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2. Bundesliga vor dem Saisonstart: Favoriten, Formstarke und offene Baustellen

Maklay62 (CC0), Pixabay
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Am Freitag beginnt die neue Saison der 2. Bundesliga mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC. An den beiden folgenden Tagen greifen die übrigen 16 Vereine ein. Die Kader sind allerdings noch nicht endgültig: Das Sommertransferfenster bleibt bis zum 31. August geöffnet, sodass mehrere Clubs nach den ersten Pflichtspielen noch einmal reagieren dürften.

Mit dem VfL Wolfsburg, dem 1. FC Heidenheim und dem FC St. Pauli kommen drei Bundesliga-Absteiger hinzu. Energie Cottbus und der VfL Osnabrück sind aus der 3. Liga aufgestiegen. Die offizielle Liga-Vorschau zählt vor allem Wolfsburg, Heidenheim, St. Pauli und Hannover 96 zum Kreis der Aufstiegsfavoriten. Dahinter erscheint das Feld weitgehend offen.

Testspiele dürfen nicht überbewertet werden. Unterschiedliche Belastung, zahlreiche Wechsel und Begegnungen über 120 Minuten erschweren Vergleiche. Dennoch zeigen die letzten Wochen, welche Mannschaften bereits stabil wirken und wo unmittelbar vor dem Saisonstart noch Fragen bestehen.

VfL Wolfsburg: Der große Favorit

Der Bundesliga-Absteiger hat seinen Kader konsequent auf den sofortigen Wiederaufstieg ausgerichtet. Mit Fabian Reese, Robert Glatzel, Fraser Hornby, Muhammed Damar, Elvis Rexhbecaj, Hauke Wahl und Torhüter Timon Wellenreuther kamen Spieler, die für Zweitligaverhältnisse außergewöhnliche Qualität mitbringen. Dem stehen unter anderem die Abgänge von Lovro Majer, Jonas Wind, Patrick Wimmer und Kevin Paredes gegenüber.

Auch die Vorbereitung verlief überzeugend. Wolfsburg gewann gegen eine regionale Auswahl mit 11:0, gegen Schöningen mit 8:2, gegen den SC Verl mit 3:0 und zum Abschluss mit 3:1 gegen Telstar. Der Kader ist stark, die Erwartungshaltung allerdings ebenfalls. Gegen Kaiserslautern wird sich erstmals zeigen, wie schnell Trainer Tobias Strobl aus den vielen Neuzugängen eine funktionierende Mannschaft geformt hat.

1. FC Heidenheim: Kontinuität als größter Trumpf

Heidenheim setzt auch nach dem Abstieg auf Trainer Frank Schmidt und die bewährten Vereinsstrukturen. Der personelle Umbruch fällt kleiner aus als in Wolfsburg, dennoch gingen mit Niklas Dorsch, Kevin Müller, Stefan Schimmer und Omar Traoré wichtige Spieler. Außerdem endeten die Leihen von Eren Dinkçi, Arijon Ibrahimović, Diant Ramaj und Leonidas Stergiou.

Neu dabei sind unter anderem Marcel Costly, Thomas Dähne, Paul Hennrich und Oualid Mhamdi. Maximilian Breunig kehrte aus Magdeburg zurück. Nach einem 1:1 gegen Bologna und einem 1:3 gegen den Hamburger SV gelang in der Generalprobe ein überzeugendes 4:1 gegen Ingolstadt. Heidenheim besitzt nicht den prominentesten Kader, könnte aber von seiner Ruhe und Eingespieltheit profitieren.

FC St. Pauli: Neuer Trainer und neue Defensive

Beim FC St. Pauli beginnt unter Marcel Rapp ein neuer Abschnitt. Der frühere Kieler Trainer übernimmt eine Mannschaft, die vor allem in der Defensive wichtige Kräfte verloren hat. Manolis Saliakas, Hauke Wahl, Karol Mets und Torhüter Nikola Vasilj stehen nicht mehr zur Verfügung. Auch Danel Sinani verließ den Verein.

