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TGI AG

Memed_Nurrohmad (CC0), Pixabay
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Neue Unterlagen und Aussagen eines ehemaligen führenden Mitarbeiters, die unserer Redaktion vorliegen, werfen ein äußerst kritisches Licht auf die TGI AG. Nach diesen Informationen soll es intern bereits seit Jahren Hinweise darauf gegeben haben, dass das Geschäftsmodell des Unternehmens möglicherweise prospektpflichtig gewesen sein könnte. Sollte sich dieser Verdacht erhärten, stellt sich eine zentrale Frage: Haben Verantwortliche der TGI AG ein erhebliches aufsichtsrechtliches Risiko über lange Zeit zumindest billigend in Kauf genommen?

Der Verdacht wiegt schwer. Denn nach Einschätzung von Personen mit Einblick in interne Abläufe könnte innerhalb des Unternehmens bekannt gewesen sein, dass das Modell regulatorisch angreifbar ist. Bewiesen ist das bislang nicht. Doch die nun vorliegenden Hinweise reichen aus, um die Frage aufzuwerfen, ob führende Personen der TGI AG Warnsignale über Jahre hinweg ignoriert haben könnten – womöglich in der Erwartung, dass das Geschäftsmodell so lange fortgeführt werden könne, bis eine Aufsichtsbehörde einschreitet.

Inzwischen ist genau das offenbar geschehen. Und zwar nicht nur punktuell. Nach den aktuellen Entwicklungen sieht sich die TGI AG gleich mit mehreren aufsichtsrechtlichen Problemen konfrontiert. Dass mehrere Behörden gleichzeitig einschreiten oder Maßnahmen prüfen, dürfte den Druck auf das Unternehmen massiv erhöhen. Besonders im Fokus steht dabei aus Sicht von Beobachtern Vorstandschef Helmut Kaltenegger.

Vor allem die Vorgänge in Österreich könnten brisant werden. Dort steht nach behördlichen Veröffentlichungen der Vorwurf im Raum, dass unerlaubte Bankgeschäfte betrieben worden sein könnten. Ob sich dieser Verdacht bestätigt, ist offen. Sollte er sich jedoch erhärten, dürfte der Fall nicht auf das Aufsichtsrecht beschränkt bleiben. Dann wäre nach Einschätzung juristischer Beobachter auch mit staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu rechnen.

Parallel droht in Deutschland nach Informationen aus dem Umfeld des Verfahrens offenbar eine mögliche Rückabwicklung gegenüber Anlegern. Entscheidend wäre dann eine einfache, aber existenzielle Frage: Ist das Gold, das Anlegern über Jahre hinweg zugesagt wurde, tatsächlich in dem behaupteten Umfang vorhanden? Falls ja, wäre eine wirtschaftliche Rückabwicklung für das Unternehmen zwar schmerzhaft, aber grundsätzlich darstellbar. Falls nein, stünde die TGI AG vor einem deutlich gravierenderen Problem.

Besonders heikel ist in diesem Zusammenhang die Kommunikation der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Deren Wortwahl lässt nach Einschätzung mehrerer Beobachter zumindest Raum für die Frage, ob dort Zweifel daran bestehen könnten, dass die versprochenen Goldbestände überhaupt wie dargestellt erworben wurden. Ein solcher Verdacht ist bislang nicht bewiesen. Sollte er sich allerdings bestätigen, würde der Fall eine völlig neue Dimension annehmen. Dann ginge es nicht mehr nur um Prospektpflichten oder aufsichtsrechtliche Verstöße, sondern um den Verdacht, dass Kundengelder möglicherweise nicht so verwendet wurden, wie es Anlegern dargestellt worden war.

Noch brisanter: Nach jüngsten öffentlichen Aussagen von Helmut Kaltenegger selbst steht offenbar im Raum, dass jedenfalls nicht durchgehend Gold in der zugesagten Qualität von 24 Karat erworben worden sein soll, sondern Material geringerer Qualität. Sollte das zutreffen, wäre das für viele Anleger von erheblicher Bedeutung. Denn dann könnte sich die Frage stellen, ob Vertragsgrundlagen oder werbliche Zusagen objektiv von der tatsächlichen Ausführung abweichen. Juristisch könnte das Anfechtungs- und Rückabwicklungsansprüche auslösen.

Für Anleger wäre das ein Warnsignal. Wer sein Vermögen schützen will, dürfte spätestens jetzt sehr genau prüfen lassen müssen, welche Qualität konkret geschuldet war, was tatsächlich geliefert oder hinterlegt wurde – und ob die vertraglichen Zusagen eingehalten worden sind.

