Wir wurden in den letzten Tagen gefragt, wer ist eigentlich dieser Dr. Mohrenschidt und wer ist Herrn Müllner? Hier ein Video dazu mit einer Zusammenfassung des Inhaltes.
In einer rund einstündigen Ausgabe von „TGI TV“ diskutieren Helmut Kaltenegger und Herbert Müllner das Geschäftsmodell der TGI. Bereits zu Beginn verweist Müllner auf eine vorherige Sendung, an der auch Geschäftsführer Dr. Mohrenschildt sowie Vertreter von Geschäftspartnern teilgenommen hätten. Diese Folge sei laut den Moderatoren besonders aufschlussreich gewesen.
Das zentrale Versprechen: Gold mit monatlichen Rabatten
Kern des Gesprächs ist die Erklärung, wie die TGI nach eigenen Angaben monatliche Rabatte auf Goldkäufe finanzieren kann. Kaltenegger schildert, dass man ursprünglich nach einer Möglichkeit gesucht habe, Gold für Kunden attraktiver zu machen als im klassischen Edelmetallhandel. Man sei schließlich auf einen Partner gestoßen, der über Minen, Raffinerien und physischen Goldhandel verfüge.
Nach Darstellung Kalteneggers entstehen die Gewinne durch den wiederholten Ankauf, die Veredelung und den Weiterverkauf von Gold. Die dabei erzielten Erträge würden es ermöglichen, Kunden monatliche Rückvergütungen auf ihre Kaufverträge zu gewähren.
Das 2-Prozent-Modell
Besonders ausführlich stellen Kaltenegger und Müllner das sogenannte Standardmodell vor. Kunden kaufen dabei Gold und schließen Verträge mit einer Laufzeit von 36 Monaten ab. Während dieser Zeit sollen monatlich zwei Prozent der Kaufsumme als „Rabatt“ ausgezahlt werden. Gleichzeitig wird betont, dass Kunden ihre Verträge grundsätzlich monatlich kündigen könnten und im Kündigungsfall ihren ursprünglichen Kaufpreis zurückerhalten sollen.
Nach Aussage der beiden Gesprächspartner habe dieses Modell über mehrere Jahre funktioniert und sämtliche versprochenen Auszahlungen seien erfolgt.
Teuerungsausgleich und höhere Ausschüttungen
Darüber hinaus erläutern Kaltenegger und Müllner weitere Produktvarianten. So wird ein „Teuerungsausgleichspaket“ vorgestellt, bei dem Kunden faktisch eine Doppelbestellung tätigen und dadurch nach Darstellung der TGI durchschnittlich 2,8 Prozent monatliche Rückvergütung erhalten sollen. Als Begründung wird die gestiegene finanzielle Belastung vieler Haushalte durch Inflation und höhere Lebenshaltungskosten genannt.
Das Premium-Modell mit 4 Prozent
Besonders ausführlich sprechen die beiden über ein Premium-Modell. Kunden erwerben dabei einen sogenannten „Premium-Vorteil“, der sie berechtigen soll, größere Goldmengen zu kaufen und monatlich vier Prozent Rückvergütung zu erhalten. Zusätzlich wird erklärt, dass Kunden nach 36 Monaten ihren Premium-Vorteil in mehrfacher Höhe zurückerhalten sollen.
Kaltenegger räumt selbst ein, dass die genannten Werte bei vielen Beobachtern für Skepsis sorgen könnten. Er verweist jedoch darauf, dass die Wirtschaftlichkeit des Konzepts nach Angaben der TGI durch externe Prüfer untersucht worden sei. Dabei sei ein umfangreiches Gutachten erstellt worden.
„Neverending Gold Story“
Ein weiterer Schwerpunkt der Sendung ist die sogenannte „Neverending Gold Story“. Hierbei soll ein Teil der monatlichen Auszahlungen automatisch wieder in neue Goldverträge investiert werden. Nach Darstellung von Kaltenegger und Müllner entstehe dadurch ein sich selbst verstärkender Effekt, weil neue Goldkäufe wiederum neue Ausschüttungen generieren würden.
Die Moderatoren beschreiben dieses Konzept als langfristigen Vermögensaufbau, bei dem Goldbestände und Auszahlungen über die Zeit wachsen sollen.
Das Modell „TGI 300“
Neben den monatlichen Auszahlungsvarianten wird auch das Produkt „TGI 300“ vorgestellt. Kunden verzichten hierbei nach Angaben der Gesprächspartner zunächst vollständig auf laufende Auszahlungen. Nach drei Jahren sollen sie ihr Gold erhalten und anschließend über mehrere Jahre hinweg zusätzliche Gutschriften erhalten, die insgesamt einem Vielfachen des ursprünglichen Kaufpreises entsprechen sollen.
Rolle der Geschäftspartner
Im Verlauf der Sendung nennen Kaltenegger und Müllner mehrfach die Partnerunternehmen GoldQuest (teilweise auch Goldcrest genannt) sowie Golden Empire. Beide Unternehmen seien nach ihren Angaben im Goldhandel tätig und würden die wirtschaftliche Grundlage für die von der TGI versprochenen Rabatte liefern.
