Der Deutsche Skiverband hat einen Nachfolger für Stefan Horngacher gefunden: Andreas Mitter übernimmt ab sofort das Amt des Bundestrainers der deutschen Skispringer. Der Österreicher folgt auf Horngacher, der nach sieben Jahren zum Ende der Saison zurückgetreten war.
Mitter ist im Team kein Unbekannter. In den vergangenen drei Jahren arbeitete er bereits als Co-Trainer an Horngachers Seite. Zuvor sammelte der Diplomtrainer internationale Erfahrung als Chefcoach in Finnland sowie beim Österreichischen Skiverband.
Mit seiner neuen Aufgabe verbindet Mitter klare Ziele. Er wolle seine langjährige Erfahrung einbringen und gemeinsam mit dem Trainerteam „neue Impulse“ setzen, um das Potenzial der Mannschaft bestmöglich zu entwickeln. Gleichzeitig gehe es darum, auch über die einzelnen Kader hinweg eine nachhaltige sportliche Strategie für den deutschen Skisprung zu etablieren.
Unterstützt wird Mitter von einem erfahrenen Trainerstab. Neben Paul Winter vom Zoll-Skiteam kehren Jens Deimel und Tino Haase in die Lehrgangsgruppe 1a zurück. Beide waren bereits in früheren Erfolgsphasen des DSV tätig und betreuten zuletzt Athleten in den Nachwuchskadern.
Sportdirektor Horst Hüttel betonte, Mitter kenne den deutschen Skisprung „in all seinen Facetten“. Der 20 Jahre währende Werdegang des neuen Bundestrainers im deutschen System sowie seine internationale Erfahrung hätten ihm große Anerkennung eingebracht. Man sei überzeugt, dass Mitter mit seiner Expertise und seinem Engagement wichtige neue Akzente setzen könne.
Mit dem Wechsel an der Spitze beginnt für die deutschen Skispringer ein neuer Abschnitt – nach einer Ära, in der Horngacher das Team über Jahre geprägt hatte.
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