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TGI AG Executive Summary

Lalmch (CC0), Pixabay
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Die TGI AG mit Sitz in Vaduz, Liechtenstein (Registernummer FL-0002.646.647-1), ist ein Unternehmen im Edelmetallhandel (Gold) und bietet kundenseitig zeitversetzte Goldkaufprodukte mit teils hohen Rabattversprechen an. Nach Medienberichten und behördlichen Mitteilungen ist die Firma in mehrere Regulierungsvorgänge verwickelt: So untersagten die deutsche Finanzaufsicht BaFin im April 2026 und die liechtensteinische Finanzmarktaufsicht FMA die Bewerbung bestimmter Angebote wegen fehlender Genehmigung bzw. Einlagengeschäft ohne Lizenz. Im Juni 2026 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Liechtenstein die Zentrale der TGI AG aufgrund von Verdachtsmomenten des schweren Betrugs und der Geldwäsche. Die TGI AG weist alle Vorwürfe zurück und betont, im Einklang mit geltendem Recht gehandelt zu haben. Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident der TGI AG ist der Österreicher Helmut Kaltenegger (geb. Dez. 1965). Kaltenegger ist außerdem Geschäftsführer bzw. Miteigentümer mehrerer österreichischer Firmen (u.a. GGMT Revolution GmbH, GGMTrading GmbH). Bereits im Frühjahr 2025 wurden er und seine Ehefrau im Zusammenhang mit vorgeworfenen Anlagebetrugsvorwürfen in Österreich freigesprochen. Dieser Bericht fasst alle verfügbaren, verifizierten Fakten zu TGI AG Vaduz und zu Helmut Kaltenegger zusammen (Firmenidentität, Geschäftstätigkeit, Finanzen, Regulatorik, Medienberichte, Verflechtungen), ergänzt um Quellenangaben und eine Quellen-Tabelle mit Vertrauensbewertungen. Ein tabellarischer Quellenvergleich und ein Zeitstrahl (Mermaid) illustrieren die wichtigsten Ereignisse und Stationen beider, einschließlich Daten, Rollen und Entscheidungen.

TGI AG (Vaduz): Firmenidentität und Struktur

Die TGI AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz im Städtle 33, 9490 Vaduz. Das Unternehmen wurde laut Handelsregister am 29.10.2020 eingetragen (die Firmenwebsite nennt irrtümlich “2019”). Die Registernummer lautet FL-0002.646.647-1. Das Handelsregister weist als Geschäftszweck vorrangig „Handel und Vertrieb von Edelmetallen“ aus sowie allgemeine Handels- und Finanzgeschäfte, Consulting und Immobiliengeschäfte. Branchenmäßig wird TGI AG als „Betreiben von übrigen Finanzinstitutionen“ klassifiziert.

Zum Verwaltungsrat der TGI AG gehörten (Stand Frühjahr 2026) Helmut Kaltenegger (Präsident), Herbert Müllner (CFO, Verwaltungsrat) und ab April 2026 neu Mark-Allen Bogen. Helmut Kaltenegger gilt als Hauptaktionär (Hauptgesellschafter), zusammen mit seiner Frau Katarina Kaltenegger, die ebenfalls als Projektmanagerin Mining bei TGI geführt wird. Konkrete Anteilsverhältnisse finden sich nicht in öffentlich zugänglichen Registern. Offizielle Quellen nennen keine weiteren Tochtergesellschaften; Geldhäuser und Großbanken verlangen Nachweise, ob TGI unter einer Holding oder in Konzernstrukturen agiert. Eine Marktübersicht bei der Liechtensteinischen FMA und im Schweizer Firmenverzeichnis nennt keine Beteiligungen an anderen Unternehmen (0 Filialen, keine bebeteiligten Firmen). Lediglich frühere Firmennamen der Gesellschaft sind bekannt: Ursprünglich wurde die AG als M.R. CAPITAL AG gegründet, später firmierte sie als GGMT Revolution AG, bevor sie in TGI AG umbenannt wurde. Anders als manche Medien spekulierten, ist keine Verbindung zu Kryptobörsen oder ähnlichem offiziell dokumentiert – das Geschäftsmodell fokussiert auf Edelmetall-Anlagelösungen und Rabattprogramme.

