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TGI AG auf ein Wort Helmut Kaltenegger

geralt (CC0), Pixabay
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Es ist wieder eine Warnung bzw. eine Verfügung der BaFin. Da stellt sich schon die sarkastische Frage: Kommen Sie eigentlich bei all dem Ärger mit den Finanzaufsichten noch mit, diese abzuarbeiten?

Wenn ich mir die Verfügung vom heutigen Tage so anschaue, dann waren Ihre angeblichen Gespräche mit der BaFin wohl doch nicht so erfolgreich.

Mal ganz ehrlich, Herr Kaltenegger: Glauben Sie, dass Sie mit der TGI AG International noch einen Blumentopf gewinnen können? Denn ich bin absolut davon überzeugt, dass die Finanzaufsichtsbehörden Ihr Video zur TGI International schon in der Prüfung haben, und auch hier wird es dann sicherlich nicht lange dauern, bis es dazu einen Hinweis geben könnte, auch bei diesem Unternehmen vorsichtig zu sein.

Ich sehe für Ihr Unternehmen keinerlei Chance mehr im Markt, denn die Aufsichtsbehörden werden sicherlich gerade mit Ihrer „Vorgeschichte“ bei allen Aktivitäten genau hinschauen.

Was ich gar nicht verstehen kann, Herr Kaltenegger, ist, dass Sie mit einem der größten bekannten Kryptobetrüger eine Zusammenarbeit eingehen. Den Nachweis dafür können wir zweifelsfrei erbringen. Möglicherweise sehen Sie das ja als Resozialisierungsmaßnahme.

Auch wenn wir bei all den Meldungen keine Schadenfreude empfinden, aber ganz ehrlich: Unternehmen und Unternehmer wie Sie haben in einem seriösen Markt absolut nichts zu suchen, um das einmal ganz deutlich zu sagen.

Was sollen die ganzen Tricksereien, sodass die FMA in Liechtenstein sogar noch einmal eine Klarstellung veröffentlichen musste? Mensch, Herr Kaltenegger, weder Deutschland noch Liechtenstein oder Österreich sind Bananenrepubliken, in denen man gegen ein paar Euro alles wieder geradebiegen kann.

Machen Sie einfach Tabula rasa. Denn ganz ehrlich: Auch wenn überall stehen muss, dass die Unschuldsvermutung gilt – schön und gut –, aber Sie haben den Bogen absolut überspannt. Mein Wunsch wäre ganz einfach: Machen Sie sich vom Acker, wie es in einem Sprichwort heißt. Nutzen Sie die Zeit, um ein neues, ehrliches Geschäftsmodell aufzubauen. Dann ist alles gut.

32 Kommentare

    • Und zum Schutz der Strukis vor Haftungsansprüchen wird zehnmal betont, dass man nicht beraten soll.

      Randnotiz, dass offenbar das Fürstenhaus Wert darauf legt, nicht mit ihnen in Verbindung gebracht zu werden. Wie weit die Panoramafreiheit im liechtensteinischen Recht geht, weiß ich nicht.

    • Aber schon über 90% aller Verträge rückabgewickelt.
      Soap geht bei anderem Sender weiter – alles schon gedreht.
      Burg darf nicht mehr im Hintergrund auftauchen.
      Bond eine halbe Milliarde wert.
      10 weitere Minen werden dieses Jahr noch zugekauft.
      Wie kann Manuel Ried das noch aushalten.
      Drei auffällige Cut Fehler….Glaube – das war Aufzeichnung.
      Knapp 1000 Teilnehmer.
      Dieser Oliver Heldt postet oft und scheint verzweifelt.
      Jürgen Rehbein und Bernd Seligmann werden als seriöse Berater angepriesen.
      Alles in allem dümmlichst wie eh und jäh.

    • Verkaufspräsi nun zwei Mal die Woche plus eine wie auch immer realisierte Echtzeit-Übersetzung in 20 Sprachen. Und der Haupttenor: „Ladet Leute ein“. Außerdem ist Magister Mark Bogen nun laut Chat-Austausch nicht mehr Geschäftsführer, sondern im Verwaltungsrat, wozu es Morgen wohl nähere Informationen geben soll. Denen brennt die Hütte.

      Dann noch die dreiste Lügerei bezüglich der Absetzung der Kalteneggers und die im völligen Widerspruch zu den vergangenen Wochen stehende „Rückabwicklung“, auf einmal soll es nun in wenigen Wochen erledigt sein? Ey ver******n kann ich mich auch selber. Gewisse Nachfragen im Chat wurden auch wieder direkt weggelöscht.