Branimir Hrgota, Marcus Mathisen, Rony Jansson und Sam Klein sollen die entstandenen Lücken schließen. Die ersten vier Testspiele gewann St. Pauli, danach folgten ein 1:4 gegen Bournemouth und ein 2:2 gegen Deportivo La Coruña. Offensiv erzielte die Mannschaft in jedem Test mindestens ein Tor; defensiv offenbarte sie gegen die stärkeren Gegner noch Abstimmungsprobleme.

Hannover 96: Bereit für den nächsten Anlauf

Hannover verpasste den Aufstieg in der vergangenen Saison nur knapp und startet mit Trainer Christian Titz in den nächsten Versuch. Der Kader wurde nicht vollständig umgebaut, verlor aber mit Enzo Leopold, Brooklyn Ezeh, Jannik Rochelt und Jonas Sterner mehrere wichtige Spieler. Daisuke Yokota wurde fest verpflichtet, Jean Hugonet und Yunus Ünal kamen neu hinzu.

Die Vorbereitung verlief stark. Nach einer 2:3-Niederlage gegen Paderborn gewann Hannover unter anderem gegen Osnabrück, zweimal gegen Preußen Münster, mit 3:2 gegen Fortuna Düsseldorf und zum Abschluss mit 3:0 gegen PEC Zwolle. Die Abläufe scheinen bereits weit entwickelt zu sein. Damit gehört 96 zu den Mannschaften, die am ersten Spieltag nicht erst ihre Grundordnung suchen müssen.

SV Darmstadt 98: Viele Tore, aber neue Angriffsordnung

Darmstadt gehörte zu den aktivsten Vereinen auf dem Transfermarkt. Noah Weißhaupt, Lance Duijvestijn, Ibrahim El Kadiri, Ho-jae Lee, Christopher Lannert, Carlo Sickinger und Florian Kleinhansl zählen zu den wichtigsten Neuzugängen.

Mit Isac Lidberg und Fraser Hornby verlor der Verein allerdings zwei bedeutende Angreifer. Auch Killian Corredor und mehrere erfahrene Spieler gingen. In der Vorbereitung gewann Darmstadt die ersten fünf Tests und erzielte dabei zahlreiche Tore. Die Generalprobe gegen den englischen Zweitligisten Portsmouth endete 0:0. Die Mannschaft wirkt stabil – ob sie auch im Ligabetrieb genügend Tore produziert, muss sich noch zeigen.

1. FC Kaiserslautern: Gute Generalprobe nach schwankender Vorbereitung

Der FCK setzt bei seinen Verstärkungen stark auf junge Spieler und Leihgeschäfte. Erencan Yardımcı, Kelven Frees und Ibrahim Kanaté kamen auf Leihbasis. Dazu wurden unter anderem Yannick Onohiol, Ivan Knezevic und Thierry Tazemeta verpflichtet.

Verlassen haben den Verein unter anderem Daniel Hanslik, Faride Alidou, Florian Kleinhansl und Luca Sirch. Auf hohe Siege gegen regionale Gegner folgten ein 5:3 gegen Sandhausen, ein 1:4 gegen Mainz und ein 0:0 gegen Südtirol. Das abschließende 3:1 gegen den FC Metz war ein wichtiges positives Signal. Der schwere Auftakt in Wolfsburg wird sofort zeigen, wie weit der neu formierte Kader wirklich ist.

Hertha BSC: Gute Ergebnisse, aber ein ausgedünnter Kader

Hertha blieb in der Vorbereitung ungeschlagen. Nach hohen Siegen gegen unterklassige Berliner Vereine gewann die Mannschaft gegen Lok Leipzig und die WSG Tirol. Gegen Mamelodi Sundowns und den 1. FC Köln spielte sie jeweils unentschieden.

Der sportliche Eindruck steht jedoch einer problematischen Transferbilanz gegenüber. Mit Fabian Reese, Kennet Eichhorn, Tjark Ernst und Michaël Cuisance gingen mehrere Leistungsträger. Auch John Brooks, Diego Demme und Toni Leistner stehen nicht mehr zur Verfügung. Als bedeutendster externer Zugang kam Oluwaseun Adewumi auf Leihbasis. Der Kader wirkt deshalb kurz vor dem Start noch nicht vollständig. Beim Eröffnungsspiel in Bochum dürfte bereits erkennbar werden, ob die jungen Spieler die großen Lücken schließen können.