Geschäftstätigkeit und Produkte

TGI AG vermarktet Anlageverträge in Gold, die über gestaffelte Rabattprogramme („Customer Basic“, „Sales Premium“ etc.) gestaltet sind. Konkret versprechen diese Verträge, monatliche Preisnachlässe (z.B. 2 % pro Monat) zu gewähren, verbunden mit der verspäteten Auslieferung von physischem Gold (typischerweise nach 36 Monaten). Laut Unternehmensangaben wird dabei das Edelmetall „bis zur Lieferung treuhänderisch“ für den Kunden aufbewahrt. Nach eigenen Angaben erfolgt die Geschäftstätigkeit im Goldbereich transparent und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Offiziell ist das Modell als Finanzdienstleistung/Edelmetallhandel registriert, nicht etwa als konventionelles Bank- oder Kreditinstitut.

Eine Bewertung der Produkte durch Aufsichtsbehörden betont, dass es sich rechtlich gesehen um Vermögensanlagen handelt, welche gesetzlichen Prospektpflichten unterliegen. Dies führte Mitte 2026 zu behördlichen Interventionsmaßnahmen: Beispielsweise untersagte die BaFin das öffentliche Angebot der „Customer Basic“-Produkte in Deutschland, da keine geprüften Verkaufsprospekte vorlagen. Auch die FMA Liechtenstein ordnete im Mai 2026 ein sofortiges Ende des Vertriebs mehrerer Rabattprodukte an, da TGI ohne Lizenz faktisch (Eigen-)Einlagengeschäfte betrieb. Diese offiziellen Regulierungsmaßnahmen deuten darauf hin, dass TGI AG im Bereich der Geldanlage/Finanzprodukte agiert und nicht lediglich als einfacher Edelmetallhändler auftritt.

Geschäftsberichte und Finanzen

TGI AG ist nicht börsennotiert und publiziert keine Jahresabschlüsse öffentlich. Nach liechtensteinischem Gesellschaftsrecht bestehen keine Pflichtveröffentlichungen im Bundesblatt, soweit nicht explizit im Handelsregister vermerkt. In öffentlich einsehbaren Quellen (Handelsregister bzw. FMA) sind keine Finanzkennzahlen verfügbar. Es liegen daher keine verifizierten Angaben zu Umsatz, Gewinn oder Bilanzvolumina vor. Interessenten müssen für detaillierte Zahlen ggf. kostenpflichtige Firmenbuchauszüge beim Handelsregister Liechtenstein oder direkte Anfragen beim Unternehmen in Betracht ziehen (z.B. über Wirtschaftsprüfer oder Anwälte). Auch die erwähnte Übertragung als sogenannte Premiumverträge auf internationale Märkte bleibt in den Quellen unerwähnt. Aufgrund dieser Datenlage ist eine Bewertung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nur schwer möglich.

Regulatorische Unterlagen und Behördenmaßnahmen

TGI AG steht unter Aufsicht der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht (FMA), verfügt jedoch über keine Bewilligungen für Einlagengeschäft oder Bankgeschäfte. Die FMA betonte mehrfach (Warnungen vom 22.04.2026 und Verfügung vom 26.05.2026), dass TGI keine Erlaubnis zur Anlagevermittlung oder Einlagengeschäft besitzt. Die FMA warnte Investoren ausdrücklich, den Anlagen der TGI AG fernzubleiben. Parallel wies auch die österreichische Finanzmarktaufsicht darauf hin, dass TGI in Österreich keine Konzession für Bankgeschäft hat und kein Einlagengeschäft betreiben darf.

International gab es ebenfalls Regulatorenaktionen: In Deutschland erließ die BaFin am 18. April 2026 eine Verfügung, die TGI AG das öffentliche Angebot ihrer Anlageprodukte („Customer Basic 2 %“ etc.) verbietet. Begründet wurde dies mit der Verletzung des deutschen Vermögensanlagengesetzes (fehlender Prospekt). Diese Maßnahme ist sofort vollziehbar, jedoch noch nicht rechtskräftig (Rechtsbehelf anhängig).

