Start Verbraucherschutzinformationen Anlegerschutz PATRIZIA Retail Vier Immobilien GmbH & Co. KG.Millionenminus erneut angewachsen

PATRIZIA Retail Vier Immobilien GmbH & Co. KG.Millionenminus erneut angewachsen

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Auch das eine Bilanz die sicherlich deutlich verbesserungswürdig ist, denn kaum einer der investierten Kommanditisten wird sich über diese Bilanz dann wirklich freuen.

Hier findet man eine Bilanzposition „Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil der Kommanditisten“. Diese beträgt mittlerweile über 3 Millionen Euro. Geld der investierten Anleger.

PATRIZIA Retail Vier Immobilien GmbH & Co. KG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

Sachanlagen

11.052.429,50

11.526.617,53

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

285.068,57

260.453,11

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

24.427,48

18.968,77

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

586.664,72

896.160,77

574.726,19

854.148,07

C. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil der Kommanditisten

3.094.696,39

2.669.600,60

Summe Aktiva

15.043.286,66

15.050.366,20

PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Kapitalanteile der Komplementärin

0,00

0,00

II. Kapitalanteile der Kommanditisten

-3.094.696,39

-2.669.600,60

III. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil der Kommanditisten

3.094.696,39

0,00

2.669.600,60

0,00

B. Rückstellungen

18.459,24

59.442,05

C. Verbindlichkeiten

15.024.827,42

14.990.924,15

Summe Passiva

15.043.286,66

15.050.366,20

ANHANG

I. Allgemeine Hinweise

Gesellschaft:

PATRIZIA Retail Vier Immobilien GmbH & Co. KG

Sitz:

Hamburg

Registergericht:

Amtsgericht Hamburg

Handelsregisternummer:

HRA 120442

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. i.V.m. § 264a Abs. 1 HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für Personenhandelsgesellschaften i.S.d. § 264a HGB. Die Gesellschaft ist eine kleine Personenhandelsgesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben.

Die Vorräte werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zum Nennwert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten bewertet.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr sind nicht vorhanden.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

a. Umlaufvermögen

Vorräte

Die Vorräte bestehen aus noch nicht abgerechneten Nebenkosten an die Mieter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (12 T€) bestehen gegen Mieter.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

b. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen aus Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses 2019 in Höhe von 5 T€, die Erstellung der Steuererklärungen 2018 und 2019 in Höhe von 4 T€, sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von 10 T€.

c. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

(Vorjahr)

insgesamt

davon bis zu 1 Jahr

davon mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren

davon mehr als 5 Jahre

T€

T€

T€

T€

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

12.400

0

0

12.400

(12.400)

(0)

(0)

(12.400)

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

333

333

0

0

(278)

(278)

(0)

(0)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

2.265

37

0

2.228

(2.273)

(45)

(0)

(2.228)

sonstige Verbindlichkeiten

26

26

0

0

(40)

(40)

(0)

(0)

Summe

15.024

396

0

14.628

(14.991)

(363)

(0)

(14.628)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entsprechen einem verzinslichen Darlehen gegenüber der Berlin Hyp, Berlin, in Höhe von 12.400 T€. Diese Verbindlichkeiten sind in voller Höhe durch ein Grundpfandrecht gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ein verzinsliches Darlehen in Höhe von 2.228 T€ sowie Darlehenszinsen in Höhe von 37 T€.

IV. Sonstige Angaben

a. Bilanzielle Überschuldung

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2019 bilanziell überschuldet. Aufgrund einer positiven Fortführungsprognose und ausreichenden stillen Reserven liegt keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinn vor.

b. Haftungsverhältnisse

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten eine Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Berlin Hyp AG. Dieses Darlehen ist durch Grundpfandrechte gesichert. Mit diesen haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch auch für mit ihr verbundene Unternehmen. Die Gesellschaft ist Gesamtschuldnerin und Garantin für die gesamten Darlehensverbindlichkeiten der verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 120,5 Mio. (einschließlich der eigenen Darlehensverbindlichkeiten) gegenüber der Berlin Hyp AG.

c. Nachtragsbericht nach § 285 Nr. 33 HGB

Der Ausbruch der Corona Pandemie in 2020 wird auch unsere Gesellschaft negativ beeinflussen; wir können jedoch die konkreten Auswirkungen auf die Fachmarktzentren und Baumärkte noch nicht einschätzen, da diese von mehreren Faktoren abhängen (Länge des Lockdowns, Staatshilfen usw.). Es ist jedenfalls von kurzfristigen Ertragsminderungen im Geschäftsjahr 2020 auszugehen (sinkende Umsatzmieten, Ausfall von Mietern u. ä.). Wir gehen von einer Unternehmensfortführung aus.

Hamburg, den 31. März 2020

gez. Sebastian Lohmer; Dominik Röhrich; Irmgard Linker

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 25. August 2020

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