob die angekündigte Dokumentation tatsächlich gegenüber Behörden, Prüfern oder Gerichten belastbar nachgewiesen werden kann.
Auffällig waren zudem die Ausführungen zum Goldgeschäft. TGI beschreibt sich selbst als Unternehmen, das auf mehreren Säulen stehe: dem physischen Goldhandel über Partner, dem eigenen Handel sowie Beteiligungen an Goldminen. Kaltenegger sprach über Goldkäufe mit Abschlägen, Weiterverkäufe, geplante Mengen von bis zu 500 Kilogramm pro Woche ab September sowie über mögliche Beteiligungen an Minen in Ländern wie Sambia oder Sierra Leone. Nach seiner Darstellung sollen Rabatte und Kundenvorteile aus Handelsmargen und Minenbeteiligungen finanziert werden.
Gerade diese Aussagen werfen aus Anlegersicht erhebliche Prüfungsfragen auf. Wer mit hohen Mengen, festen Lieferzeiten, Rabatten, internationalen Minenbeziehungen und abgesicherten Konstruktionen wirbt, muss die wirtschaftliche Grundlage transparent belegen können. Dazu gehören überprüfbare Verträge mit Raffinerien, Minen und Abnehmern, Nachweise über Goldbestände, Eigentumsrechte, Verwahrung, Transport, Versicherung, Export- und Importgenehmigungen sowie die konkrete rechtliche Struktur von Beteiligungen. Ohne solche Nachweise bleiben die Aussagen unternehmensseitige Behauptungen.
In der Sendung wurde außerdem deutlich, dass TGI stark auf Vertrieb, Community-Kommunikation und internationale Expansion setzt. Erwähnt wurden eine „TGI Academy“, Präsentationen in rund 20 Sprachen, Informationsgruppen über Messenger-Dienste sowie Einladungen an Kunden oder Vertriebspartner zu Minenbesuchen. Das Unternehmen will nach eigener Darstellung im EWR-Raum weiter wachsen und neue Modelle vorstellen.
Bemerkenswert ist auch der Umgang mit Kritik. Kaltenegger berichtete von einem Treffen mit einem kritischen Social-Media-Akteur namens Gunnar, der Unternehmen und mögliche Scams öffentlich thematisiere. Nach Darstellung von TGI soll daraus ein eigener Podcast entstehen, in dem kritische Fragen aufgegriffen werden. Das Unternehmen stellt dies als Schritt zu mehr Transparenz dar. Ob daraus tatsächlich eine unabhängige und belastbare Aufarbeitung entsteht, bleibt abzuwarten.
Insgesamt vermittelt die Sendung das Bild eines Unternehmens, das nach außen Optimismus, Wachstumswillen und Kundenabsicherung betont, gleichzeitig aber mit erheblichen regulatorischen, rechtlichen und reputationsbezogenen Fragen konfrontiert ist. Besonders der angekündigte 750-Millionen-Euro-Bond, die angebliche Versicherung, die Goldhandelsmargen und die Minenbeteiligungen sind Punkte, die einer unabhängigen Überprüfung bedürfen.
Für Kunden und Interessenten gilt daher: Entscheidend sind nicht Ankündigungen in Livestreams, sondern belastbare Dokumente. Dazu zählen geprüfte Jahresabschlüsse, Verträge, Lager- und Eigentumsnachweise, Versicherungsbedingungen, Prospekte, Angaben zum Emittenten, regulatorische Genehmigungen und transparente Zahlungsflüsse. Solange diese Informationen nicht nachvollziehbar vorliegen, sollten Aussagen über Sicherheit, Absicherung oder hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit Vorsicht bewertet werden.
Der Fall zeigt exemplarisch, wie wichtig eine nüchterne Prüfung bei komplexen Gold- und Anlageangeboten ist. Gerade wenn mit großen Summen, internationalen Banken, Minenbeteiligungen, Versicherungen und schnellen Liefer- oder Renditevorteilen geworben wird, sollten Anleger nicht allein auf Unternehmensangaben vertrauen, sondern unabhängige rechtliche und wirtschaftliche Beratung einholen.
