Obwohl die nächste US-Präsidentschaftswahl noch mehr als zwei Jahre entfernt ist, zeichnen sich bereits erste Favoriten für das Rennen um das Weiße Haus ab. Eine neue Umfrage des Emerson College zeigt, dass auf demokratischer Seite der ehemalige Verkehrsminister Pete Buttigieg derzeit die größte Unterstützung genießt, während bei den Republikanern Vizepräsident JD Vance knapp an der Spitze liegt.
Laut der Umfrage würden derzeit 18 Prozent der demokratischen Wähler Pete Buttigieg unterstützen, sollte er 2028 für das Präsidentenamt kandidieren. Dahinter folgen Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom sowie die New Yorker Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez.
Ob Buttigieg tatsächlich kandidieren wird, ist bislang offen. Der ehemalige Verkehrsminister hat seine Pläne noch nicht offiziell bekannt gegeben. Bei einer Veranstaltung im April deutete er jedoch an, dass eine erneute Bewerbung um das Präsidentenamt durchaus denkbar sein könnte.
Bei den Republikanern führt Vizepräsident JD Vance mit 36 Prozent Zustimmung das Feld an. Sein Vorsprung ist allerdings äußerst knapp: Außenminister Marco Rubio folgt mit 35 Prozent nahezu gleichauf.
Bemerkenswert ist dabei die Entwicklung Rubios. Seit einer vergleichbaren Umfrage im Februar konnte er seinen Rückhalt innerhalb der republikanischen Wählerschaft deutlich ausbauen. Gleichzeitig verlor Vance einen Teil seines bisherigen Vorsprungs.
Auf den weiteren Plätzen folgen Floridas Gouverneur Ron DeSantis und die ehemalige Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley, die jeweils auf fünf Prozent kommen.
Auch wenn Donald Trump derzeit Präsident der Vereinigten Staaten ist, hat er bislang keinen Favoriten für die Wahl 2028 benannt. In einer Veranstaltung im Weißen Haus lobte er sowohl Vance als auch Rubio und bezeichnete die beiden Politiker als mögliches „Traum-Team“.
Eine offizielle Unterstützung für einen der beiden Kandidaten sprach Trump jedoch ausdrücklich nicht aus.
Politische Beobachter weisen darauf hin, dass Umfragen zu einem so frühen Zeitpunkt nur eine Momentaufnahme darstellen. Bis zur Wahl 2028 können sich die politischen Kräfteverhältnisse noch erheblich verändern.
Dennoch zeigen die aktuellen Zahlen, welche Namen derzeit besonders häufig als mögliche Nachfolger Trumps beziehungsweise als künftige demokratische Herausforderer genannt werden.
Die Umfrage wurde am 24. und 25. Mai unter 1.000 Befragten durchgeführt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus drei Prozentpunkten.
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