1. FC Nürnberg: Fast eine neue Mannschaft

Der Club hat seinen Kader stark verändert. Zu den Neuzugängen gehören Mikayil Faye, Javier Fernández, Sigurd Haugen, Alexios Kalogeropoulos, Rayan Ghrieb, Ioannis Masouras und Fynn Otto. Zahlreiche Spieler verließen Nürnberg oder kehrten nach Leihgeschäften zu ihren Stammvereinen zurück.

Die Ergebnisse der Vorbereitung waren überwiegend positiv. Nürnberg gewann gegen Kornburg, Ansbach und Waldhof Mannheim, spielte 2:2 gegen Palermo und besiegte bei der Generalprobe Real Oviedo mit 2:1. Einen Tag später verlor eine veränderte Mannschaft mit 1:3 gegen den FSV Frankfurt. Das Potenzial ist erkennbar, doch die vielen Neuzugänge müssen sich erst zu einer stabilen Einheit entwickeln.

VfL Bochum: Defensiv stabil, offensiv zuletzt harmlos

Bochum gehört ebenfalls zu den Vereinen mit einem großen Umbruch. Karol Mets, Michael Steinwender, Jean-Manuel Mbom, Enis Çokaj, Daniel Hanslik, Christian Rasmussen und Berkan Taz kamen neu. Auf der anderen Seite verließen unter anderem Matúš Bero, Erhan Mašović, Marcel Sobottka und Noah Loosli den Verein. Kevin Vogt beendete seine Karriere.

In der Vorbereitung gelangen Siege gegen Oberhausen, Royal Antwerpen und Swansea. Gegen Ajax spielte Bochum 1:1. Die letzten beiden Tests gegen Werder Bremen und Sheffield United endeten allerdings ohne eigenes Tor. Die Defensive scheint bereits recht stabil zu sein, während im Angriff noch Kreativität und Effizienz fehlen. Gegen Hertha steht der VfL beim Eröffnungsspiel sofort unter besonderer Beobachtung.

Karlsruher SC: Formkurve zeigt nach unten

Der KSC hat mit Viktor Bergh, Santeri Väänänen, Tim Civeja, Noel Eichinger und Kevin Wiethaup mehrere neue Spieler verpflichtet. Moritz Broschinski und Deniz Ofli kamen auf Leihbasis.

Gleichzeitig verlor Karlsruhe mit Philipp Förster, Fabian Schleusener, Dženis Burnić, David Herold und Nicolai Rapp viel Erfahrung. Nach ordentlichen Ergebnissen zu Beginn der Vorbereitung folgten Niederlagen gegen den VfR Mannheim, Inter Mailand und Hoffenheim. Beim 0:3 in der Generalprobe gegen die TSG blieben mehrere Chancen ungenutzt. Vor dem Auftakt gegen Arminia Bielefeld ist der KSC deshalb schwer einzuschätzen.

Dynamo Dresden: Einer der Gewinner des Sommers

Dynamo hat den Kader breit und gezielt verstärkt. Ben Bobzien, Thomas Keller, Jonas Sterner und Robert Wagner wurden nach ihren Leihen fest gebunden. Hinzu kamen unter anderem Tobias Raschl, Nicolai Rapp, Kenneth Schmidt, Kaan İnanoğlu, Ahmet Muhamedbegović und Simon Straudi.

Die Vorbereitung verlief ausgesprochen erfolgreich. Dresden gewann gegen Kassel mit 4:0 und gegen den Grazer AK mit 5:0. Im Doppeltest gegen Cottbus gab es je einen Sieg und eine Niederlage. Die Generalprobe gegen Bundesligist Union Berlin gewann Dynamo mit 2:1. Der Kader wirkt breiter als in der Vorsaison, die Mannschaft körperlich und spielerisch weit. Dresden könnte mehr als nur ein Kandidat für das gesicherte Mittelfeld sein.