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Der Inhalt des Videos den uns ein User zur Verfügung gestellt hat:
Die TGI-Vertragsnovation verschlechtert den Stand des Kunden erheblich
Ich habe die AGB und Vertragswerke durchgesehen – das Ergebnis ist eindeutig: Nach der Novation wird für den Kunden nichts mehr hinterlegt. Übrig bleibt nur ein „schuldrechtlicher Lieferanspruch“.
Geprüft habe ich die alten AGB, die neue AGB „Feingoldbarren mit Rabatt“, die Novationsvereinbarung „Customer Basic 2 %“ sowie den aktuellen Verkaufsvortrag. In keinem dieser Dokumente – und auch nicht im Vortrag – ist noch von einer Verwahrung, Einlagerung oder Zuordnung von Gold für den Kunden die Rede.
Was sich konkret geändert hat
Die alten AGB kannten wenigstens auf dem Papier ein Besitzkonstitut mit getrennter Verwahrung: Das Eigentum sollte mit Zahlung übergehen, das Gold als „Besitzmittler“ für den Kunden und getrennt vom Handelsbestand gehalten werden. Die neue AGB dreht genau das um: Das Eigentum geht erst mit der körperlichen Übergabe über, bis dahin hat der Kunde ausdrücklich nur einen schuldrechtlichen Anspruch auf Lieferung – ohne jede Verwahrungs- oder Zuordnungsklausel. Die Novationsvereinbarung reduziert das Ganze auf eine bloße Verpflichtung, zu einem künftigen Termin zu liefern.
Der Punkt, der im Ernstfall zählt:
Geht die TGI AG in Konkurs, können sich die Kunden wie alle anderen im Verfahren anmelden – als einfache Insolvenzgläubiger. Ein schuldrechtlicher Lieferanspruch begründet kein Aussonderungsrecht an konkretem Gold. Wo kein zugeordnetes Eigentum besteht, fällt der Bestand in die allgemeine Insolvenzmasse.
Das heißt in der Konsequenz: Die TGI kauft das Gold dann beim Partner ein – oder eben auch nicht. Eine vertragliche Deckung durch bereits hinterlegtes, dem Kunden zugeordnetes Gold gibt es nach der Novation nicht mehr.
Und an dieser Stelle wird der Bond interessant
Der Bond soll angeblich dem Kunden nützen. Aus meiner Sicht liegt ein anderer Zweck näher: Wird der ausgewiesene Goldbestand von rund 2.182 kg als Wert in den Bond eingestellt, ließe sich darüber frisches Geld beschaffen. Erst so ergibt das Konstrukt einen Sinn – nur eben für die TGI AG, nicht für den Kunden.
Fazit: Nach der Vertragsnovation hält der Kunde außer einem Papier nichts mehr in der Hand, das ihn absichert.
Hallo Stefan, danke für Deine Recherche. Ich verfolge das Gebaren der TGI seit Nov. 25 und bin auf die Entwicklung der nächsten Wochen gespannt. Insbesondere auf die Reaktionen der FMA sowie BaFin.
Bin immer wieder erstaunt wie grenzenlos dumm die Menschheit ist! Wer solche Verträge im nüchternen Zustand unterschreibt sollte sich ernsthaft Sorgen machen, dass er/sie einmal aufs Atmen vergisst…
Was passiert eigentlich mit den Assets bzw. den echten und. erfundenen Vermögenswerten in einem firmeneigenen Bond im Falle einer Insolvenz?
Für mich ist dieser Bond in erster Linie ein großer Nebelwerfer. Meines Erachtens erfüllt er vor allem einen Zweck: der TGI frisches und offenbar dringend benötigtes Kapital zu verschaffen.
