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Neue Details zum Mordfall an vier College-Studenten in Idah

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay
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Kürzlich veröffentlichte Gerichtsakten geben neue Einblicke in die Ereignisse der Nacht, in der vier Studierende in einem Mietshaus nahe der University of Idaho ermordet wurden. Laut den Dokumenten tauschten sich die beiden überlebenden Mitbewohner in Panik per Textnachrichten aus, nachdem eine von ihnen eine maskierte Person im Haus gesehen hatte.

Zeitleiste der Ereignisse in der Tatnacht

  • 13. November 2022, gegen 4:00 Uhr: Die Mitbewohner waren laut Aussagen im Haus und schliefen oder befanden sich in ihren Zimmern.
  • 4:00 – 4:20 Uhr: Ermittler gehen davon aus, dass die Taten in diesem Zeitraum stattfanden. Eine der Mitbewohnerinnen hörte Geräusche, die wie das Spielen eines Hundes klangen, sowie eine Stimme, die sagte: „Da ist jemand.“
  • 4:19 – 4:24 Uhr: Eine der überlebenden Mitbewohnerinnen versuchte vergeblich, ihre Mitbewohner telefonisch zu erreichen. In einer Nachricht an eine andere Mitbewohnerin schrieb sie: „Ich flippe gerade aus.“
  • 4:32 Uhr: Sie versuchte erneut, eine der späteren Opfer per Nachricht zu erreichen und bat sie inständig, zu antworten.
  • 11:58 Uhr: Ein Notruf wurde abgesetzt, nachdem eine der Personen als nicht ansprechbar entdeckt wurde. In der Aufnahme des Anrufs sind schweres Atmen und Weinen zu hören.

Gerichtliche Entwicklungen und Beweislage

  • DNA-Spuren sowie Handy- und Online-Daten, die durch Durchsuchungsbefehle beschafft wurden, dürfen laut einem aktuellen Gerichtsbeschluss im Prozess verwendet werden.
  • Die Verteidigung hatte versucht, diese Beweise für unzulässig erklären zu lassen, scheiterte jedoch mit ihrem Antrag.
  • Es gibt weiterhin eine gerichtliche Schweigepflicht (Gag Order) für Beteiligte, sodass nur begrenzte Informationen öffentlich zugänglich sind.

Was passiert als Nächstes?

  • Der Prozess soll am 11. August beginnen.
  • Die beiden überlebenden Mitbewohner werden voraussichtlich als Zeuginnen aussagen.
  • Die Staatsanwaltschaft hat angekündigt, die Todesstrafe zu fordern, sollte es zu einer Verurteilung kommen.

Der Fall hatte landesweit für Aufsehen gesorgt, da die Ermittlungen wochenlang keine Verdächtigen hervorbrachten. Die neuen Details aus den Gerichtsakten geben nun einen detaillierteren Einblick in die dramatischen Ereignisse dieser Nacht.

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