Zusätzlich sind aufschlussreiche Handelsregisteränderungen dokumentiert: So wurde im März/April 2026 der Firmenvorstand modifiziert (Austritt eines Roman Kaltenegger, Neuaufnahme von Mark-Allen Bogen). Auch die Wirtschaftsprüfer (Revisionsstelle) wechselten. Alle diese Einträge sind über die OERA (Amtliches elektronisches Firmenbuch Liechtenstein) nachvollziehbar.

Medienberichterstattung und Pressemitteilungen

In deutschsprachigen Medien waren die Goldanlage-Aktivitäten der TGI AG und ihres Gründers mehrfach Thema. So berichtete die WirtschaftsWoche (Handelsblatt-Gruppe) im Mai 2026 ausführlich über TGI und deren Diskont-Goldmodelle. Demnach sind die Kalteneggers („Goldjungs aus dem Städtle“) Hauptaktionäre und Verwaltungsratschefs der TGI AG. Die Liechtensteiner Volksblatt und das Liechtensteiner Vaterland widmeten sich im Herbst 2025 und Frühjahr 2026 FMA-Warnungen und Werbebehauptungen der Firma (u.a. „72 % Rabatt auf Gold“). Die berichteten Schlagzeilen reichten von zweifelhaften Marketingversprechen bis hin zu Fragen nach behördlicher Aufsicht.

Die offizielle Unternehmenskommunikation der TGI AG erfolgte über eine Presse-Seite und Presseportale. Dort stellt sich die Firma als seriöses Goldhandelsunternehmen dar: So veröffentlicht TGI AG Stellungnahmen, in denen Vorwürfe entschieden zurückgewiesen und laufende Ermittlungen kooperativ begleitet werden. Ein Beispiel ist die Mitteilung vom 4. Juni 2026, in der das Management das Betrugsvorwurf „entschieden zurückweist“ und an einer Klärung festhält. Zuvor reagierte die TGI AG auch auf Anfragen der BaFin in Pressemitteilungen im Frühjahr 2026, stets mit Hinweis auf Compliance und rechtliche Prüfung.

Im Juni 2026 erreichte die Berichterstattung einen Höhepunkt, als die Staatsanwaltschaft Liechtenstein aufgrund eines Verdachtskomplexes (schwerer gewerbsmäßiger Betrug, Geldwäsche) die TGI-Zentrale durchsuchte. Die Handelsblatt dokumentierte dies am 8. Juni 2026: Demnach laufen Ermittlungen gegen mehrere Personen wegen Betrugs, Geldwäsche und Verstößen gegen das Bankengesetz. Als Gesicht des Unternehmens wurden Vorstandspräsident Helmut Kaltenegger (linkes Bild) und sein Präsenz in Medien (z.B. Werbevideos) erwähnt. Die Berichte legen nahe, dass Klienten erwartet werden, Einzahlungen zu tätigen mit dem Versprechen späterer Goldauslieferung; die Ermittler sehen darin potenziell missbräuchliche Anlagepraxis. TGI selbst kommentierte den Vorfall auf Nachfrage mit dem Hinweis auf internen Prüfungen und fortgesetzten Geschäftsbetrieb.

Sonstige Medien: Einige Webseiten (Blogs oder Anwaltspublikationen) analysieren die Fallstricke solcher „Rabatt-Gold“-Modelle und geben Anlegern Handlungsempfehlungen. Anwalt.de und spezialisierte Kanzleien berichten über BaFin- und FMA-Maßnahmen im Kontext von Prospektpflichten und Untersagungsverfügungen. Durchgängiges Thema ist das hohe Risiko dieser Geschäfte, verglichen z.B. mit früheren Graumarkt-Pleiten (P&R, Prokon etc.).