Denn wenn das Kundengold tatsächlich vollständig hinterlegt und versichert ist, stellt sich die Frage: Wozu braucht es dann überhaupt einen Bond? Welchen konkreten zusätzlichen Schutz soll dieser für die Kunden bieten? Und wie genau soll ein Goldkunde über eine Anleihe abgesichert werden?
Ein Bond ist nichts anderes als eine Anleihe. Daher stellt sich für mich insbesondere die Frage, welche Vermögenswerte als Grundlage oder Sicherheit dafür herangezogen werden. Wird hier möglicherweise Gold eingebracht, das bereits an Kunden verkauft wurde und diesen wirtschaftlich oder rechtlich gehören soll, damit sich die TGI auf dieser Basis zusätzliches Kapital beschaffen kann?
Und wurde überhaupt geprüft, wer tatsächlich Eigentümer des Goldes ist, das für diesen Bond eingebracht oder als Sicherheit dargestellt werden soll?
Das wäre aus meiner Sicht ein starkes Stück: Gold wird an Kunden verkauft, soll angeblich für diese im Depot liegen und wird anschließend möglicherweise als Sicherheit verwendet, damit sich die TGI damit frisches Geld leihen kann.
Wir sollten uns die Präsentation nochmals im Detail anschauen ob beim 36 Monate Modell überhaupt noch das Einlagern für den Kunden erwähnt wird. Ist das weggefallen machen die Kunden eigentlich nur mehr eine Wette die 3 Jahre halten muss. Muss ich untersuchen – Feedback folgt
Ich habe über Nacht eine umfangreiche Recherche laufen lassen (unterlegt durch Studien), um die tatsächlichen Kosten einer Bagger-Mine in Guyana im Detail zu erheben.
Die TGI spricht ja immer wieder davon, einfach mehr Bagger einzusetzen – wobei auch das aus Platz-, Logistik- und Kapazitätsgründen nur bis zu einer gewissen Größenordnung funktioniert.
Unter Berücksichtigung von Betriebskosten, Personal, Treibstoff, Verschleiß, Wartung, Ersatzteilen, notwendigen Ersatzinvestitionen, Ausfallzeiten, Security, Royalties, Transport und Raffination komme ich auf realistische Produktionskosten von mindestens rund USD 2.400 pro Unze.
Ein weiteres erhebliches Problem bei Handarbeit und einfachen Baggerminen ist die Recovery, also jener Anteil des tatsächlich vorhandenen Goldes, der am Ende auch wirklich gewonnen wird.
Bei einfachen Waschstraßen liegt diese häufig nur im Bereich von etwa 40 bis 65 Prozent. Selbst 65 Prozent setzen bereits ein gut funktionierendes Schleusen- und Aufbereitungssystem voraus. Industrielle Minen erreichen hingegen – abhängig von Lagerstätte und Verfahren – häufig 85 bis 95 Prozent.
Das bedeutet: Bei einfachen Bagger- oder Handarbeitsminen geht ein erheblicher Teil des im Material enthaltenen Goldes im Abraum oder in den Tailings verloren.
Nehmen wir nun einen Goldpreis von USD 4.100 pro Unze und Produktionskosten von USD 2.400. Dann beträgt die gesamte theoretische Marge der Mine gerade einmal USD 1.700 pro Unze – noch bevor die Mine selbst und die TGI AG auch nur einen Cent verdient haben.
Wird die Unze jedoch mit einem effektiven Abschlag von rund 75 Prozent verkauft, fließen für eine Unze Gold lediglich USD 1.025 zu.
Allein um daraus die Produktionskosten von USD 2.400 zu finanzieren, müsste dieses Kapital eine Rendite von rund 134 Prozent in einem Jahr erzielen. Nochmal 134% pro JAHR.
Und selbst dann hat weder die Mine noch die TGI AG einen tatsächlichen Gewinn erwirtschaftet.
Wie laut muss man es eigentlich noch sagen?
Dieses Geschäftsmodell ist unter diesen Annahmen nicht nur in der Praxis völlig unrealistisch – es ist bereits rechnerisch nicht nachvollziehbar.
