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SPD-Klausur: Der „Made in Germany“-Bonus – Maschinen für alle!

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Berlin – Die SPD startet mit einem Paukenschlag in den Wahlkampf – oder zumindest mit einem Bonusprogramm, das ordentlich Schlagzeilen machen soll. Bei einer Klausurtagung hat die Partei beschlossen, Unternehmen zukünftig mit zehn Prozent der Kosten bei Investitionen in Maschinen und Fahrzeuge unter die Arme zu greifen. Das klingt ein bisschen wie eine Rabattaktion im Baumarkt: „Kauf jetzt, der Staat zahlt mit!“

Bundeskanzler Olaf Scholz lobte den „Made in Germany“-Bonus als viel besser als diese ungezielten Steuersenkungen der Union. Und ja, wer braucht schon niedrigere Steuern, wenn man einen schicken neuen Traktor oder eine CNC-Fräse zum Schnäppchenpreis bekommt?

12 bis 18 Milliarden? Peanuts!

Natürlich hat die SPD auch gerechnet: Das Programm soll 12 bis 18 Milliarden Euro jährlich kosten. Aber keine Sorge, die Wirtschaft wird’s schon richten! Das Bruttoinlandsprodukt könnte im ersten Jahr um satte 0,17 Prozent steigen – eine Zahl, die ungefähr so beeindruckend klingt wie ein halber Millimeter mehr Regen im Jahr. Aber hey, Wachstum ist Wachstum, oder?

Plakat-Scholz vor der Deutschlandfahne

Um den Startschuss in die heiße Wahlkampfphase gebührend zu feiern, präsentierte SPD-Generalsekretär Matthias Miersch die ersten Wahlplakate. Die Strategie? Olaf Scholz, groß, ernst und sehr staatsmännisch, vor einer wehenden Deutschlandfahne. Die Slogans dazu? „Mit Sicherheit mehr Wachstum.“ Kreativ ist anders, aber immerhin: Weniger Wachstum garantiert Scholz auch nicht.

SPD: Bonus statt Visionen

Die SPD setzt im Wahlkampf offensichtlich auf Bodenständigkeit – Maschinen statt Träume, Boni statt Visionen. Wer ein neues Fahrzeug für die Firma braucht, könnte sich tatsächlich überlegen, sein Kreuz bei den Genossen zu machen. Alle anderen? Die könnten vielleicht etwas mehr Enthusiasmus und weniger technokratische Rechenexempel gebrauchen. Aber hey, Wahlkampf ist eben kein Wunschkonzert. Und Scholz ist immer noch Scholz – solide, unaufgeregt und genauso spannend wie eine Buchhaltungsklausur.

Fazit: Maschinen für die Wirtschaft, Plakate für die Bürger

Die SPD gibt sich pragmatisch: Investieren, fördern, Deutschlandfahne zeigen. Ob das reicht, um die Wähler zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Wenn es nicht klappt, hat zumindest die Maschinenindustrie gut abgeschnitten. Und das ist doch auch schon was.

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