Kommerzielle Beziehungen und Netzwerk

Öffentlich bekannte Großkunden oder Partner der TGI AG sind nicht gelistet. Die Firma wirbt über eigene Kanäle direkt an Endkunden (Privatanleger). Im Unternehmensumfeld lassen sich einige Kooperationen erkennen: Helmut und Katarina Kaltenegger engagierten sich als Sponsoren im Sport (Motorsport-Team Grasser Racing, Fußballklub DSV Leoben), offenbar zur Markenbildung. Institutionelle Geschäftsbeziehungen (z.B. Banken, Händler) sind nicht dokumentiert. Aus den Presseberichten geht hervor, dass TGI angeblich mit einer Goldmine („Aulicio Mining Inc.“ in Guyana) kooperiert, welche als Quelle des veräußerten Goldes angeführt wird. Gerichtsakten und Gutachten im Wiener Prozess bestätigten die Existenz der Mine; eine offizielle Firmenverknüpfung dazu ist jedoch nicht im Liechtenstein- oder Österreich-Register sichtbar.

Helmut Kaltenegger: Profil und Rollen

Helmut Kaltenegger (oft auch nur „Helmut Kaltenegger“ genannt) ist ein österreichischer Unternehmer (lt. Companies House, Wien, geb. Dezember 1965). Er trat zunächst als Direktvertriebs- und Handelsvertreter (Staubsauger, Kaffeemaschinen, Wellness-Produkte u.Ä.) in Erscheinung. Um 2019/2020 wechselte er in den Goldhandel: Kaltenegger war Gründer bzw. Mitgesellschafter der österreichischen GGMT Revolution GmbH, GGMTrading GmbH und K & K Revolution Vertriebs GmbH (jeweils zu 50 % Gesellschaftsanteil, alleinvertretungsberechtigt). GGMT steht für „Green Gold Mine Trading“ und verkaufte (ähnliche wie TGI) Rabatt-Goldverträge an Privatanleger.

Helmut Kaltenegger ist Gründer und Hauptaktionär der Liechtensteiner TGI AG, wo er als Verwaltungsratspräsident auftritt. Ferner war er seit August 2021 als Direktor eingetragen bei der früheren britischen Silver Ace Ltd. (Firma inzwischen liquidiert). Er soll zudem zeitweise Geschäftsführer weiterer Firmen gewesen sein (z.B. erscheint ein „Roman Kaltenegger“ – vermutlich ein Verwandter – zeitweise als TGI-Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift).

Persönliches und Aussagen

Kaltenegger tritt selbst als mediale Figur auf (z.B. in Werbevideos der TGI AG, Interviews und Social Media). Er betont gegenüber Kunden und Presse stets, dass sein Geschäftsmodell solide sei. Aus dem erwähnten Wiener Prozess nach seiner Anklage zitiert er: „…es keine Geschädigten gibt… Gerechtigkeit siegte“. Er leugnete strafbares Handeln und erklärte, Pandemie und Naturkatastrophen hätten Lieferverzögerungen verursacht. In einem Auftritt (MeinBezirk-Leoben) äußerte Kaltenegger, dass er sein Engagement beim Fußballverein (DSV Leoben) aufgrund angeblich falscher Informationen des Vereins beenden musste, ein Neubeginn jedoch „nicht ausgeschlossen“ sei.

Kaltenegger ist verheiratet mit Katarina Kaltenegger (ebenfalls TGI-Hauptaktionärin und Mining-Managerin). Weitere Kontakte: Er hat Verbindungen zum Motorsport (Sponsor Grasser Racing) sowie offenbar zu einer Goldmine (Aulicio in Guyana). Ob Letzteres formell Teile der Unternehmensstruktur sind, bleibt unklar; zumindest war im Prozess von 2025 der Inhaber der Mine Mitangeklagter.

Rechtliche Aspekte

Frühere Verfahren: Gegen Kaltenegger und seine Frau sowie einen Partner in Guyana lief 2024/25 in Österreich ein Verfahren wegen mutmaßlichen Anlagetrugs bei Gold-Direktverkäufen. Dieses Verfahren endete im März 2025 mit einem Freispruch für alle Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft hatte behauptet, Tausende Kunden seien bewusst getäuscht und um ihre Einlagen gebracht worden. Gerichte folgten jedoch den Gutachten neuer Sachverständiger, wonach das Geschäftsmodell prinzipiell real sei und Verzögerungen durch höhere Gewalt (Pandemie, Hochwasser) erklärbar waren. Kaltenegger selbst kommentierte nach dem Urteil: „Dreieinhalb Jahre war das unglaublich, was uns vorgeworfen wurde…Aber nun hat die Gerechtigkeit gesiegt“.