Stefan, mach doch sowas nicht in einer Nacht.
Gunni “ ich bin einfach nur geldgeil“ Wolf nimmt sich dafür ein Jahr Zeit!!
Bezahlt von Lord Helmi.
Fehlende Bilanzen,Minenexpertisen,Goldlager etc. sind für den Berliner nicht so ausschlaggebend wie Helmuts ( so syphatisch) Geschichterln.
Weiss das Schaf im Wolfspelz etwas über Rückforderungen durch den Masseverwalter?
Da muss er ja bis 2029 oder länger. Um sein Honorar zittern.
Die Recherche läuft glücklicherweise aufgrund des mittlerweile sehr umfangreichen TGI-„Akts“ weitgehend automatisiert.
Die Auswertung ist trotzdem aufwendig. Bei börsennotierten Minenbetreibern ist praktisch alles bis ins letzte Detail dokumentiert. Im Bereich Handarbeit beziehungsweise Bagger- und Waschanlagen ist die Datenlage naturgemäß dünner. Es gibt allerdings einige brauchbare Studien und Vergleichsbetriebe, aus denen sich belastbare Kennzahlen ableiten lassen.
Ich werde das in den nächsten Tagen noch schlüssig und nachvollziehbar zusammenschreiben. Eines lässt sich aber bereits jetzt sagen: Wer unter diesen Voraussetzungen noch investiert, ist selbst schuld. Das Modell geht sich nicht knapp nicht aus – es geht sich grob nicht aus.
Legt man den Maßstab vergleichbarer, relativ gut dokumentierter Betriebe in Guyana an, könnte die Aulicio Mining mit rund 60 Mitarbeitern und einer Bagger-/Waschanlage im Vollbetrieb maximal etwa 186,6 Kilogramm Gold pro Jahr fördern. Und dabei sprechen wir noch von einem Produkt mit rund 88 bis 90 Prozent Reinheit, nicht von Feingold. Damit könnte die Mine selbst gut leben, keinesfalls aber die TGI.
Selbst wenn man die gesamten 186,6 Kilogramm vereinfachend als Feingold ansetzt, würde Aulicio allein für jene 2.182 Kilogramm, die angeblich beim Verwahrer liegen, rund 11,7 Jahre benötigen..
Nach meinen Berechnungen müsste die TGI für ihre Kunden jedoch insgesamt rund 4,1 Tonnen Gold vorhalten. Dafür würde Aulicio selbst unter der unrealistisch günstigen Annahme von 186,6 Kilogramm Feingold pro Jahr rund 22 Jahre benötigen. Bei 88 bis 90 Prozent Reinheit wären es eher 24 bis 25 Jahre.
Von der angeblichen Mine in Sambia gibt es bis heute kein öffentlich auffindbares Dokument, das eine tatsächliche Goldproduktion nachweist. Und würde dort in relevantem Umfang produziert, müssten sich bei den zuständigen Behörden, in Genehmigungen, Exportdaten oder sonstigen amtlichen Unterlagen entsprechende Spuren finden lassen.
Stattdessen muss man sich bei der TGI nun seit Wochen Erklärungen zu einem Bond anhören, der den Kunden nach meiner Einschätzung ohnehin keinen unmittelbaren Nutzen bringt.
Ein Bond ist nichts anderes als eine Anleihe. Sein eigentlicher Zweck wäre, der TGI zusätzliches Kapital zu verschaffen – Kapital, das sie meines Erachtens dringend benötigt. Soweit aus den bekannten Unterlagen hervorgeht, ist die TGI bereits durch die Übernahme der GGMT mit erheblichen Verbindlichkeiten in Millionenhöhe gestartet. Die GGMTs waren hoch verschuldet.
Warum zeigt man den Kunden nicht einfach die tatsächliche Goldproduktion?
Nicht Präsentationen. Nicht Hochrechnungen. Nicht Bonds.
