Selbst für Vermittler „Martin“ gibt das Unternehmen P&R keine Auskunft

Unser P&R-Vermittler, nennen wir ihn der Einfachheit halber Martin, hat eine ganze Menge Wut im Bauch.

Martin ist wütend auf die Geschäftsführung der P & R Transport Container GmbH, die ihn nach 20 Jahren einer Zusammenarbeit nun so im Regen stehen lässt.

So richtig verstehen will und kann Martin jetzt noch nicht, was da gerade so zu passieren scheint, denn Martin war immer stolz darauf, mit den anderen „mistigen Investments wie Fonds“ nichts zu tun haben zu müssen.

Sein Investment war eines mit langer erfolgreicher Tradition. Martin hat Kunden, die nach und nach über die Jahre nahezu ihr gesamtes Vermögen in seine Container gesteckt haben.

Was soll ich denen jetzt erzählen, wenn es den Laden zerreißt? Was ist mit deren Altersvorsorge?

Ich habe Anleger, die mit mir alt geworden, jetzt über 70 sind und aus den Mieteinnahmen der Container ihre Ruhestandsbezüge aufgebessert haben.

Deshalb war für mich auch die vierteljährliche Auszahlung so wichtig, erzählt uns Martin.

Damit hatten meine Kunden dann eben auch mehr zum Leben. Jetzt fällt die vierteljährliche Mietzahlung weg und möglicherweise auch das gesamte investierte Kapital. Eine Katastrophe auch für mich, denn wie soll ich das meinen Kunden bitte erklären?

Ich kann denen doch gar nicht mehr unter die Augen treten?

Martin erzählte uns, dass er in den letzten 14 Tagen geschätzte zweihundertmal versucht hat, den Geschäftsführer ans Telefon zu bekommen, weil er endlich wissen wollte, was los ist.

Nicht einmal ans Telefon hat er sich getraut. Verleugnen lassen hat er sich und das nach so langer Zeit. Martin ist richtig sauer auf den aktuellen Geschäftsführer.

Vor seiner Zeit hat es das nicht gegeben. Wie kann man Menschen so im Ungewissen lassen.

Menschen, die vielleicht Alles verlieren, wenn P&R jetzt wirklich in Insolvenz geht. Nun, meine persönliche Enttäuschung hilft Niemanden weiter.

Auch mich wird es sicherlich nun „hart treffen“, denn so mancher meiner Anleger wird dann vielleicht auch dem Angebot eines Anlegerschutzanwaltes nicht wiederstehen können und versuchen, mich zu verklagen.

Ich bin jetzt 68 Jahre. Das ich das jetzt noch erleben muss, ist für mich alles wie in einem schlechten Traum.

Eine Antwort

  1. Arbab 18. März 2018

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