Aktuelle Ermittlungen: In Liechtenstein ermittelt die Staatsanwaltschaft seit 2026 ebenfalls gegen Kaltenegger und mehrere Mitbeteiligte (u.a. bei TGI AG) wegen gewerbsmäßigen Betrugs, Geldwäsche und mutmaßlichen Verstößen gegen das Bankengesetz. Details der Verdachtslage sind nicht öffentlich. Helmut Kaltenegger selbst erklärt, sein Unternehmen kooperiere vollumfänglich und betone weiterhin die Unschuldsvermutung für alle Betroffenen. Die Untersuchung wird wohl Monate in Anspruch nehmen.

Quellenlage und Hinweise

Viele Fakten über TGI AG stammen aus Handelsregister- und Aufsichtsaktualisierungen (z.B. OERA-Registereinträge) sowie öffentlichen Erklärungen der Finanzaufsichtsbehörden. Unsere Recherchen zogen außerdem unabhängige Wirtschaftsberichte (Handelsblatt, WirtschaftsWoche, österreichische Medien) sowie Firmenregister-Auszüge (Moneyhouse, YellowPages) heran. Da TGI AG kein börsennotiertes Unternehmen ist, fehlen verlässliche veröffentlichte Finanzzahlen; auch das Liechtensteiner Register liefert keine Bilanzen. Die präsentierten Daten basieren daher auf den genannten Quellen; mögliche Lücken (insbesondere zu Umsatz/Ergebnis) sind entsprechend vermerkt. Nicht verifizierte Annahmen – etwa über endgültige Eigentümeranteile oder Kundenlisten – werden nicht getroffen.

Tabelle: Quellenvergleich und Vertrauensniveau

Fakt / Information Quelle (Beispielseiten) Vertrauenslevel¹
Firma: TGI AG, AG, Vaduz; Registernr. FL-0002.646.647-1; Sitz Städtle 33 TGI-Website Impressum, Handelsregister-Info Hoch
Gründungsdatum im Handelsregister: 29.10.2020 Handelsregister-Eintrag (Moneyhouse) Hoch
Geschäftsgegenstand: Handel/Vertrieb von Edelmetallen Handelsregister-Zweck (Moneyhouse) Hoch
Branchenklassifikation: Finanzinstitution (Edelmetall-Institut) Registrierinfos (Moneyhouse) Hoch
Verwaltungsrat: Helmut Kaltenegger (Präsident), Herbert Müllner (VR-Mitglied, CFO), Mark-Allen Bogen (VR seit 04/2026) TGI-Webseite, Handelsregister Hoch
Hauptaktionäre: Helmut und Katarina Kaltenegger (je 50 %, lt. Firmenangaben) Firmen-Angaben („Über uns“) Mittel
Keine weiteren Tochterunternehmen bekannt (Keine Holdings) Handelsregister-Netzwerkinfo (Moneyhouse) Mittel
Produkte: Rabatt-Gold-Programme („Customer Basic 2%“, „Sales Premium“ etc.) TGI-Produktinfo, BaFin-Meldung Hoch
Aufsichtsrecht: TGI ohne Bank-/Depotlizenz, FMA ordnet sofortiges Verbot bestimmter Produkte FMA-Bescheid (Klarstellung 11.6.26) Hoch
BaFin-Verbot 18.04.2026 (Prospektpflicht „Customer Basic 2%“ etc.) BaFin-Presseinformation Hoch
Medien: 06/2026 Razzia Liechtenstein (Verdacht: Betrug, Geldwäsche) Bericht Handelsblatt Hoch
Geschäftsverlauf Helmut K.: >20 Jahre Direktvertrieb (Staubsauger, Kaffee, Wellness) Magazin-Interview (Spiegel-Werbung) Mittel
Helmut K.: Vorstand TGI AG, Hauptaktionär WirtschaftsWoche, Firmen-Webseite Hoch
Helmut K.: Direktor „Silver Ace Ltd.“ (UK, Appoint. 25.8.2021) UK Companies House Hoch
Helmut K.: GF/Gesellschafter in A- Firmen (GGMT, GGMTrading, K&K) Firmenbuch-Auskunft (FirmenABC) Mittel
Strafverfahren 2024/25 AT: Freispruch im Wiener Betrugsprozess Österreichische Berichte (FormelAustria, MeinBezirk) Mittel
Quellennachweis: Alle oben genannten Informationen wurden aus den verlinkten Quellen entnommen. ¹Vertrauenslevel: „Hoch“ = offizielle Register/Aufsichtsdokumente oder renommierte Medien; „Mittel“ = Pressemitteilungen, Fachmagazine oder Firmeninformationen.
2020-10TGI AG imHandelsregisterLiechtensteineingetragen;2021-08Helmut Kalteneggerwird Direktor beiSilver Ace Ltd (UK);2025-03Freispruch fürHelmut & KatarinaKaltenegger imGold-Betrugsprozess(Wien);2026-04BaFin untersagt„Customer Basic 2%“-Angebote (keinProspekt);2026-04FMA Liechtensteinwarnt dringend vorTGI-Angeboten(keine Lizenz);2026-06Razzia derStaatsanwaltschaftLiechtenstein beiTGI AG(Ermittlungen wegenBetrugs/Geldwäsche);Zeitstrahl: TGI AG Vaduz und Helmut Kaltenegg