Besonders hervorgehoben werden dabei Rohgoldhandel, Raffineriegeschäfte sowie umfangreiche Netzwerke von Minenbetreibern in Ghana. Zudem wird erklärt, dass bei Golden Empire Handelsvolumina über Versicherungsstrukturen abgesichert seien.
Kritik und Skepsis als wiederkehrendes Thema
Ein wesentlicher Teil des Gesprächs beschäftigt sich mit Kritikern. Kaltenegger berichtet mehrfach, man sei seit Beginn mit Vorwürfen konfrontiert worden, das Modell sei „zu gut, um wahr zu sein“ oder könne wirtschaftlich nicht funktionieren. Er verweist darauf, dass man die Vorwürfe stets zurückgewiesen habe und das Geschäftsmodell nach eigener Darstellung sorgfältig kalkuliert worden sei.
Fazit der Sendung
Die Folge von „TGI TV“ zeigt Helmut Kaltenegger und Herbert Müllner in der Rolle von Unternehmensvertretern, die das Geschäftsmodell der TGI detailliert erläutern. Dabei werden hohe monatliche Rückvergütungen, langfristige Goldprogramme sowie die Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen GoldQuest und Golden Empire als zentrale Bestandteile des Konzepts vorgestellt. Geschäftsführer Dr. Mohrenschildt wird eingangs als Teilnehmer einer vorherigen Sendung erwähnt und als wichtiger Vertreter des Unternehmens genannt.
Die Sendung vermittelt damit die damalige Selbstdarstellung der TGI und ihrer Verantwortlichen Helmut Kaltenegger, Herbert Müllner und Dr. Mohrenschildt hinsichtlich Aufbau, Funktionsweise und Zukunftsplänen des Unternehmens.
Das Video ist ca. 2 Jahre alt. Vielen war der Name Dr. Mohrenschidt und die Verbindung zum Unternehmen nicht bekannt.
Auf Psiram, haben sie wohl auch mal recherchiert wer das sein könnte und sind auf einen albanischen Journalisten gestossen, der dem Typ wohl seht ähnlich sieht. Blendi Vevziu. Sieht so aus als würde er für die „BossB Gold“ von Baki Wahsh, dem albanischen bzw. kosovarischen Partner der TGI, Werbung machen.
https://forum.psiram.com/index.php?topic=18680.msg296167#msg296167
https://en.wikipedia.org/wiki/Blendi_Fevziu
Wenn jetzt Manuel Ried, noch bestätigen könnte, dass es sich bei dem „festungsartigen Gebäude“ im Video, in Freetown, Sierra Leone umd den Lagerort für die 2,1 Tonnen Dorebarren der TGI-Kunden handelt, indem auch die Messungen für das geheime Gutachten durch den geheimen Gutachter bestätigt diurch Dr. Weik, durchgeführt wurden, hätte man mal wieder eine Frage vom Tisch.
https://www.youtube.com/watch?v=CpoUFcGnnXY
Würden Sie diesen beiden Herren Ihr Vermögen anvertrauen?
Ich mag ja den „Albanischen Adler“ der albanischen Nationalisten, der vom Treppengeländer bis zur Begrüssungsgeste überall auftaucht. Auch die Wandbilder scheinen in diese Richtung zu gehen.
Wäre mal interessant zu erfahren ob die Staatsanwaltschaften und Finanzaufsichtbehörden da auch zu Zusammenhängen in andere „Geschäftsfelder“ ermitteln. Geldwäsche z.B. ist ja einer der Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung und die Aufforderung seine eigenen Fragen an die KI zu stellen.
Ob der „älteste Kunde der TGI“, der sein gesamtes Vermögen bei den Kalteneggers „investiert“ hat, um sein Seniorenheim zu finanzieren, weiss welche vertrauenserweckenden Geschäftspartner Helmut da für die Lagerung seinen Goldes mitten im tiefsten Afrika gefunden hat?
Auch schon etwas älter (01.05.2025), aber die Sponsorings kosten auch richtig Geld.
Hoffentlich nicht aus Kundengeldern der TGI AG bezahlt.
https://www.heute.at/s/hat-uns-alle-getaeuscht-leoben-klagt-kaltenegger-120105752
Dr.Mohrenschildt war das damals schon zu heiss.
Ob er sich rechtzeitig abgeseilt hat?! Wird jedenfalls spannend…
Der Vollständigkeit halber. Herr Müllner arbeitet auch als Geschäftsführer für die Goldcrest Trading die zu 100% Frau Niharika Handa gehört, die wiederum in einen Rechtsstreit mit der Gold Crest in Ghana verwickelt ist. Die Anschrift ist identisch mit den anderen Kalteneggerfirmen in Wien, in der Naafgasse.