Nach Informationen unserer Redaktion wird innerhalb der TGI AG zudem offenbar über einen Rückzug aus Liechtenstein nachgedacht. Ob ein solcher Schritt tatsächlich geplant oder bereits vorbereitet ist, lässt sich derzeit nicht abschließend verifizieren. Sollte sich das bestätigen, würde das in der aktuellen Lage zwangsläufig neue Fragen aufwerfen – nicht zuletzt nach den Motiven eines solchen Standortwechsels.

Fest steht: Die Lage für die TGI AG ist ernst. Für Helmut Kaltenegger könnte sie persönlich noch deutlich ernster werden. Sollte sich auch nur ein Teil der nun im Raum stehenden Vorwürfe bestätigen, dürfte der Fall sehr schnell von einem aufsichtsrechtlichen Problem zu einem strafrechtlich relevanten Komplex werden.

Die nächsten Wochen könnten daher entscheidend sein. Nicht nur für die Zukunft der TGI AG, sondern auch für die Frage, ob aus einem hochriskanten Geschäftsmodell am Ende ein Fall für Aufsicht, Gerichte – und womöglich die Strafjustiz wird.

Weitere Informationen liegen unserer Redaktion vor. Wir veröffentlichen diese derzeit bewusst nicht, um mögliche behördliche oder justizielle Maßnahmen nicht zu beeinträchtigen.

62 Kommentare

  • Auch t-online warnt jetzt vor der TGI. Genau der richtige Zeitpunkt um Haus und Hof zu verkaufen und mit dem Erlös bei den Kalteneggers so richtig durchzustarten! Oder vielleicht gibts noch den ein oder anderen Verwandten, Kollegen, Vereinskammeraden oder Freund dem man das Konstrukt noch nicht aufgeschwatzt Hat? *sarkasmusaus*.

    „Bafin untersagt Rabattmodell
    Totalverlust mit Gold: Hier ist das Risiko sehr hoch“

    https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/id_101231848/gold-kauf-mit-rabatt-bafin-stoppt-tgi-angebot-in-deutschland.html

  • Der Rechtsanwalt Härtung wird sich genau überlegen, ob er sich diesen Mist mit der TGI AG wirklich antu.n will. Der Schaden könnte grösser sein als der Verdienst

    • Naja, warum nicht, der Name wird bekannt.

      Wie Astrid Wagner bei jeglichen Gewaltverbrechen…..

      Müssen natürlich dann auch mal vor Gericht gewinnen, sonst geht’s nach hinten los.

  • Reden wir doch mal allgemein: Ein Betrüger der nicht überzeugend ist, der nicht an seinen eigenen Betrug glaubt, der kann andere nicht von seinem Produkt mit dem er betrügt überzeugen. Jeder Betrüger verwicklet sich dann aber irgendwann in Widersprüche, denn nur wer die Wahrheit sagt braucht kein gutes Gedächtnis. Wir werden sehen in den nächsten Wochen ob Herr Kaltenegger alles nachweisen kann, was er versprochen hat einzuhalten, oder aber ob wir mit Herrn Kaltenegger einen mutmaßlichen Abzocker haben. Beides ist zur Zeit nicht ausgeschlossen.

  • TGI AG, Vaduz, FL-0002.646.647-1
    24. Apr. 2026 | 5335/2026 | Handelsregister Eintragungen
    TGI AG, in Vaduz, FL-0002.646.647-1, Aktiengesellschaft. Angaben zur Verwaltung neu oder mutierend: Bogen, Mark-Allen, 5020 Salzburg, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Kollektivunterschrift zu zweien.

  • Beschäftigen Sie sich einmal mit all den kruden Aussagen die Helmut Kaltenegger gemacht hat, prüfen die nicht nur, sondern ÜBERPRÜFEN den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen, dann reden wir weiter, aber für eine ehrliche Beurteilung werden Sie dann wohl nicht bezahlt.

  • Reden wir doch einmal Tacheles. Du bist ein Troll von der TGI AG und wirst gut bezhaltt für deine Kommentare. Du solltest dich Schämen, denn Du weisst genau das der ganze Mist zusammenbrechen wird. Schande über Dich. Pfui.

    • Liebe Hildegard, ich werde definitiv nicht bezahlt von der TGI, auch hat mir keiner einen „Auftrag“ gegeben, nur zur Info am Rande.
      Es wird nicht zusammenbrechen, sonst würde ich keinen EINZIGEN Menschen mehr darauf ansprechen. Glauben Sie mir, ich bin der letzte Mensch der anderen was böses will.

