An einer Grundschule im US-Bundesstaat Virginia ist es am Mittwoch zu einem gemeldeten Schusswaffen-Vorfall gekommen. Polizei und Bundesbehörden rückten zur Westwood Hills Elementary School in Waynesboro aus. Nach Angaben der örtlichen Behörden konnten die Kinder in Sicherheit gebracht und aus dem Schulgebäude evakuiert werden.
Die Behörden sprachen zunächst von einer laufenden Notlage. Genauere Angaben dazu, was sich an der Schule ereignet hatte, lagen zunächst nicht vor.
Polizei sichert Schulgelände
Der Vorfall ereignete sich an der Westwood Hills Elementary School in Waynesboro, einer Stadt im Shenandoah Valley rund 30 Kilometer westlich von Charlottesville.
Auch die Washington Field Division der US-Bundesbehörde ATF bestätigte, dass Einsatzkräfte wegen eines gemeldeten Schusswaffen-Vorfalls zur Schule unterwegs seien. Weitere Einzelheiten veröffentlichte die Behörde zunächst nicht.
Der stellvertretende Schulbezirksleiter Ryan Barber erklärte auf der Internetseite des Schulbezirks, die Polizei von Waynesboro bewältige derzeit einen Notfall an der Schule.
Behörden: Kinder sind sicher
Das Sheriffbüro des Augusta County teilte gegenüber dem USA TODAY Network mit, die Situation sei inzwischen „eingedämmt und gesichert“. Die Kinder seien sicher und würden aus dem Gebäude gebracht.
Eltern wurden ausdrücklich aufgefordert, nicht selbst zur Schule zu fahren. Zufahrten sollten für Schulbusse und Einsatzfahrzeuge freigehalten werden.
Für die Zusammenführung von Kindern und ihren Familien wurde die Westminster Presbyterian Church an der Mt. Vernon Street in Waynesboro eingerichtet.
Krankenhaus behandelt Patienten
Das Krankenhaus Augusta Health bestätigte, Patienten im Zusammenhang mit dem Vorfall zu versorgen. Wegen des Datenschutzes machte das Krankenhaus jedoch keine Angaben darüber, wie viele Menschen behandelt werden oder welche Verletzungen vorliegen.
Krankenhaussprecherin Kristen Printy erklärte, die Gedanken seien bei allen Menschen, die von dem Vorfall betroffen seien. Das Krankenhaus werde die Gemeinde weiterhin unterstützen.
Damit blieb zunächst offen, ob und wie viele Personen durch Schüsse verletzt wurden.
Gouverneurin verfolgt die Lage
Virginias Gouverneurin Abigail Spanberger erklärte, sie verfolge den Notfalleinsatz. Ihre Gedanken seien bei den Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Familien sowie bei den Lehrkräften und Mitarbeitern der Schule.
Zugleich dankte sie den Einsatzkräften vor Ort.
Rund um die Westwood Hills Elementary School war eine starke Polizeipräsenz zu beobachten. Neben örtlichen Sicherheitsbehörden waren auch Bundesbehörden in den Einsatz eingebunden.
Viele Fragen zunächst noch offen
Zum Zeitpunkt der ersten Berichte gab es noch keine gesicherten Angaben zu einem möglichen Täter, zum Motiv oder zum genauen Ablauf des Vorfalls. Auch über mögliche Verletzte oder Todesopfer lagen zunächst keine bestätigten Informationen vor.
Die Polizei und der Schulbezirk kündigten weitere Informationen an. Eltern sollten ausschließlich den offiziellen Anweisungen der Behörden und des Schulbezirks folgen.
Bei dem Vorfall handelt es sich um eine laufende Lage. Weitere Einzelheiten können sich mit neuen Angaben der Ermittlungsbehörden noch ändern.
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