Allgemeines

Piratenpartei

Teilen

Die Piratenpartei kritisiert die Beschlagnahme der Server vorgestern durch das Bundeskriminalamt als „unverhältnismäßige Aktion“.

Es sei immer noch nicht klar, warum sämtliche Server abgeschaltet werden mussten. Mit Hilfe redundanter Technologien sollen solche Situationen in Zukunft vermieden werden, wie die Piratenpartei in einer Aussendung gestern berichtete.Das Bundeskriminalamt hat ohne vorherige Kontaktaufnahme sämtliche Server der Piratenpartei vom Netz genommen. Damit waren zentrale Kommunikationswege zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl in Bremen heute für Stunden gestört. Für den Ermittlungserfolg sei ein solches Vorgehen unnötig gewesen. Die Durchsuchung hätte in Zusammenarbeit mit der Partei auch ohne Abschaltung sämtlicher Server durchgeführt werden können.

Unbekannte Dritte sollen im vergangenen April in einer frei zugänglichen Textablage auf der IT-Infrastruktur der Partei einen kryptografischen SSH-Schlüssel abgelegt haben. Dieser hätte für einen Angriff auf einen Server des französischen Energiekonzerns EDF verwendet werden können, so die Begründung der Behörden.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Unser Wochenüberblick: Betrug und Kapitalanlagebetrug

Für Montag, 20. Juli, bis Sonntag, 26. Juli 2026 sind vor allem...

Allgemeines

Kurzer Marktüberblick aktueller Investmentangebote

Fokus sind öffentlich angebotene beziehungsweise als investierbar ausgewiesene Produkte für deutsche Privatanleger....

Allgemeines

Linker Flügel der US-Demokraten gewinnt an Einfluss

Der linke Flügel der Demokratischen Partei in den USA verzeichnet derzeit mehrere...

Allgemeines

OVG NRW: Mindestgebühr erfordert keine gesonderte Ermessensbegründung

Setzt eine Behörde bei einer Rahmengebühr lediglich den vorgesehenen Mindestbetrag fest, muss...