Auf dem internationalen Flughafen der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil ist es zu einer spektakulären Gewalttat gekommen. Vor den Augen zahlreicher Reisender wurde ein mutmaßlicher Anführer einer kriminellen Organisation erschossen.
Nach Angaben von Innenminister John Reimberg handelt es sich bei dem Opfer um Carlos Suastegui, der als Kopf der kriminellen Gruppierung „Las Aguilas“ galt. Der Angriff ereignete sich im Bereich des Flughafens und sorgte für Panik unter Passagieren und Mitarbeitern. Der Airport wurde vorübergehend geräumt.
In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigen dramatische Szenen unmittelbar nach der Tat. Zu sehen ist ein junger Mann, der einen schwer verletzten Mann in den Armen hält und verzweifelt um Hilfe ruft. In unmittelbarer Nähe liegt eine weitere Person regungslos am Boden.
Die Sicherheitskräfte reagierten mit einem Großaufgebot. Nach Angaben der Behörden wurden zwei jugendliche Tatverdächtige festgenommen. Zudem beschlagnahmte die Polizei zwei Schusswaffen. Die Hintergründe der Tat werden derzeit untersucht.
Gegen Suastegui liefen bereits Ermittlungen wegen Mordes, illegalen Waffenbesitzes sowie der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Die Behörden gehen davon aus, dass der Getötete eine bedeutende Rolle im organisierten Drogenhandel des Landes spielte.
Die Tat ereignete sich nur einen Tag nachdem Präsident Daniel Noboa aufgrund der eskalierenden Gewalt im Land für zehn der 24 Provinzen den Ausnahmezustand ausgerufen hatte.
Ecuador erlebt seit Jahren eine dramatische Zunahme der Kriminalität. Das Land liegt zwischen den weltweit größten Kokainproduzenten Kolumbien und Peru und hat sich zu einer zentralen Drehscheibe für den Drogenschmuggel in Richtung Nordamerika und Europa entwickelt.
Die erbitterten Machtkämpfe rivalisierender Drogenbanden haben Ecuador inzwischen zu einem der gefährlichsten Länder Südamerikas gemacht. Nach offiziellen Angaben lag die Mordrate im vergangenen Jahr bei 51 Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohnern – statistisch gesehen wurde damit nahezu jede Stunde ein Mensch ermordet.
Es gibt Nachrichten, bei denen man sich fragt, ob die Beteiligten dieselben...
BeiDie RedaktionSamstag, 20.06.2026Als Bayern-Fan muss ich bei solchen Meldungen immer schmunzeln. 220 Millionen Euro...
BeiDie RedaktionSamstag, 20.06.2026Ach Albert. Kaum bist du weg, vermissen wir dich schon. Also zumindest...
BeiDie RedaktionSamstag, 20.06.2026Der neue Linken-Chef Luigi Pantisano ist kaum im Amt, da liefert er...
BeiDie RedaktionSamstag, 20.06.2026
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