      • Dann darf man anderen Personen – und insbesondere der eigenen Familie – solche Geschäftsmodelle nicht zutragen, die keinerlei Unterlagen zu ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit AUF DAUER vorlegen können. Keine Patente, keine Verträge, keine unabhängig überprüfbaren Gutachten zum monatlichen Output der Minen – schlicht gar nichts.

        Madoff hat auch bis zur Weltwirtschaftskrise funktioniert, und dort haben sogar Pensionsfonds investiert.

  • Ach ja – warum werden Zahlungen über ein Bauträgerunternehmen abgewickelt und nicht über einen echten Zahlungsdienstleister?

    Wie kann es bei der üblichen Streuung der Reinheit in Mienen dazu kommen, das 2.182kg Dore-Barren 23Karat (96%) Goldgehalt aufweisen? Die Chargen sind immer unterschiedlich in Reinheit und Goldgehalt.

    Newmont Ahafo (Ghana) produzierte zuletzt 17–20 Tonnen Gold pro Jahr und steigert ab 2026 mit der Inbetriebnahme von Ahafo North auf etwa 23 Tonnen Gold pro Jahr – die Erweiterung allein kostete laut SEC-Filings rund 1 Milliarde US-Dollar Investitionsvolumen!!!!
    Klar die Wundermaschine von Kaltenegger/Gschwendtner (deren Patent laut „news“ nicht auffindbar ist) produziert 8to (80Mio. Ertrag laut Aussage) in einer Linie * 10 Maschinen – also 80to Gold mit einer Investition von € 50.000.000,00. Der Ertrag wechselt allerdings im eigenen TGI TV und Gschwendtner Aussage zwischen 40 – 80 Mio/Linie pro Jahr. Hab das einer gröberen KI Recherche unterzogen. Diese hat rund 120 Behauptungen über Kenngrößen gefunden die immer wieder voneinander differieren.

    Die TGI behauptet seit geraumer Zeit € 7.000.000,00 (7 Mio.) pro Woche umzusetzen. Rechne ich das auf 1 Jahr durch sind nur für dieses eine Jahr 3.527 kg Dore-Barren für die Kunden vorzuhalten.

  • Danke für den Artikel. Es ist vieles darin enthalten, das ich bereits vor einigen Tagen als Kommentar angemerkt hatte.

    Ich gehe davon aus, dass ein Rechtsvertreter der TGI bereits vor längerer Zeit festgestellt hat, dass es sich um ein Einlagenmodell handeln könnte. Alles andere wäre fahrlässig seitens des Rechtsvertreters. Das Handelsblatt hat festgestellt, dass die Verbindung zu Frau Mag. Poppenwimmer – einer der besten Anwaltsadressen in Österreich – und offenbar auch ihre Vertretung im Prozess nicht mehr besteht, obwohl Herr Kaltenegger die zukünftige Zusammenarbeit in einem Video noch überschwänglich gelobt hatte.

    Die nächste offene Frage lautet: Warum veröffentlicht die TGI die Bilanzen 2024 und 2025 nicht? Nachdem scheinbar frühere Ansprüche von Kunden in Aktienoptionen umgewandelt wurden, sollten diese Kunden doch wissen, wie es finanziell um das Unternehmen steht. Eventuell liegt die Bilanz 2024 in Liechtenstein nicht öffentlich vor – und die FMA dort hat deshalb derart scharf formuliert. Das ist allerdings reine Vermutung.

    In der Vorgängerfirma sind laut Gerichtsdokumenten knapp 35.000.000 Euro an Kundenforderungen entstanden. Diese hat die TGI übernommen. Nachdem der durchschnittliche Goldpreis im Jahr 2020 bei rund 49.800 Euro pro Kilogramm Feingold lag, wären allein für diese Forderung – sollte sie noch zur Gänze bestehen, weil die betroffenen Personen im System verblieben sind (was ich nicht weiß) – rund 878 Kilogramm Doré-Barren vorzuhalten.

    Auch dieser Artikel ist spannend – die Journalisten dürften vor Ort gewesen sein:
    https://www.news.at/wirtschaft/die-kalteneggers-tgi-gold

    und nebenbei wurden mindestens 2,2 Tonnen Gold geschürft? Warum hat das Hinterlegen des Goldes für die Kunden Monate gedauert? Warum gibt es keinerlei Videos von dem Goldbunker? Und enthält das bislang unbekannte Gutachten auch eine eindeutige und nachvollziehbare Besitznachweiskette?

