Pressestatement ZINSLAND zum Projektpleite Luvebelle

​Pressestatement ZINSLAND

Pressestatement Zinsland Projekt Luvebelle

Zinsland gehört mit seiner Online-Plattform und seinen hohen Transparenzstandards zu den etablierten Anbietern für Immobilien-Crowdinvesting in Deutschland. Seit Gründung im Jahr 2014 vermittelt Zinsland Mezzanine-Kapital für Immobilien-Projektentwickler. Bis heute konnte Zinsland mehr als 25,5 Mio. Euro von knapp 3.000 Privatanlegern in Form von Crowdinvestings und Club-Deals einwerben. Insgesamt wurden 32 Projekte mit 20 Projektentwicklern in Deutschland und Österreich erfolgreich mitfinanziert. 2017 wurde Zinsland das zweite Jahr in Folge von der Initiative Banking-Check mit dem 1. Platz als beste Crowdinvesting-Plattform ausgezeichnet. Zinsland arbeitet mit erfahrenen Projektentwicklern zusammen, die ihre Projekte erfolgreich realisiert haben.

Zinsland wurde am Freitag, den 15. September 2017, durch Heinz Michael Groh, Projektinitiator und Geschäftsführer der Projektgesellschaften, davon in Kenntnis gesetzt, dass er für die ARPLAN Projektgesellschaft Alpha 1 GmbH und CONREM-INGENIEURE GmbH einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München eingereicht hat. Bis dato ist allerdings noch kein Insolvenzverfahren eröffnet worden.

Dipl.-Ing. Heinz Michael Groh ist Architekt und seit vielen Jahren Projektentwickler, der in den letzten Jahren zahlreiche Projekte erfolgreich im Bundesgebiet realisieren konnte.

Zum Immobilienprojekt Luvebelle gab es zwei Fundingphasen:

Das Funding für Luvebelle war am 28.04.2016 gestartet und am 31.05.2016 abgeschlossen. Es wurden insgesamt 499.500 Euro von 274 Investoren für die CONREM-INGENIEURE GmbH projektbezogen für das Vorhaben Luvebelle eingeworben. Die Finanzierung erfolgte investorenseitig durch qualifizierte Nachrangdarlehen.

Das Funding für Luvebelle II war am 20.06.2017 gestartet und am 30.06.2017 abgeschlossen. Es wurden insgesamt 750.000€ von 12 Investoren für die ARPLAN Projektgesellschaft Alpha 1 GmbH projektbezogen für das Vorhaben Luvebelle II eingeworben. Die Finanzierung erfolgte investorenseitig durch qualifizierte Nachrangdarlehen.

Das Objekt in Berlin Tempelhof, bei dem 52 Micro-Apartments entstehen, ist bereits an einen Global-Investor verkauft, der Kaufpreiszahlungen nach Baufortschritt leistet.

Die wirtschaftliche Lage des Vorhabens ist nach Aussage des Projektinitiators und Gesellschafters weiterhin positiv, da der bereits vertraglich abgesicherte Verkauf wirtschaftlich so auskömmlich ist, dass alle Forderungen von Bauunternehmen und auch qualifizierten Nachrangdarlehensgebern nach Kaufpreiszahlung bezahlt werden können sollten. Jedoch sei die Liquiditätssituation derzeit nicht gesichert, da Kaufpreiszahlungen vom Baufortschritt abhängen und dieser sich verzögert hat. Der Projektinitiator ist in Gesprächen mit dem Käufer, um hier eine Lösung zu finden. Laut Aussage des Projektinitiators werden die Bauarbeiten fortgeführt.

Zinsland setzt sich im Interesse der Anleger dafür ein, dass der Projektinitiator den Insolvenzantrag zurücknimmt (ohne dies allerdings final beeinflussen zu können) und die Arbeiten auf der Baustelle in vollem Umfang fortgesetzt werden. Das Ziel aller Beteiligten ist es das Projekt gemäß Planung fertig zu stellen und somit auch die volle Rückzahlung der qualifizierten Nachrangdarlehen an die Anleger zu leisten. Die vorläufigen Insolvenzverwalter, die Bauunternehmen und alle beteiligten Parteien werden sich kurzfristig treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Zinsland hat seine Anleger am 18. September 2017 entsprechend informiert. Darüber hinaus wurde für die Anleger eine spezielle Telefonnummer eingerichtet, unter der sie mit dem Zinsland-Team wochentags jeweils 9-20 Uhr persönlich in Kontakt treten können. Gleichzeitig werden die Anleger über den Fortgang der Gespräche und die erzielten Ergebnisse weiterhin informiert gehalten.

Hamburg, 18. September 2017

Carl von Stechow, Geschäftsführer Civum GmbH, Betreiber der Plattform Zinsland

 

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