Startseite Allgemeines „Subway schrumpft weiter: Weniger als 20.000 Filialen in den USA – erstmals seit 20 Jahren“
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„Subway schrumpft weiter: Weniger als 20.000 Filialen in den USA – erstmals seit 20 Jahren“

Tilixia-Summer (CC0), Pixabay
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Die US-Sandwichkette Subway verliert weiter an Boden in ihrem Heimatmarkt: Im Jahr 2024 wurden 631 Filialen geschlossen, womit die Zahl der US-Standorte erstmals seit zwei Jahrzehnten unter die Marke von 20.000 gefallen ist – genau auf 19.502.

Damit setzt sich ein Trend fort: Seit 2015, als Subway mit rund 27.000 Filialen ihren Höhepunkt erreichte, wird das Filialnetz kontinuierlich kleiner. Gründe dafür sind:

  • Sinkende Verkaufszahlen pro Standort

  • Wachsende Konkurrenz

  • Veränderte Verbraucherpräferenzen

Trotzdem bleibt Subway laut Franchise-Dokumenten die größte Restaurantkette in den USA, wenn man die reine Anzahl der Filialen betrachtet.

Konzernstrategie: Weniger in den USA, mehr im Ausland

Subway verweist auf internationales Wachstum und nennt 37.000 globale Standorte – mit Nettozuwächsen außerhalb der USA im zweiten Jahr in Folge.
In den USA setzt man auf eine „datengetriebene Standortstrategie“: Öffnungen, Umzüge und Schließungen sollen helfen, die Qualität und das Kundenerlebnis zu verbessern.

Menü- und Markenoffensive:

  • Neues Store-Design mit modernerem Look und lokalem Flair

  • Frisch aufgeschnittene Fleischsorten statt vorverpackter Ware

  • Mehr Individualisierung beim Menü

  • Stärkere App-Nutzung und exklusive Digitalangebote

  • Rückkehr beliebter Preisaktionen, wie aktuell der $6.99-Footlong-Deal im Mai (nur digital)

Auch neu: die „Doritos Footlong Nachos“, ein Versuch, preisbewusste Kund:innen anzusprechen.


Fazit:
Subway kämpft mit dem Rückgang im Heimatmarkt, setzt aber auf gezielte Modernisierung und internationales Wachstum, um relevant zu bleiben.

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