    Dafür bräuchte es: Vertrags- und Zahlungsunterlagen -> Identifizierung des Bestands -> Valut-/Verwahrdokumente -> Foto, Gewicht, Siegel, Lot- oder Serienliste -> Unabhängige Laborprüfung -> Abgleich mit Assay-Zertifikaten -> Abgleich mit Export- und Zolldokumenten -> Bewertung Herkunft / Compliance -> Bewertung Eigentum / Zuordnung -> Gerichtsfestes Gutachten und oder Stellungnahme.

    Steht das alles in dem Gutachten, das der Öffentlichkeit (noch) nicht vorgelegt wird?

    Die BaFin benötigt diese Unterlagen für die Bewertung einer Prospektpflicht ohnehin nicht. Die österreichische FMA ebenfalls nicht – zumindest derzeit noch nicht –, weil es vorab ja um die Einordnung als Finanz- bzw. Einlagenmodell geht.

    Warum also bekommen zumindest die Kunden das Dokument nicht vorgelegt, das den Beleg für das von ihnen gekaufte Gold enthalten soll?

    Und die wichtigste Frage bleibt: Hält die TGI AG eine Rückabwicklung in Deutschland und Österreich finanziell überhaupt durch, sollte eine solche vorgeschrieben werden? Ohne Bilanz von außen nicht nachvollziehbar.

    • Warum, was hat sich für Sie geändert?
      Haben Sie Probleme mit den Rabatten, oder wurde keine Lieferung korrekt durchgeführt?
      Bitte lassen Sie sich nicht verunsichern. Wenn WIRKLICHE Fakten auf den Tisch kommen und WIRKLICH was Faul am Ganzen ist, ist es natürlich verständlich.
      Aber es ist nicht so. 😉

      • Das ist ja das Problem, dass nur Helmuts Erzählungen auf den Tisch kommen. Kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen warum er die Vorlage von Bilanzen, Prospekten, Überweisungsbelegen und Schürfernachweisen meidet wie der Teufel das Weihwasser.

        Das Vertrösten von Tag zu Tag, Monat zu Monat und Jahr zu Jahr gehört ja auch zu dieser Kommunikationstrategie.

        Möge sich jeder das TGI- Video ( ,,,ich glaube Nr. 33) zum bevorstehenden Börsengang, den Gewinnbeteiligen vom letzten Jahr anschauen.

  • DTM /TGI NEWS.Habe gerade im Whatsapp Status ein Video gesehen.In der Lambo Box: etliche Schafe.Extremkeiler( Independent Recommender) und ein sichtlich nachdenlicher Manuel Ried. Warum wohl?

    • Kann man gleich weiter fragen, warum jetzt bei den Videos dabei steht, dass Manuel Ried nur die Informationen weitergibt die ihm die TGI zur Verfügung gestellt hat. Ein Schuft wer…….

  • Helmut und das verschwundene Wunder-Gold – eine Realsatire in mehreren Akten

    Also ganz ehrlich: Wenn Helmut Kaltenegger so gut Gold finden würde, wie er neue Geschichten über den Standort des Goldes erfindet, dann wäre Fort Knox inzwischen neidisch.

    Erst hieß es Dubai.Dann war es plötzlich Afrika. Dann wieder Sierra Leone. Wenn das so weitergeht, liegt das Gold nächste Woche wahrscheinlich noch unter einem Teppich in Wanne-Eickel, bewacht von zwei Kamelen und einem PowerPoint-Berater.

    Man kommt da gar nicht mehr mit.Das ist kein Edelmetallhandel mehr, das ist „Wer wird Millionär – Geografie Spezial“.

    Die große Frage lautet doch längst nicht mehr: „Wo ist das Gold?“ Sondern:n „Welche Version gilt heute?“

    Morgens Dubai.
    Mittags Afrika.
    Abends Sierra Leone.
    Und nachts wahrscheinlich: „Das Gold befindet sich aktuell in einem hochsensiblen, geheimen Sicherheitslager, dessen Standort wir aus Gründen der Transparenz leider nicht transparent machen können.“

    Ganz ehrlich: So viele widersprüchliche Aussagen in so kurzer Zeit – da braucht man keinen Wirtschaftsprüfer mehr, da braucht man einen Reiseveranstalter.

    Wie Herr Bremer so schön sagte:
    „Hose runter, Herr Kaltenegger!“
    Und zwar bitte nicht nur symbolisch, sondern endlich mal in Sachen Fakten.
    Denn bei Gold ist das eigentlich ganz simpel:

    Entweder es ist da
    oder es ist eben nur sehr ambitioniertes Storytelling mit internationalem Flair

    Und diese ganze Nummer hat inzwischen ein Niveau erreicht, da fragt man sich ernsthaft, ob das Geschäftsmodell nicht eher war:

    „Vertrauen verkaufen, bevor Fragen gestellt werden.“

    Nach all dem Theater dürfte jedenfalls klar sein:
    Die Reputation ist nicht nur angekratzt – die ist einmal rückwärts durch den Betonmischer gezogen worden.