NEWS berichtete:
https://www.news.at/wirtschaft/die-kalteneggers-tgi-gold-rp1#streit-bei-partner-in-ghana
https://www.northdata.de/Gold%20Crest%20Trading%20GmbH,%20Wien/583088h
https://www.myjoyonline.com/dispute-between-ipmc-chairman-and-former-business-partners-spills-into-the-public/
Das ist übrigens die Gold Crest Trading GmbH, die in diesem, mutmasslich von den Anwälten von Amardeep Singh Hari , dem Besitzer der Gold Crest, verfassten Dokument unter Punkt 6. erwähnt wird. DieBewertung hatte schon berichtet.
https://www.diebewertung.de/wp-content/uploads/2025/10/FireShot-Webpage-Capture-298-Gold-Crest-Shareholder-Dispute_-Amar-Singh-Hari-Rejects-Fraud-Accusations-Points-to-Investigati_-norvanreports.com_.pdf
https://www.diebewertung.de/lesenswertgold-crest-refinery-kennen-wir-in-verbindung-mit-der-tgi-ag-aus-vaduz/
Ob es sehr hilfreich für die TGI bei den Verhandlungen mit der FMA Liechtenstein um die Betrugs- und Geldwäschevorwürfe ist, wenn sich die CEO`s des wichtigsten afrikanischen TGI Partners, Amardeep Singh Hari und Niharika Handa wechselseitig Diebstahl und Geldwäsche vorwerfen und das der Finanzchef der TGI gleichzeitig Geschäftsführer bei einer Firma von genau dieser Niharika Handa in Wien ist, die auch noch die gleiche Adresse wie die TGI- Dependance in Österreich hat?
Es bewegt sich – erwartungsgemäß – auch das Umfeld der TGI im selben „Sumpf“. Dabei sollte eigentlich geschürft und gehandelt werden was das Zeug hält, um die TGI Marge zu erwirtschaften.
Ist beim Geschäftsführer der „bootup Afrika“ ja nichts anderes, bis heute kein Beleg das dort überhaupt nennenswert Gold abgebaut wird.
Auf der Seite der Gold Crest Refinery in Ghana sind ja einige internationale Partner aufgeführt, wer fehlt ist die TGI. Eigentlich seltsam das Geschäftvolumen zwischen den beiden muss inzwischen im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen.
Weiss man denn inzwischen wie der sehr vertrauenserweckende „Kalaschnikov- Belgier“ in Sierra Leone heisst, den Kaltenegger vor ein paar Wochen als neuen Partner vorgestellt hat (…schon bald grösster Goldexporteur der Welt…). Wenn man den Social Media Accounts und den dortigen Videos der BossgoldB Manager* trauen mag, scheint der ja der zu sein der die Dorebarren für das grazer „Gutachten“ zur Verfügung gestellt hat. *einfach mal Martin Montana, Bossgold und Baki Wahsh auf instagramm, tiktok, facebook usw suchen, die Videoschnippsel mit dem Glatzkopf.
Der neue Werbeslogan der TGI AG LEGAL ILLEGAL SCHEISSEGAL
TGI = Trade Gold Illegal
Inkontinenz -nein
Inkompetenz – jein
Inventur – nein
Inso…..
…ich komm einfach nicht drauf 😢
Man sollte vielleicht dazu schreiben, dass das Video über zwei Jahre alt ist.
Ich bin wohl ein blindes Huhn.
Herr Mohrenschildt legt wohl, zumindest öffentlich Wert auf Distanz zur TGI.
Kapital Markt intern 17.05.2024
https://www.kapital-markt-intern.de/kapital-markt-intern/aktuelle-themen/k-mi-aktuelle-themen/trust-gold-international-tgi-2-3-oder-4-pro-monat/
Zitat:
(Redaktionelle Ergänzung des Textes am 04.03.2025: Im Auftrag von Dr. Alexander Mohrenschildt weist uns die Kanzlei DORDA Rechtsanwälte GmbH/Wien darauf hin, dass Dr. Mohrenschildt kein Verwaltungsratsmitglied der TGI sei. Dies wurde ‚k-mi‘ bereits durch die Foreus Intelligence GmbH am 19.12.2024 sowie 20.12.2024 mitgeteilt. Laut seitens ‚k-mi‘ zwischenzeitlich eingeholter Auskunft, ist Dr. Mohrenschildt am 13.12.2024 aus dem Verwaltungsrat der TGI ausgeschieden.)
Zitat:
(Redaktionelle Ergänzung des Textes am 04.03.2025: Die DORDA Rechtsanwälte GmbH sind der Ansicht, dass ihr Mandant Dr. Mohrenschildt jeweils im Einklang mit sämtlichen Regeln gehandelt hat.)
Ich gehe ja davon aus, dass das stimmt, dass Mohrenschildt nicht mehr dabei ist.
Aber in Northdata steht er noch als Verwaltungsrat.
Kann verschiedene Gründe haben: Entweder Northdata hat eine Veröffentlichung übersehen, oder die TGI hat es nicht gemeldet. Oder das Gericht hat einen Fehler gemacht.
Die Foreus Intelligence GmbH war, soweit ich mich erinnere, auch in die Geschichte mit dem DSV Leoben und Mario Bichler als DSV Obmann involviert, um zu beweisen, dass er unschuldig ist.