Sondern Maschinen, Tagesleistungen, Fördermengen, Abrechnungen, Exportnachweise und nachprüfbare Produktionsdaten. Um nichts anderes geht es in dem gesamten Geschäftsmodell.
Hat schon jemand den TGI-Bond auf Euroclear gefunden?
Erschreckend wie sich Gunnar Wolf alias Huzlerbiz, für Geld, von Kaltenegger, mit dem Nasenring durch die Manege führen lässt.
Man fragt sich ja wie so manches selbstverliebte und geldgeile Arschloch morgens noch in den Spiegel schauen kann…..
Zitat:
„“Unser ältester Kunde – und seine Geschichte. 🥹
👉 du siehst ihn auf dem letzten Slide
Manche Begegnungen vergisst man nicht.
Ein älterer Herr kam zu uns – und hat sein gesamtes Erspartes in physisches Gold getauscht. Nicht aus Luxus, sondern aus Verantwortung.
Sein Wunsch hat uns tief berührt: Er möchte sich die Pflege im Heim leisten können – und diese Kosten mit den monatlichen TGI-Rabatten mittragen.
Genau dafür steht TGI: Sicherheit, Vertrauen – und Werte, die wirklich etwas verändern.
Danke für dieses Vertrauen.““
Gunnar Wolf alias Hustlerbiz rechtfertigt sich jetzt mit dem Argument was Helmut Kaltenegger macht könne ja nicht böses sein, weil er Gunnar glaubt Helmut würde selber daran glauben und nur seinen Traum leben. Das könne ja nichts Schlimmes sein, weil Hustlerbiz fände Kaltenegger ja sympatisch und würde ihm glauben.
Wie dämlich kann man sein?
Die lachen sich in Wien wahrscheinlich immer noch schepps über „..unseren Gunnar…“.
Verfolge das ganze seit ca. 3 Monaten, irre was da abgeht. Justiz ermittelt, nur eine Frage der Zeit bis das Kartenhaus zusammenbricht.
Wie kann das überhaupt sein, dass der seit 2 Jahren keine Bilanz vorgelegt hat?? Könnte auch möglich sein, dass die Justiz schon lange zuhört??!!!
Während der Verkaufspräs. TGI AG von heute max. rund 230 Personen. Publikum schrumpft also weiterhin.
Präsentation wurde nochmals überarbeitet. Der Ankauf (Rückkauf) des Goldes ist optional und kann durch die TGI AG abgelehnt werden. Das widerspricht der mündlichen Aussage der Präsentatoren.
Am Montag waren es 500, habe es extra für Stefan in einem Beitrag kommentiert 😃
https://brudiland.li/neues-vom-goldhaendler-tgi-komischer-bond-und-verwirrte-aussagen/
Zitat: „ Parallel läuft «TGI International» aus Dubai. Offiziell nicht für EU/EWR gedacht, faktisch aber mit deutschsprachigen Calls und Käufen via Kryptowährung, die laut Telefon-Info «natürlich nicht erlaubt» seien, aber praktisch niemand kontrolliere.“ Wenn das die Finanzmarktaufsichten wüssten!
Und die Kunden glauben dann auch noch, dass sie dem bösen Staat und den „Eliten“ (die ja den „Great Reset“ planen….das ist oft diese Blase) eins auswischen, wenn sie da wissend illegal in Dubai kaufen.
Die Eliten und die Banken wollen ja nur verhindern, dass „der kleine Mann“ reich wird…. 😁
Interessantes Detail: Bei Telefonaten erfährt man, dass das Dubai-Angebot natürlich auch in der EU angeboten wird.
Da da alles über Kryptos läuft, nicht weiter verwunderlich, da kaum nachweisbar. (Wobei, sollten die Kunden mal klagen, werden sie die Zahlungen wohl nachweisen können…. Aber Dubai ist weit). Es schwappen auch immer Werbefilmchen in meine YouTube-Empfehlungen in Sprachen, die eigentlich nur in der EU/EWR/Schweiz gebräuchlich sind, wo die ja angeblich nichts vertreiben (deutsch, griechisch, ich meine auch ungarisch….).