Holstein Kiel: Potenzial vorhanden, Stabilität fehlt

Kiel verpflichtete unter anderem Faride Alidou, Guillermo Balzi, Giorgi Kvilitaia, Sebastian Schonlau und Ben Schmit. Taisei Abe und Hiroki Sekine wurden ausgeliehen. Mit Patrick Erras beendete ein erfahrener Spieler seine Karriere; auch Marco Komenda und Stefan Schwab gingen.

In den Testspielen zeigte Kiel zwei Gesichter. Siege gegen Sønderjyske und Al-Ahli sowie ein 2:2 gegen Swansea waren vielversprechend. Anschließend verlor die Mannschaft mit 0:3 gegen Mainz und mit 1:3 gegen Hoffenheim. Offensiv ist Qualität vorhanden, doch die defensive Stabilität dürfte vor dem Auftakt in Darmstadt das zentrale Thema sein.

Arminia Bielefeld: Eingespielt und bereit

Arminia hat im Vergleich zu mehreren Konkurrenten weniger verändert. Maximilian Bauer und Jannik Rochelt wurden nach ihren Leihen fest verpflichtet. Julian Kania, Lukas Kunze und Vincent Ocansey kehrten zurück. Dem stehen die Abgänge von Mael Corboz, Christopher Lannert, Noah Sarenren Bazee und Robin Knoche gegenüber.

Besonders auffällig war das 4:0 gegen den FC Bologna. Zuvor hatte Bielefeld auch gegen Gütersloh und Imst deutlich gewonnen. Der letzte Test gegen den MSV Duisburg endete 1:1. Die Mannschaft wirkt eingespielt, körperlich bereit und könnte erneut unangenehm für jeden Gegner werden.

1. FC Magdeburg: Starke Vorbereitung ohne Niederlage

Magdeburg hat seine Offensive mit Emmanuel Iyoha, Moritz-Broni Kwarteng, Kevin Manthey, Tony Reitz sowie den Leihspielern Chunghyun Lee und Doyoung Yoon neu aufgestellt. Mit Jean Hugonet, Marcus Mathisen und Maximilian Breunig gingen allerdings wichtige Spieler.

Die Testspielbilanz ist überzeugend. Der FCM gewann unter anderem mit 4:1 gegen Chemie Leipzig, mit 4:0 gegen Schöningen und mit 2:0 gegen Bundesliga-Aufsteiger Paderborn. Die Generalprobe gegen West Ham United endete 1:1. Magdeburg wirkt offensiv flexibel und taktisch bereits gut vorbereitet. Das Derby gegen Braunschweig dürfte eine erste echte Belastungsprobe werden.

Eintracht Braunschweig: Neue Mannschaft sucht Tore

Braunschweig hat fast alle Mannschaftsteile verändert. Maximilian Entrup, Florian Flick, Frederik Jäkel, Benjamin Uphoff, Yann Sturm, Damjan Kovačević und Junior Zé zählen zu den zahlreichen Neuzugängen.

Die Eintracht zeigte sich in den letzten Tests defensiv ordentlich, offensiv jedoch wenig durchschlagskräftig. Gegen Southampton gab es ein knappes 0:1, die Generalprobe gegen den belgischen Erstligisten RAAL La Louvière endete 0:0. Der Kader besitzt mehr Breite, doch die vielen neuen Spieler benötigen Zeit. Beim Auftakt in Magdeburg wird Braunschweig vermutlich zunächst auf Stabilität setzen.

SpVgg Greuther Fürth: Rechtzeitig in Form gekommen

Fürth musste mit Noel Futkeu, Branimir Hrgota, Julian Green und Philipp Ziereis viel Erfahrung und Torgefahr abgeben. Neu sind unter anderem Shinta Appelkamp, Ole Pohlmann, Maxim Dal, Jannis Heuer und Paul Will.

Die Vorbereitung begann mit einem 0:1 gegen Bayreuth und enthielt ein deutliches 1:4 gegen Hoffenheim. Zum Ende steigerte sich die Mannschaft jedoch erheblich: Auf ein 1:0 gegen Paris FC folgte ein bemerkenswertes 3:0 gegen den SC Freiburg. Die Formkurve zeigt damit zum richtigen Zeitpunkt nach oben.

