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NBA: Kevin Durant wechselt zu den Houston Rockets – Gewinner und Verlierer des Mega-Trades

KeithJJ (CC0), Pixabay
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Kurz vor Spiel 7 der NBA Finals 2025 verkündeten die Phoenix Suns einen überraschenden Deal: Superstar Kevin Durant (36) wird zu den Houston Rockets getradet. Im Gegenzug erhalten die Suns Jalen Green, Dillon Brooks, den Nr. 10-Pick im NBA-Draft 2025 sowie fünf Zweitrundenpicks.

Durant, 15-facher All-Star und MVP von 2014, verstärkt damit ein junges Rockets-Team, das in der vergangenen Saison mit 52 Siegen den zweiten Platz im Westen belegte, aber früh aus den Playoffs ausschied. Der Deal wird als klares „Win-now“-Signal gedeutet.

Gewinner:

Kevin Durant:
Er kehrt in den Bundesstaat Texas zurück, wo er seine College-Zeit verbrachte, und schließt sich einem vielversprechenden Team an. Als klarer Scorer Nr. 1 dürfte er in Houston schnell eine zentrale Rolle einnehmen. Allerdings wird der Druck groß sein: Nur ein tiefes Playoff-Run – idealerweise ein Titel – wird als Erfolg gewertet.

Coach Ime Udoka:
Udoka kennt Durant aus früheren Stationen bei den Brooklyn Nets und Team USA. Nun bekommt er einen Elite-Scorer, um den er die Offensive in Houston formen kann – ein weiterer Schritt in der positiven Entwicklung des Teams.

Jabari Smith Jr.:
Der junge Forward könnte von Durants Erfahrung profitieren und dessen Spielstil studieren, insbesondere das Midrange-Game. Der defensive Fokus auf Durant dürfte Smith zudem offensiv mehr Räume verschaffen.

Verlierer:

Phoenix Suns:
Die Suns stehen nun mit einer Überfülle an Guards da – Green, Devin Booker, Bradley Beal, Dillon Brooks und Grayson Allen. Vor allem Beals hoher Vertrag (über 110 Mio. Dollar in zwei Jahren) erschwert Flexibilität. Ein Folgetausch scheint notwendig, um das Ungleichgewicht im Kader zu korrigieren.

Miami Heat:
Miami galt als Mitfavorit auf Durant, scheiterte jedoch, offenbar weil man sich weigerte, junge Talente und den Nr. 20-Pick anzubieten. Nach dem Abgang von Jimmy Butler und ohne Star-Neuzugang rutscht Miami sportlich weiter ab – erneut verpasst das Team die Chance, sich zum Titelkandidaten zu entwickeln.

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