    Warnhinweise hier, öffentliche Zweifel da, Diskussionen überall – und trotzdem soll jetzt noch jemand sagen:
    „Ja Mensch, da kauf ich doch gerne Gold! Klingt alles total solide!“

    Natürlich werden die Empfehlungsgeber das ihren Kunden sicher ganz offen und ehrlich erklären.
    Also ungefähr so:

    „Bevor Sie investieren: Es gibt da öffentliche Warnungen, offene Fragen, widersprüchliche Aussagen und ein Goldlager, das offenbar häufiger umzieht als ein Erasmus-Student – aber ansonsten Top-Gelegenheit!“

    Ja, klar.
    Wird sicher exakt so kommuniziert.
    Und ich werde morgen Astronaut.

    Denn viele dieser Strukkis funktionieren ja nach dem bewährten Prinzip:

    Kritische Fragen? Störend.
    Fakten? Unangenehm.
    Provision? Spirituell wichtig.

    Einem Teil dieser Truppe Risikoaufklärung beizubringen, ist ungefähr so,
    als würde man versuchen, einem Toaster das Jodeln beizubringen.
    Es macht Geräusche, wird warm – aber inhaltlich bleibt’s dünn.

    Und Helmut selbst?
    Also bei allem Respekt:
    Als großes Mastermind wirkt das Ganze nun wirklich nicht.

    Das ist nicht „Ocean’s Eleven“.
    Das ist eher „Helmut’s Einer – und der Plan war auf einem Bierdeckel“.

    Für ein Superhirn ist das alles einfach zu chaotisch, zu widersprüchlich, zu unkoordiniert.
    Das wirkt nicht wie ein genialer Strippenzieher im Hintergrund.
    Das wirkt eher wie jemand, der bei jeder Nachfrage spontan denkt:

    „Mist. Welche Version hatte ich letzte Woche erzählt?“

    Und wenn’s dann irgendwann knallt, läuft das übliche Schauspiel an:

    Niemand wusste irgendwas
    Alle waren nur zufällig dabei
    Niemand hat jemals etwas empfohlen
    Die Screenshots sind aus dem Zusammenhang gerissen
    Und überhaupt war das alles ein Missverständnis, verursacht durch Neider, Hater und vermutlich das Wetter

    Katharina?
    Die wird dann – wenn’s richtig eng wird – wahrscheinlich in Rekordgeschwindigkeit zur offiziellen Version erklären:

    „Also ich? Ich wusste von alledem natürlich nichts.“

    Klassiker.
    Die älteste Rolle im Krisenmanagement nach
    „Ich kann mich nicht erinnern“
    und
    „Das war rein privat“.

    Für viele Empfehlungsgeber dürfte das jedenfalls ein richtig hässliches Jahr werden.
    Denn aus dem großen Traum von glänzenden Goldgeschäften wird ganz schnell:

    „Warum ruft mich mein Kunde jetzt mit Screenshot und Anwaltston an?“

    Und das ist dann der Moment, wo aus „passivem Einkommen“ plötzlich
    aktives Schwitzen wird.

    Fazit:

    Das Einzige, was in dieser Geschichte aktuell wirklich glänzt,
    ist nicht das Gold –
    sondern die Stirn einiger Beteiligter vor Nervosität.

    Oder anders gesagt:

    Wenn das Gold so real ist wie die wechselnden Erklärungen dazu, dann müsste es inzwischen gleichzeitig in Dubai, Afrika, Sierra Leone und auf dem Mond liegen.

    Ein Fall für Akte X.
    Oder für einen Zollbeamten mit Humor.

    • Mister Ermittler 🕵️‍♂️

      Der Text ist lang, definitiv.

      Für die, die nicht lesen wollen.

      Weiß nicht wo Gold liegt, angeblich immer wo anders. (Hat nie jemand behauptet, die Orte was Herr Ermittler aufgezählt hat)
      Wahrscheinlich falsch ermittelt 🤷‍♂️
      Achja und glaubt nicht das es seriös ist und Helmut ein Geschichtenerzähler ist

      So müsste alles darin aufgezählt sein.

