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In autoritär regierten Weißrussland findet heute die Präsidentenwahl statt. Der mit harter Hand regierende Amtsinhaber Alexander Lukaschenko kandidiert für eine sechste Amtszeit – er ist bereits seit zweieinhalb Jahrzehnten an der Macht. Die Behörden gingen vor der Wahl gegen die Opposition vor.

Oppositionskandidatin Swetlana Tichanowskaja gewann in den vergangenen Wochen dennoch stark an Zustimmung. Die vorzeitige Stimmabgabe begann bereits am Dienstag, heute ist jedoch der eigentliche Wahltag. Internationale Beobachter sind nicht zugelassen. Die vergangenen vier Urnengänge in der ehemaligen Sowjetrepublik wurden wegen Betrugs und Einschüchterungen von unabhängigen Beobachtern nicht anerkannt.

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In Jerusalem haben sich gestern Tausende Menschen vor der Residenz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versammelt und seinen Rücktritt gefordert. Sie warfen ihm unter anderem vor, in der Coronavirus-Pandemie nicht genug zum Schutz von Arbeitsplätzen und Geschäften unternommen zu haben.

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Auf dem Ärmelkanal sind gestern mehr als 30 Bootsflüchtlinge auf dem Weg nach Großbritannien gerettet worden. Zunächst griff ein französisches Patrouillenboot 17 Menschen auf zwei nicht seetüchtigen Booten nordöstlich von Calais auf, wie die französischen Behörden mitteilten. Bei einem zweiten Einsatz seien 16 weitere Personen in einem Boot vor Sangatte gerettet worden.

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Bei dem Selbstmordanschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind gestern mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Der Attentäter habe sich an einem Militärposten mit einem Auto in die Luft gesprengt und sechs Soldaten mit in den Tod gerissen, sagte ein Vertreter des Militärs. Zudem wurden nach Angaben eines Polizisten drei Zivilisten getötet. Etliche Menschen wurden verletzt.

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Bei einem Brand in einem Hochhaus in Tschechien sind gestern mindestens elf Menschen gestorben, darunter drei Kinder. Zehn Bewohner und drei Einsatzkräfte seien verletzt worden. Das Feuer war am späten Nachmittag in einer Wohnung im elften Stock des 13-stöckigen Plattenbaus in der Stadt Bohumin an der Grenze zu Polen ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte.

Die Ermittler gingen davon aus, dass der Brand absichtlich gelegt worden sei, sagte Innenminister Jan Hamacek. „Wahrscheinlich handelte es sich um einen Nachbarschaftsstreit, der seit langem andauerte“, berichten Medien. Eine Person sei vorläufig festgenommen worden. Nach Angaben der Feuerwehr breiteten sich die Flammen ungewöhnlich schnell aus. Das könnte auf einen Brandbeschleuniger wie Benzin hindeuten.

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