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Sind AfD Wähler, Wähler 2. Klasse in Sachsen?

qimono (CC0), Pixabay
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Nein, offiziell sind AfD-Wähler natürlich keine Wähler zweiter Klasse. Aber genau so werden inzwischen Millionen Menschen behandelt – besonders in Sachsen. Und genau deshalb wächst die Wut immer weiter.

Da sitzen gewählte Abgeordnete in einem demokratisch gewählten Parlament, stimmen bei einem Antrag mit ab – und sofort drehen Politik und große Teile der Medien kollektiv durch, als wäre gerade die Demokratie abgeschafft worden. Was für ein absurdes Schauspiel eigentlich.

Die Wahrheit ist doch:
Die CDU in Sachsen hat selbst dieses Chaos produziert. Sie hat keine stabile Mehrheit organisiert, sondern sich bewusst für eine Minderheitsregierung entschieden. Jeder wusste von Anfang an, was das bedeutet: wechselnde Mehrheiten. Genau dafür sind Minderheitsregierungen da!

Aber offenbar gelten Mehrheiten plötzlich nur dann als demokratisch akzeptabel, wenn CDU, SPD oder Grüne sie kontrollieren. Sobald aber einmal eine Abstimmung entsteht, die nicht ins politische Wunschbild passt, wird sofort die „Brandmauer-Katastrophe“ ausgerufen.

Das ist doch vollkommen widersprüchlich.

Da wird ständig von Demokratie gesprochen – aber demokratische Mehrheiten sollen offenbar nur gelten, wenn die „richtigen“ Parteien zustimmen. Millionen AfD-Wähler sollen brav Steuern zahlen, aber politisch am besten unsichtbar bleiben. Ihre Stimmen zählen formal – aber bitte ohne Konsequenzen.

Und genau diese Arroganz treibt immer mehr Menschen zur AfD.

Denn viele Bürger erleben mittlerweile:
Nicht die AfD wird ausgegrenzt – sondern ihre Wähler.

Da wird moralisiert, belehrt, skandalisiert und permanent so getan, als wären große Teile der Bevölkerung politisch irgendwie verdächtig. Besonders im Osten haben viele Menschen endgültig genug davon.

Noch absurder wird es bei den Medien:
Da wird tagelang über irgendwelche Abstimmungsbilder diskutiert, als stünde die Republik vor dem Untergang – während echte Probleme wie Migration, Krankenhaussterben, Wohnungsnot oder Sicherheitsfragen oft nur am Rand vorkommen.

Viele Bürger denken sich längst:
„Interessiert euch eigentlich noch irgendetwas außer die AfD?“

Und das Gefährlichste daran:
Die etablierten Parteien merken offenbar nicht einmal, wie sehr sie mit diesem Verhalten die AfD immer weiter stärken.

Denn jede hysterische Brandmauer-Debatte bestätigt am Ende genau das Gefühl vieler Menschen:
Dass es in Deutschland inzwischen weniger um Demokratie geht als darum, bestimmte politische Meinungen unbedingt kleinzuhalten.

Wer Millionen Wähler dauerhaft moralisch ausgrenzt, darf sich irgendwann nicht wundern, wenn diese Wähler noch entschlossener zurückschlagen – an der Wahlurne.

2 Kommentare

  • Wird DieBewertung jetzt zur AfD- Postille?

    Anmerkung der Redaktion: Sicherlich nicht, aber der Umgang mit der Partei ist aus meiner Sicht falsch, und die letzten Jahre haben meine Einschätzung dazu leider bestätigt. Ich bin der Meinung, man muss die AfD dort „stellen“, wo sie Politik macht. Die Mehrheit der Bürger hat kein Verständnis für politische Spielchen und Brandmauern. Sie wollen, dass wieder Politik für Menschen und nicht für Parteipolitik gemacht wird.

    Die hohen Werte der AfD kommen doch ganz klar von der Unzufriedenheit der Bürger mit den etablierten Parteien. Eine CDU ist doch der beste Wahlhelfer der AfD. Sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Mecklenburg-Vorpommern wird man sehen, ob man nach den Landtagswahlen an der AfD vorbeikommt. In der CDU gibt es durchaus Bereitschaft, eher mit der AfD zusammenzuarbeiten als mit der SPD.

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