RWB Verantwortliche in Panik?

Mit fragwürdigen Methoden versucht der RWB jetzt vor den Anlegerschutzanwälten zu warnen. Einige dieser bösen Anlegerschutzanwälte sollen nicht einmal dadurch zurückschrecken, potentielle Mandanten mit teilweisen frei erfunden Behauptungen zu locken, so die wohl frei erfundene Behauptung des RWB. Über diese bösen Anwälten, die durch eine aggressive Werbung die ahnungslosen Kunden des RWB verunsichern, will jetzt das RWB Kundenservice Center aufklären. Der Bock macht sich zum Gärtner. Glaubt die RWB tatsächlich, dass ihre Kunden so dumm sind?


RWB weist selber auf Risiko des Totalverlustes hin

Allein der Blick in den Prospekt der RWB sollte doch für den Kunden ausreichen um ihm klar zu machen, dass für die Kapitalanlage bei der RWB sogar das Risiko des Totalverlustes besteht. Das ist ein sehr reales Risiko. Man hat nicht nur den Charakter des Beipackzettels bei Medikamenten. Aus der Erfahrung der Anlegeranwälte stellt sich diese Situation durchaus anders dar:

Sichere Anlagen werden aufgelöst und in RWB Totalverlustrisiko- Produkte investiert

Von aggressiven Vertrieblern werden die Kunden vielfach überredet, sichere Beträge, wie Lebensversicherung und Bausparverträge aufzulösen, um ihr Geld in die vom Risiko des Totalverlustes bedrohten Kapitalanlagen des RWB zu investieren. Wären diese Kunden über die Risiken der RWB Kapitalanlagenprodukten aufgeklärt worden, hätten sie ihre Lebensversicherungen, Bausparverträge nicht gekündigt um ihr Geld in die unsicheren Kapitalanlagen des RWB zu investieren.

RWB für sicherheitsorientierte Anleger nicht geeignet

Natürlich ist die Verzinsung bei Lebensversicherungen bescheiden. Aber man kann sicher sein, dass man sein Geld zurückbekommt. Anders als bei den Produkten des RWB. Einige mögen sich also überlegen, ob sie über lange Jahre ihr Geld in die Ratensparpläne des RWB einzahlen um dann am Ende zu erfahren, dass ihr Geld vielleicht weg ist. Keine Kapitalerhaltungsgarantie, kein Schutz. Aus der vermeintlichen Altersvorsorge wird eine Alterssorge. Den Zweiflern wird der Blick in den Prospekt empfohlen. Dort sind die Risiken genannt. Bis hin zum Risiko des Totalverlustes.

RWB zitiert unvollständig aus Medien

Der RWB zitiert dann noch renommierte unabhängige Medien in Auszügen zu dem Thema: Gut so. Den Lesern sei empfohlen, den Artikel komplett zu lesen. Dann sieht der Zusammenhang dann doch etwas anders aus. Der Artikel der Wirtschaftswoche zu der Falschberatung von Anlegern sei ergänzt durch andere Artikel der Wirtschaftswoche über die TOP Anlegeranwälte. Die Schutzgemeinschaft für geschädigte Kapitalanleger (SGK) hat dazu einen netten Artikel geschrieben unter dem Namen „Die Guten und die Bösen“.

Und wenn die Wirtschaftswoche schon zitiert wird, dann vielleicht ja mit dem Artikel „Blaues Wunder für Private Equity Anleger“. Dort wird Norman Lemke, Vorstand der RWB mit den Worten zitiert „die Ergebnisse der Fonds liegen durch die Bank hinter den damaligen Prognosen“. 

Vernichtendes Urteil von Finanztest

Zu empfehlen sei aber auch ein neuer Artikel zu der Qualität der Finanzprodukte auf dem Grauen Kapitalmarkt. Die Fachzeitschrift Finanztest hat in ihrem Heft aus dem September 2015 festgestellt, dass 69 % der Kapitalanlagen auf dem Grauen Kapitalmarkt den Anlegern Verluste bescherten.

RWB Anleger sollten sich bei den Verbraucherzentralen erkundigen

Wenn man trotz allem skeptisch bleibt sei den Anlegern empfohlen, sich bei den Verbraucherzentralen zu erkundigen, wie derartige Graumarktprodukte, und solche sind die Kapitalanlagen des RWB, zu beurteilen sind.

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