      Ansonsten gibt man sich kaum noch Mühe, den Anschein einer „Live-Sendung“ zu wahren, so viele und harte Schnitte waren dieses Mal drin. Mit Sicherheit wird da zuvor jedes Mal doppelt anwaltlich drübergeschaut, ob es irgendwelche juristisch sensiblen Aussagen gibt, die dann herausgeschnitten werden müssen. Ich kenne das ganze Kasperltheater nun schon so lange und fühle mich dann trotzdem veräppelt, das ist schon fast etwas.

      • Die Rückabwicklung wurde NIE als „Rückbezahlt“ tituliert. Darauf habe ich geachtet.
        Das man die Formulare die eingesandt wurden abgezählt hat, wow was für eine Leistung, die noch mit den Kundenkonten abzugleichen, unglaublich toll.

        Btw: Ich hab noch nie einen Staat gesehen, der so einen „Hass“ auf ein Unternehmen hat wie Lichtenstein auf die TGI. Selbst die Burg im Hintergrund beim – TGI TV – darf man nicht mehr verwenden wurde untersagt.

        • Wer möchte schon mit so einem Konstrukt in Verbindung gebracht werden? Ein Land das von einer Firma, die sich bei ihr angesiedelt hat, verlangt dass sie die Gesetze dieses Landes einhält, handelt ganz normal und zeigt keinen „Hass“..

        • Also die KI meint:

          „In Liechtenstein ist die Panoramafreiheit gesetzlich verankert. Sie erlaubt es Ihnen, urheberrechtlich geschützte Werke (wie Gebäude oder Skulpturen), die sich dauerhaft an oder auf allgemein zugänglichem Grund befinden, zu fotografieren, zu filmen und die Bilder zu verbreiten.Hier sind die essenziellen Regeln zur Panoramafreiheit im Fürstentum:Ständiger Standort: Das Werk muss bleibend im öffentlichen Raum (z. B. auf Straßen oder Plätzen) aufgestellt sein. Temporäre Installationen sind nicht geschützt.Perspektive des öffentlichen Raums: Die Aufnahme muss von einem allgemein zugänglichen Ort (z. B. von einer öffentlichen Straße oder einem Gehweg) aus möglich sein.“

          Daher wundert es mich ein bisschen…. aber die wollen wohl nicht noch mehr anecken als eh schon.

      • Bogen ist so oder so laut Northdata „nur“ Verwaltungsrat, wobei der Schweizer/Liechtensteiner Verwaltungsrat wohl so was ist wie in Deutschland oder Österreich ein Vorstand.

        Mich hat’s ja eh überrascht, dass Bogen in dieser Situation den Job angenommen hat. Aber wir werden es ja mitkriegen, wie es weitergeht.

  • Für TGI-TV heute Abend ist versprochen, dass Kaltenegger, endlich mal, Klartext, spricht. Auf die Winderei und die neuen Ankündigungen, Drohungen und Versprechungen bin ich ja mal gespannt.

  • Beeindruckend, welche Geschichten hier aus reinen Vermutungen entstehen. 😄

    Vielleicht wäre es sinnvoller, sich erst zu informieren und dann eine Meinung zu bilden. Spekulationen ersetzen nun einmal keine Fakten.

    • @Nicole
      Erklärst du uns mal worüber du informiert wurdest und mit welchen Unterlagen. Das würde schon helfen. Und jetzt nicht mit Herr Kaltenegger hat gesagt kommen.

      Du kannst gerne meine gestern angestellte Rechnung widerlegen.

    • @Nicole Um sich zu informieren braucht man Informationen und nicht nur Behauptungen und falsche Versprechungen und sonstiges Marketinggeplapper. Vorallem geprüfte oder zumindest prüfbare Geschäftszahen. Einnahmen, Ausgaben , Verbindlichkeiten, Schürfbestätigungen, Bilanzen. Aber ich bin mir sicher die Staatsanwaltschaft macht sich da gerade ein sehr genaues Bild. Uns anderen bleibt nur sich auf Grund von Behauptungen und falschen Versprechungen und sonstigem Marketinggeplapper Gedanken über deren Plausibilität und die Gefahren die daraus resultieren zu machen. Das Ergebnis für die TGI ist dabei verheerend.

  • Helmut Kaltenegger ist gierig nach Geld, und ja, er wusste von Beginn an, dass er niemals den Anlegern das eingezahlte Geld ausbezahlen kann und wird. Er kennt sich aus mit Schneeballsystemen.