  • Für die heisse Luft die Helmut Kaltenegger verbreitet brauchst einen Hochleistungskompressor, und wer die Chance hat Roman Kaltenegger einmal PRIVAT zu sprechen, der wir ihm sagen warum er das Unternehmen verlassen hat, und der neue Geschäftsführer wird sicherlich wissen warum er noch nicht im Handelsregsiter eingetragen ist. Er ist doch einer der größten Nutznießer des Systems Kaltenegger mit fast 100.000 Euro im Monat. Das ist ein Pontisystem.

    • Aha und du bist „Best Friends“ mit Roman Kaltenegger? Das Unternehmen verlassen? Wer ist jetzt der größte Nutznießer? Der neue Geschäftsführer?
      Fragen über Fragen beim Insider 😅

  • Ich habe das der Redaktion bereits im Rahmen anderer Informationen direkt mitgeteilt, hier aber nochmals als kleiner Denkanstoß für die (noch) Unkritischen bzw. Unschlüssigen: Derzeit ist es scheinbar nicht möglich, an die Geschäftsadresse der TGI AG in Vaduz Post zuzustellen. Welche laut Impressum und AGB unverändert „TGI AG, Städtle 33, FL – 9490 Vaduz ,Liechtenstein“ sein sollte. Aus meinem Freundeskreis wurde mir mitgeteilt, dass eine kürzlich parallel per E-Mail und Post-Einschreiben versandte Aufforderung zur Rückabwicklung von der Post in Liechtenstein nicht zugestellt werden konnte. Das bedeutet, dass dort mindestens kein empfangsbereiter Briefkasten bzw. kein im Gebäude besetzter Empfang für die Postannahme existiert. Dieser Umstand wird inkl. Belegen demnächst auch der FMA Liechtenstein mitgeteilt.

    Weiters ist derzeit keine Spur von den angeblichen Patenten der TGI AG zu finden. Ein Patent ist per Definition ein öffentliches Dokument und kann nicht „geheim“ sein. Jedwede Beschreibung und ggf. Fotos einer solchen Maschine sollten also mit einer gesunden Skepsis überprüft und ggf. einem Sachkundigen zur Einschätzung vorgelegt werden.

    • Unglaublicher Quatscht… der Empfang ist täglich besetzt und mit einem Termin können Sie sogar rein (evtl. für eine Beratung)!
      Die Briefkästen vom Hausnummer 31/33 sind beim Eingang in der Mitte des Gebäudes (der Briefkasten der TGI ist auch angeschrieben). 😃

    • Irre welcher Quatsch hier steht, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte und ich selbst den Briefkasten der TGI AG, bei der oben genannten Adresse, genutzt hätte würde ich es Glauben. Ihr denk doch nicht wirklich das es sich eurer Meinung nach nicht mal um eine Briefkastenfirma handelt? Ihr seit besessen dagegen zu berichten oder wie sehe ich das? Warum veröffentlicht ihr nicht mal eine Liste der geschädigten Personen wenn es doch so viele gibt und sich so viele Melden?

      • nein, kein Briefkastenfirma, wie wir von 3.000.000 Videos wissen. Aber für die BaFin ist der Briefkasten scheinbar nicht zugänglich. Wir kommt man sonst auf die Idee 2 Systeme welche die BaFin öffentlich verboten hat in Deutschland weiter auszuführen. Denken Sie die Parole „Wir lassen uns nicht unterkriegen“, hilft wenn ein Staat über seine Behörde einschreitet, echt?

        • Seltsam, die Post bzw der Postbote meinte gestern als ich ihn in Liechtenstein gefragt hab „Ob es manch,al Probleme bei der Zustellung gibt, was Einschreiben und ähnliches angeht“, Sehr unwahrscheinlich weil der Briefkasten Angeschrieben und Auffindbar ist!
          Nicht das hier jemand ein bisschen Flunkert, aber es war ja auch nur der Brief vom Freund.

          • Sollte die BaFin Post zugestellt worden sein, ist´s noch erheblich unverständlicher. So wie ich das verstanden habe, muss die BaFin auch nicht zustellen, wenn Sie öffentlich zustellt. Und das ist in dem Fall erfolgt.

            Daher sind die Verbote sofort gültig. Korrigiert mich wenn ich falsch liege.

  • Noch ein Bomotscherl am Rande.
    Vor zwei Jahren – auf meine Frage ,warum Herr K. soviel Zinsen zahlt. Ich selbst komme velleicht auf 7% p.a. und es nicht über Banken finanziert. “ Er ist halt ein lässiger Typ“.

  • Bei der DTM werden Prospekte wie wild verteilt.Eine Topkeiler dabei
    Das mit der FMA wird nicht einmal ignoriert.
    Mit GGMT hat ja auch funkioniert…..
    Nur grauslich!

