Für Montag, 20. Juli, bis Sonntag, 26. Juli 2026 sind vor allem diese Entwicklungen relevant:
Organisierter Online-Trading-Betrug: Das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg erhob Anklage gegen eine 61-jährige Frau aus Schweden. Eine Tätergruppe soll über professionell gestaltete Handelsplattformen und soziale Medien vermeintliche Finanzprodukte angeboten haben. Angebliche Berater zeigten den Opfern fiktive Gewinne, tatsächlich wurde das Geld nicht investiert. 24 Geschädigte zahlten insgesamt mehr als 1,17 Millionen Euro ein.
Neuer Anlagebetrugsfall in Sachsen: Eine 77-jährige Frau aus dem Raum Görlitz verlor rund 15.000 Euro. Sie war auf ein Internetangebot mit hohen Renditeversprechen gestoßen und gewährte den Tätern offenbar Fernzugriff auf Computer und Onlinebanking.
Falsche Polizisten erbeuten 40.000 Euro: In Neukirch/Lausitz verschafften sich zwei Männer als angebliche Polizeibeamte Zugang zur Wohnung eines Seniorenpaares. Sie ließen sich Wertgegenstände zeigen und nahmen rund 40.000 Euro Bargeld mit.
Neue Phishing-Wellen: Die Verbraucherzentrale warnte in dieser Woche vor gefälschten Nachrichten im Namen der DKB, Sparkassen, Deutschen Rentenversicherung und Spotify. Die Täter arbeiten mit angeblichen Sicherheitsprüfungen, drohenden Kontosperren oder fehlgeschlagenen Zahlungen, um Zugangsdaten und Zahlungsinformationen abzugreifen.
Großer EU-Subventionsbetrugsfall: Die Europäische Staatsanwaltschaft ließ in Italien rund 20 Millionen Euro beschlagnahmen. Firmen sollen EU-Gelder für angebliche Schulungen beantragt haben, obwohl die Kurse teilweise nur vorgetäuscht worden seien. Der mutmaßliche Gesamtschaden wird auf etwa 40 Millionen Euro geschätzt.
Warnlisten: Die britische FCA nahm diese Woche erneut zahlreiche mutmaßlich unerlaubte Finanzanbieter und sogenannte Klonfirmen auf ihre Warnliste. Auf der überprüften BaFin-Übersicht waren die jüngsten sichtbaren Warnungen dagegen vom 17. Juli 2026; eine neuere deutsche BaFin-Warnung konnte ich für diese Woche nicht feststellen.
Das erkennbare Muster bleibt: Werbung über soziale Medien, angebliche persönliche Finanzberater, vorgetäuschte Gewinne, Fernzugriff auf Geräte und immer neue Internetadressen.
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