    Ich kann Ihnen versichern, es gibt kein Gold im Kosovo, zumindest kein Gold, das Helmut Kaltenegger, der TGI oder den Anlegern gehört. Er hat dem Kosovo-Gauner, man sagt 100 Mille, bezahlt, dass er das so nach außen sagen darf.

    Die Anleger werden komplett in die Röhre schauen. Da sind 400 Millionen in Provisionen, einen aufwendigen Lebensstil usw. geflossen. Da blieb kein Geld zum Investment übrig.

    Sie, werter Herr Bremer, haben seit Jahren gewusst, dass es ein Gaunersystem ist. Respekt dafür und vor allem für Ihr Durchhaltevermögen. Sie haben einen Arsch in der Hose, davon gibt es ganz wenige Menschen in Deutschland. Gut, dass es Sie gibt.

    • Ja, leider. Ich habe das heute einmal durchgerechnet — das Goldmodell der TGI International, drüben im anderen Thread. Schau dir das Ergebnis an, da haut’s dich um: Auf diesem Planeten ist das schlicht unmöglich darstellbar, das schafft nicht einmal die beste Mine der Welt annähernd.

      Auf Basis der entsprechenden Umsatzzahlen, der Goldlieferungen und der Provisionen lässt sich dieser Tage auch der vorzuhaltende Goldbestand ausrechnen. Mit 2.182 kg kommt man nicht einmal annähernd aus — abgesehen davon, dass dieser Bestand aller Wahrscheinlichkeit nach gar nicht der TGI bzw. den Kunden zugeordnet werden kann.

      Mir tun die Anleger leid (nicht die Struckis). Laut Trustpilot sind da auch ganz normale Menschen dabei, die sich etwas aufbauen wollten. Und wenn @Thomas Bremer mit seiner Berechnung der durchschnittlichen Investitionssumme recht hat, dann tut das vielen richtig weh. Einfach.

      Dem Staatsanwalt aus der GGMT-Geschichte muss man im Übrigen ein „Kompliment“ machen — der hat das Ganze erst ermöglicht.

      • Ja, ich war damals echt geschockt.
        GGMT Causa Freispruch ist traurig für den Rechststaat und Anleger.
        Angebliches Hochwasser wurde nicht entsprechend geprüft.
        „Dschungelexperte“ ein einziger Witz.
        Verteidiger leider sehr gewitzt und der Richter…..
        Das Ganze wurde als Qualitätssiegel seitens TGI verkauft.
        Kunden und Strukis verstehen halt Unterschied Zivil- und Strafrecht nicht!!
        Dieses irrsinnige Konstrukt hätte sich nie weiterentwickel können.
        Mein Eindruck damals: Kaltenegger selbst war total verblüfft mit diesem riesen Betrug davongekommen zu sein.
        Hoffe diesmal wirklich auf ganze Härte des Gesetzes.
        Ausschöpfung jeglicher Strafrahmen für Kaltenehhers und Oberstrukis!!

  • Die WirtschaftsWoche schreibt in der aktuellen Ausgabe „ „Die TGI gibt an, über 50.000 internationale Kunden angeworben zu haben – viele davon in Deutschland. Laut Website hat das Unternehmen mehr als 100 Millionen Euro in Rabatten gewährt. Ob die TGI in der Lage ist, den Anlegern ihr Geld zurückzuzahlen, bleibt offen. Die Geschäftszahlen geben Hinweise darauf, dass der Goldhändler hoch überschuldet sein könnte.“

  • Ich denke nicht das bei Herrn K. viel zu holen ist. Man lebt auf übergroßem Fuß, das kostet. Die neue Villa eventuell, wobei wir auch nicht wissen was an Pfandrechten drauf hängt. Auf jeden Fall wird man sich deren Bezahlung näher ansehen müssen. Ich bräuchte eine Adresse der Liegenschaft um das prüfen zu können. Wenn die jemand hat, bitte mitteilen.

    Und um den Tag noch abzurunden – der Goldpreis ist heute zum ersten Mal seit November 2025 auf unter USD 4.000,- gefallen.

    @Thomas, Danke für die offenen Worte.

  • Bei Herrn K. sicher nie wieder alles gut!
    Der riesige Scherbenhaufen der hinterlassen wird.
    Geprellte Anleger ohne Ende.
    Meine grosse Hoffnung ist die komplette Verwertung des ausschliesdlich durch Betrug angehäuften Privatvermögens.Inklusive Strampeltante und Sohn.

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