      • Der gängigste und passendste Begriff dafür im deutschen (und internationalen) Internet-Jargon ist Troll (oder genauer: Forumstroll / Internet-Troll).
        Warum passt „Troll“ so gut?
        • Ein Troll postet absichtlich provokante, irrelevante, unsinnige (Nonsense-) oder ablenkende Beiträge, um Diskussionen zu stören, zu „zerschießen“, zu eskalieren oder die Teilnehmer zu ärgern.

  • Langsam werden Ihre Artikel sehr langweilig.

    Immer das gleiche. Warten wir doch mal ab und schauen was am Ende passiert.

    All die Artikel sind doch schon lange nicht mehr neutral geschrieben. Ich denke Ihre Website wird es bald nicht mehr geben und Ihr Vertrauen gegenüber den Lesern haben Sie zumindest bei mir schon lange verloren.

    Wie J.K. bereits geschrieben hat: „Wieder ein Artikel voller unbelegter Verdächtigungen“.

    Anmerkung der Redaktion: Meine Artikel können nicht Neutral sein, sondern immer aus Sicht des Anlegerschutzes, da gibt es keine Neutralität, sondern nur Objektivität.

  • „… Weitere Informationen liegen unserer Redaktion vor. Wir veröffentlichen diese derzeit bewusst nicht … “
    Wieder ein Artikel voller unbelegter Verdächtigungen. Sollen die Angst erzeugen, das Geschäft schädigen, oder was bezwecken Sie mit solchen sich täglich mehrfach in Variationen veröffentlichter Bewertungen?
    Sie legen leider nicht offen, wer die angeblichen Informationen und Unterlagen entgegennahm oder Ihnen gab und was Sie qualifiziert, diese öffentlich ohne Belege zu bewerten. Wie sollen die Leser dann beurteilen, wie ernstzunehmen sie sind? Was ist, wenn Ihre Quellen unseriös oder ausgedacht sind und Sie damit einen Schaden bewirkten? Sie sind vermutlich nicht einmal selbst Kunde. Was berechtigt Sie dann, mehr geschäftsinterne Antworten zu verlangen und ansonsten mit solchen Artikeln zu drohen?

    Anmerkung der Redaktion: Ois halb so wüd, mochn S’ si net narrisch.

    • Weiss man denn ob seitens der TGI AG angedacht ist die Bilder der zwei Plastikwannen, irgendwo in Afrika, in die wahllos Dorebarren geschmissen wurden, für die neuesten Hochglanzpräsentationen zu verwenden die neuen Kunden die Qualität des Aufbewahrungskonzeptes zu belegen ? Oder den Alkunden belegen, dass ihr Feingold in sicheren Händen und jederzeit identifizierbar ist?

      • „Ironie on“ Ja wird definitiv so kommen und dann kannst sogar noch das vergoldete Alupapier abziehen 🙋‍♂️ „Ironie off“

        🤦‍♂️🤷‍♂️

        • „Ironie on“ Und Du wirst eine Begründung nachplappern, warum genau das kein Betrug sondern Teil des verprochenen Geschäfts ist „Ironie off“
          🤦‍♂️🤷‍♂️

          • Du hast überhaupt keine Ahnung, auch keinen Hintergrund von der TGI, und schreibst einfach immer nur Bullshit. 🤦‍♂️ Ich weiß, hier pisst (genau da war er wieder) (Einen musste ich noch loswerden, dann ist aber gut 👍 ) genau richtig. Könnt ja eine Selbsthilfegruppe gründen. Ahja habt ihr ja schon 😉