14 Kommentare

  • Leute, es sind nicht nur die seit 2 Jahren fehlenden Geschaeftsberichte, Es gibt keinerlei Testate, keinerlei Verwahrnachweise ( die im übrigen nach Verwahrrecht für jede Person erstellt werden muessen). Es gibt nichts. Und wenn sich jemand einen Spass machen will dann schaut euch doch mal die Umsaetze der angeblichen Minen an…. Es passt hinten und Vorne nicht
    Jetzt gekommt mannn mit einem Bon?-Was ist denn ein Bond? Ein Schuldversprechen auf Rückzahlung.. wenn nicht ordentlich besichert ist es wertlos. Ich denke das koennte versucht werden um schnell an weizteres Geld zu kommen um die ersten lästigen Glaeubiger abzuschuetteln…..

  • Als Buchhalter in Liechtenstein darf ich vermerken: Jede AG und GmbH mit Sitz oder Geschäftstätigkeit im Fürstentum Liechtenstein ist gesetzlich verpflichtet, ihre Geschäftszahlen und Jahresberichte beim Amt für Justiz (Handelsregister) zu hinterlegen. Einzelunternehmen, Anstalten und Trusts sind hiervon ausgenommen. Das Geniale daran: Diese Unterlagen sind ohne Angabe von Gründen oder Nachweispflicht für jedermann gegen eine Gebühr von CHF 50.– einsehbar (wurde mir mal vom Amtsleiter auch bestätigt, da ich selber zigmal was Einreichen musste). Gehe dazu einfach auf den Link https://www.handelsregister.li/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=FL-0002.646.647-1 und wähle oben links „Order Documents“ aus. LG und weiter so! 😉

  • Sind und waren immer schon Verbrecher die mit dem Geld der „Anleger“ ihren Luxus finanziert haben. Peinlich eigentlich wenn man bedenkt sie sich im TV usw präsentieren als die super Reichen. Hoffentlich hat das endlich mal ein Ende. Unglaublich wieviele Menschen trotz der bereits da gewesenen Anschuldigungen TROTZDEM ihr Geld da reingesteckt haben. Man zweifelt hier an der Intelligenz der Menschen…

  • Die Revisionsstelle wechselte nicht einfach, sondern musste neu besetzt werden, da über ein Jahr keine, gesetzlich vorgeschriebene, Revisionsstelle eingetragen war.

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