Liechtenstein ist ja nun nicht gerade ein Grossreich. Ich denke, dass der Chef der FMA, der Herausgeber der führenden Tageszeitung, der Prinz und der Oberstaatsanwalt recht gut vernetzt sind. Kurzer Dienstweg an Loch 18 sozusagen :-)
Andere Frage, haben die in Liechtenstein eigentlich einen eigenen Knast?
Interessante Frage, musste ich auch erst googlen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Landesgefängnis_(Liechtenstein)
Also, nur für U-Haft. Für Strafhaft haben sie Abkommen mit der Schweiz und Österreich.
https://www.gefaengnis.li/landesgefaengnis/haftraeume
Sieht doch nett aus, könnte auch ein Hotelzimmer sein.
Anders als Wikipedia sagen die von sich selbst, dass sie auch teilweise Strafhäftlinge beherbergen – die „schweren Fälle“ geben sie aber nach Österreich; von der Schweiz ist da nicht mehr die Rede.
Klar die Minenbeteiligungen der TGI inkl. Gold bei dem man nicht weiß wem´s gehört sind 750.000.000 € Wert. Lagerstättennachweis kennt keiner. Fördernachweise kennt keiner. Zu viel Monopoly gespielt?
TGI-TV vom 9. Juli: Viel angekündigt, wenig belegt
Der rote Faden lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Fast alles Wichtige steht im Futur.
Ankündigung als Ereignis
Der Bond „sollte heute oder morgen“ gelistet sein, die Kennnummer werde „heute Nachmittag oder morgen“ erwartet, die Rückabwicklung sei „fertig“ und werde „vorbereitet“, neue Modelle kämen, Minenreisen für 2030, Aktien später. Nichts davon ist ein vollzogener, überprüfbarer Vorgang. Passend dazu der Running Gag der Sendung selbst: Der Bond komme „so sicher, wie Österreich heute gewinnt“ – wobei Österreich zu diesem Zeitpunkt längst ausgeschieden war.
„Keine Schulden“ – ein Widerspruch in sich
Beim Bond sagt Kaltenegger zwei Dinge, die schwer zusammenpassen. Einerseits: „Wir haben niemanden, wir nehmen kein Geld von vielen kleinen Anlegern.“ Andererseits sei der Sinn, „wenn wir Geld brauchen, monetarisieren wir“, indem eine Investmentbank „einen Investor bringt, der sagt, da lege ich Geld hinein“. Genau das ist Fremdkapital. Ein Investor, der Geld hineinlegt und zurückerwartet, ist eine Verbindlichkeit. Die Aussage „das sind keine Schulden“ ist ökonomisch schwer haltbar.
Die entscheidenden Fragen bleiben offen
Wie heißt der Bond, wer ist der Emittent, welche Partnerbank stellt ihn bei Euroclear ein, wo ist er reguliert? Kaltenegger sagt dazu wörtlich, das sei ihm „eigentlich scheißegal“; wer sich auskenne, könne „eh selbst nachschauen“. Nur: Nachschauen kann man genau deshalb nicht, weil diese Angaben fehlen. Die beiläufige Bestätigung, die malaysische Investmentbank arbeite „mit Partnerbanken in Europa“, stützt sogar den Einwand, den zuvor auch Medien erhoben haben – dass die Bank es nicht allein kann und eine gelistete Partnerbank bräuchte. Welche, bleibt ungenannt.
Die Rückabwicklung: bekanntes Wortmuster
Wieder heißt es „fertig“, „vorbereitet“, „abgegeben“, „keiner hat etwas verloren“. Und wieder fällt das entscheidende Wort nicht: ZURÜCKBEZAHLT. Ein abgeschlossener interner Prozess ist keine bestätigte Rückzahlung an Kunden. Zudem klingt die Haltung, man werde schauen, „ob irgendwelche Änderungen sein müssen“, eher nach Verhandlung als nach einer verbindlichen Anordnung.