Energie Cottbus: Mutige Offensive, aber defensive Sorgen

Der Aufsteiger hat seinen Kader mit erfahrenen und entwicklungsfähigen Spielern ergänzt. Leonardo Bittencourt ist der prominenteste Zugang. Außerdem kamen Lucas Copado, Julian Guttau, Ryan Malone, Yusuf Wardak sowie die Leihspieler Fousseny Doumbia und Luca Erlein.

Die Vorbereitung zeigte, dass Energie auch gegen stärkere Gegner Chancen herausspielen kann. Gleichzeitig kassierte die Mannschaft gegen Mladá Boleslav vier, gegen RB Salzburg fünf und in der Generalprobe gegen Werder Bremen erneut vier Gegentore. Beim 2:4 gegen Werder ließ Cottbus nach eigener Einschätzung zudem zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Vor dem Heimspiel gegen Hannover muss deshalb vor allem die Balance zwischen mutigem Angriffsspiel und defensiver Absicherung stimmen.

VfL Osnabrück: Der Aufsteiger sucht Durchschlagskraft

Osnabrück verstärkte sich unter anderem mit Joël Abu Hanna, Konrad Faber, Jonas Krumrey, Robin Meißner, Leonhard Münst, Leon Opitz, Luca Raimund und Jonathan Wensing. Mit Robert Tesche und Bashkim Ajdini beendeten zwei Routiniers ihre Karrieren.

Nach einem 0:0 gegen Melle und einem 0:1 gegen Jablonec gelangen deutliche Siege gegen Blau-Weiß Lohne und Kickers Emden. Die Generalprobe gegen Paderborn ging mit 0:2 verloren. Gegen stärkere Gegner fehlte bislang vor allem offensive Durchschlagskraft. Der Auftakt in Heidenheim könnte daher eine anspruchsvolle Rückkehr in die 2. Bundesliga werden.

Die Lage der Liga im Überblick

Die größten Aufstiegsfavoriten

Der VfL Wolfsburg besitzt auf dem Papier den stärksten Kader. Hannover 96 wirkt derzeit am eingespieltesten. Heidenheim setzt auf Erfahrung und Kontinuität, während St. Pauli nach dem Trainerwechsel noch an seiner neuen Ordnung arbeitet.

Die formstärksten Verfolger

Dynamo Dresden, Magdeburg, Darmstadt, Arminia Bielefeld und Greuther Fürth haben in der Vorbereitung besonders positive Eindrücke hinterlassen. Ob sie daraus eine erfolgreiche Saison ableiten können, hängt auch davon ab, wie sie mit Rückschlägen und engen Spielen umgehen.

Die größten Fragezeichen

Bei Hertha BSC steht einem guten Testspieleindruck ein erheblicher Qualitätsverlust im Kader gegenüber. Karlsruhe und Holstein Kiel gehen nach schwächeren Ergebnissen in den Saisonstart. Bochum benötigt offensiv mehr Durchschlagskraft, während Braunschweig, Cottbus und Osnabrück zunächst Stabilität entwickeln müssen.

Erster Spieltag

Die Saison beginnt am 7. August mit Bochum gegen Hertha. Am Samstag folgen Magdeburg gegen Braunschweig, Karlsruhe gegen Bielefeld, Darmstadt gegen Kiel, Heidenheim gegen Osnabrück und Wolfsburg gegen Kaiserslautern. Am Sonntag spielen Cottbus gegen Hannover, Nürnberg gegen Dresden sowie St. Pauli gegen Greuther Fürth.

Fazit

Wolfsburg startet als logischer Favorit, aber die 2. Bundesliga bleibt schwer vorhersehbar. Hannover, Heidenheim und St. Pauli besitzen ebenfalls Aufstiegsqualität. Dahinter stehen mehrere Mannschaften bereit, die von einem guten Start profitieren könnten.

Besonders Dynamo Dresden und der 1. FC Magdeburg gehen mit viel Rückenwind in die Saison. Hertha, Karlsruhe und Kiel müssen dagegen zeigen, dass ihre offenen Fragen kleiner sind, als es die letzten Wochen vermuten lassen. Da das Transferfenster noch fast den gesamten August geöffnet bleibt, dürfte sich das Kräfteverhältnis nach dem ersten Spieltag nochmals verändern.

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