    • Zu Ihrer Anmerkung, Herr Bremer, halb so wild? Schauen wir mal, ob eine Reihe von Formulierungen einer presserechtlichen Prüfung standhalten könnte.
      Zur journalistischen Sorgfaltspflicht (Pressekodex Ziffer 2):
      Der Artikel beruft sich auf ‚Unterlagen und Aussagen eines ehemaligen führenden Mitarbeiters‘. Weder die Identität dieser Person noch die Art der Unterlagen werden offengelegt. Es ist nicht erkennbar, ob die TGI AG vor Veröffentlichung mit den konkreten Vorwürfen konfrontiert und um Stellungnahme gebeten wurde. Das Gegendarstellungsgebot gehört zu den Grundpflichten seriöser Berichterstattung.
      Zur Unschuldsvermutung (Pressekodex Ziffer 13):
      Der Artikel endet mit der Spekulation, der Fall könne ‚für die Strafjustiz‘ werden — auf Basis einer Kette von Hypothesen, die Sie selbst als unbewiesen kennzeichnen. ‚Bewiesen ist das bislang nicht‘ und ‚ist bislang nicht bewiesen‘ erscheinen mehrfach. Eine Vorverurteilung durch Konjunktiv-Konstruktionen (‚könnte‘, ’soll‘, ‚wäre‘) ändert nichts an der Wirkung beim Leser — und damit nichts an der presseethischen Verantwortung.
      Noch mal zum letzten Satz des Artikels:
      ‚Weitere Informationen liegen unserer Redaktion vor. Wir veröffentlichen diese derzeit bewusst nicht.‘ Diese Formulierung suggeriert weitere schwerwiegende Vorwürfe, ohne irgendeinen Inhalt zu belegen. Sie erzählt nichts — und impliziert alles. Medienrechtlich ist das eine bekannte Technik, die Gerichte unterschiedlich bewerten. Aber bei Ihrer Vorgehensweise gegen die TGI AG tritt diese Technik immer wieder auf.
      Mit diesem Kommentar versuche ich den vorliegenden Artikels beispielhaft an den Maßstäben, die der Presserat für DJV-Mitglieder formuliert hat, zu bewerten. Wer diese Maßstäbe anlegt, darf sie auch auf die eigene Berichterstattung anwenden.

  • Bedeutet Rückabwicklung nicht, dass die Kunden einfach nur ihr Geld zurückbekommen plus vielleicht einer gesetzlichen Mindestverzinsung? Falls ja, wäre das bei dem Anstieg des Goldpreise ja der volle Gewinn für TGI…

    Anmerkung der Redaktion: Ja, die Kunden würden nur ihr Geld zurückbekommen und müssten sich sogar erhaltene Rabatte anrechnen lassen. Trotzdem wird das kein Plusgeschäft, denn die Kosten der Rückabwicklung, sofern diese angeordnet wird, sind nicht unbedeutend – insbesondere dann, wenn dafür ein Rechtsanwalt eingeschaltet wird. Ein Geschäft für die TGI AG wird es dennoch nicht, selbst wenn sie tatsächlich über ausreichend Kundengold verfügt.

    • Man darf ja nicht vergessen, dass für die neueren Kunden, denen aus Sicht der Behörde womöglich ein Totalverlust drohen könnte, eine Rückabwicklung immer noch ein Geschenk wäre.

  • Ich brauche hier nichts hoffen. Nur mal am Rande Erwähnt.
    Und der wirtschaftliche Faktor funktioniert rechnerisch wie auch real.

    Anmerkung von mir: erwähnt schreibt man KLEIN (und ja ich weiß durchaus wie man schreibt, aber gut das Sie nie einen Fehler gemacht haben)

    Pardon, natürlich mit Sie!

    Anmerkung der Redaktion: Jetzt bin ich aufgestanden und zum Fenster gegangen, um zu sehen, ob da irgendwo ein Stern aufgegangen ist. Man soll den Glauben an Wunder nicht verlieren.

    • „….Und der wirtschaftliche Faktor funktioniert rechnerisch wie auch real.“

      67 %ige Zinszahlungen pro Jahr von zwei Firmen in Ghana, 400%ige Gewinne durch Goldminen in Guyana und Sambia?
      Aber klar, träum weiter kleines Mildmädchen.

      • Ihr versteht es einfach nicht, woher auch. Wenn das Oberstübchen nur dafür da ist, dass man nicht im Hof schei..en geht 🤣
        Man hat dadurch wehsentlich (für Herrn Bremer) mehr Gewinn als 67% .
        Schaut, geht raus, bisschen Blumen pflücken.

        Anmerkung der Redaktion: wesentlich schriebt man ohne h

  • Warum schreibst du eigentlich immer das gleiche?

    Anmerkung der Redaktion: Gleiche schreibt man in dem Fall GROSS, und die einfache Erklärung, in der großen Hoffnung, dass auch Menschen wie Sie das irgendwann verstehen, und bitte bleiben wir beim Sie. Man sollte die Hoffnung niemals aufgeben.

    • Ausserdem ist es inzwischen lustig. Die Behörde (FMA Liechtenstein) von der der Helmut seit Monaten behauptet die TGI würde mit ihr in intensiven Beziehungen stehen und wäre kurz davor den Börsenprospekt zu genehmigen, schreibt gleichzeitig:

      „Die FMA rät dringend davon ab, Investitionen im Zusammenhang mit dem Angebot der TGI AG zu tätigen, insbesondere nicht auf Angebote zu reagieren oder Gelder zu überweisen.“

      *rofl*

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