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Spanien versinkt im Korruptionssumpf

stux (CC0), Pixabay
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Spanien erlebt derzeit eine politische Telenovela, bei der selbst Netflix sagen würde: „Leute, etwas realistischer bitte.“

Ex-Premier José Luis Rodríguez Zapatero steht plötzlich im Mittelpunkt eines Korruptionskrimis mit allem, was dazugehört: Millionen-Deals, Luxus-Schmuck, Venezuela-Verbindungen, dubiose Flugtickets und natürlich ein Tresor voller Bling-Bling. Fehlt eigentlich nur noch ein weißer Kater auf dem Schreibtisch und ein geheimnisvoller Mann namens „El Profesor“.

Die spanischen Ermittler dürften beim Öffnen des Tresors gedacht haben, sie hätten versehentlich das Backstage-Lager eines Reggaeton-Stars durchsucht: diamantbesetzte Ketten, Luxusuhren und Goldschmuck. Die Erklärung der Sekretärin? Alles geerbt. Klar. In Spanien erbt man offenbar mittlerweile direkt die komplette Schaufensterauslage von Cartier.

Besonders pikant: Ausgerechnet die kleine Fluglinie Plus Ultra bekam damals 53 Millionen Euro Corona-Hilfe. Plus Ultra! Eine Airline, die vorher ungefähr so bekannt war wie der dritte Ersatzkeeper der zweiten Liga in Andorra. Aber plötzlich floss das Geld schneller als Sangria am Ballermann.

Und mittendrin Regierungschef Pedro Sánchez, der aktuell aussieht wie ein Mann, der merkt, dass „volle Rückendeckung“ für Parteifreunde manchmal doch keine so gute Idee war. Erst stellte er sich hinter Zapatero, inzwischen klingt das eher nach: „Ich kenne ihn… also… politisch.“

Währenddessen gehen in Madrid Zehntausende auf die Straße und fordern den Rücktritt der Regierung. Transparente mit „Rücktritt der sozialistischen Mafia“ wehen durch die Hauptstadt, während Sánchez vermutlich hofft, dass ganz Spanien einfach kurz WLAN-Ausfall hat und niemand mehr Nachrichten lesen kann.

Der eigentliche Wahnsinn ist aber: Spanien wollte digitaler, moderner und transparenter werden — und bekommt stattdessen eine Mischung aus „Narcos“, „Haus des Geldes“ und einem Teleshopping-Kanal für Luxusuhren.

Und irgendwo in Caracas sitzt vermutlich jemand mit Sonnenbrille und denkt:
„Moment mal… jetzt werden WIR plötzlich als verdächtig dargestellt?“

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