Der AISC belegt unfreiwillig die Kritik
Kaltenegger nennt nun selbst 1.500 US-Dollar als „weltweiten Schnitt“ und fordert die Zuschauer auf, „All-in Sustaining Costs“ zu googeln. Genau das ist die Vermischung, die seit Wochen kritisiert wird: Er zitiert die Durchschnittskennzahl der börsennotierten Industrieminengiganten und legt sie über ein Modell, das auf einem Handbetrieb beruht. Im selben Atemzug fällt eine neue Zahl – „Schätzgutachten über 50 bis 60 Tonnen“, noch mehr als die bisher beworbenen 45,32 Tonnen, erneut ohne Autor, Datum oder anerkannten Standard. Die Zahlen werden also größer und vager, nicht kleiner und belegter.
Der Frust über EU und Behörden erfüllt eine Funktion
Ein langer Abschnitt handelt von zu viel Regulierung, Steuerlast und Auswanderungsgedanken, garniert mit Vergleichen zu Apple und Musk. Das verschiebt den Rahmen: Aus „ein Unternehmen unter aufsichtsrechtlichem und strafrechtlichem Druck“ wird „ein erfolgreiches Unternehmen, das von einem überbordenden Staat gegängelt wird“. Das erzeugt Sympathie – und rückt die konkreten Vorwürfe in den Hintergrund.
Was fehlt, ist genau das, was zählt
Kein Name des Bonds, keine Kennnummer, kein Emittent, keine Partnerbank, kein Prospekt, keine testierte Bilanz, keine Lizenznummer einer Mine, kein Exportnachweis, kein Lagerstättenbericht. Stattdessen eine Versicherung, deren Anbieter und Umfang nicht genannt werden, und die Formel, wer sich auskenne, könne „eh selbst nachschauen“.
Mein Eindruck: Die Sendung leistet vor allem Beruhigungsarbeit. Sie ersetzt Belege durch Zuversicht, Dokumente durch Ankündigungen, Prüfbarkeit durch das Versprechen einer Versicherung. An der einzigen Frage, die zählt, ändert das nichts: Werden die überprüfbaren Nachweise vorgelegt – ja oder nein? Solange die Antwort „heute oder morgen“ oder „ist mir eigentlich scheißegal“ lautet, bleibt alles Ankündigung.
„Kaltnicker“? Ernsthaft?
Wenn mann dem Gunnars alias hustlerbiz aktuelles Video auf youtube anschaut, sieht man das er einen Deal mit der TGI gemacht hat .. (und hat jetzt Zugriff auf Anwälte … vermutlich die TOP Anwälte die alles gerade mit den Aufsichtcbehörden aufklären …:)
Also ist er doch käuflich … und Helmut hatte ihm auch Vorzugskonditionen, Rabatte etc. angedient … Die Taktik der TGI ist also:
– niemals Fakten und objektive Beweise
– sondern versuchen alle mit Anlegergeld zum Schweigen bringen
Erbärmlich für einen selbsternannten Betrugs- bzw. Scamaufdecker
Kaltenegger und „unser Gunnar“ haben jetzt einen gemeinsamen Podcast angekündgt.
„“Grantler und Piefke“ Es gibt immer mindestens zwei Seiten. Wir sprechen mit beiden.““
Klingt für mich nach „false balancing“, Hustlerbiz will auch die minen besuchen und Live im TGI-TV, kritische Fragen stellen. Wenn man mal davon ausgeht, dass die TGI versucht gerade Zeit zu schinden, haben sich den perfekten Mann dafür eingekauft.
Hustlerbiz hatte ja jetzt Zeit um sich auf das Treffen in Wien vorzubereiten und entsprechende Unterlagen anzufordern, ist aber lukrativer wenn man das über Monate hinziehen kann.
Habe den Typen auch verfolgt auf youtube mit seinen kurzen Videos..irre..den kann man nicht mehr für voll nehmen