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Nach Putin-Gipfel: Trump erlaubt Ukraine wieder Angriffe auf russische Energieziele

neelam279 (CC0), Pixabay
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Nach dem gescheiterten Gipfeltreffen mit Wladimir Putin Mitte August hat US-Präsident Donald Trump seine Haltung zum Ukraine-Krieg spürbar verändert. Wie mehrere US-Medien berichten, hat Trump der Ukraine nun grünes Licht gegeben, auch Ziele tief im russischen Staatsgebiet ins Visier zu nehmen – insbesondere die Energieinfrastruktur.

Diese Entscheidung markiert eine Kehrtwende in Trumps Ukraine-Politik: Vor dem Gipfel in Anchorage (Alaska) hatte die US-Regierung Kiew noch gebeten, Angriffe auf russische Öl-, Gas- und Energienetzwerke zu unterlassen, um Verhandlungen mit Moskau nicht zu gefährden.

Doch nach dem ergebnislosen Treffen mit Putin seien diese Einschränkungen nun aufgehoben worden, berichten zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Die USA hätten zudem ihre Geheimdienstkooperation mit der Ukraine ausgeweitet – und teilen nun verstärkt Informationen über relevante Ziele innerhalb Russlands.


Zelensky fordert Tomahawks – Trump zeigt sich offen

Am Freitag wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus erwartet. Hauptthema des Besuchs: Luftverteidigung und Langstreckenwaffen. Kiew drängt auf die Lieferung von amerikanischen „Tomahawk“-Marschflugkörpern, die eine Reichweite von bis zu 2.400 Kilometern haben und somit auch Moskau oder St. Petersburg treffen könnten.

Trump bestätigte gegenüber Journalisten:

„Ich weiß, was er will. Er möchte Waffen. Er will Tomahawks.“

Noch habe er keine Entscheidung getroffen, doch Trump betonte:

„Wenn sich die Lage nicht bald ändert, könnten wir sie liefern. Vielleicht. Russland möchte keine Tomahawks in seine Richtung fliegen sehen, denke ich.“


Taktikwechsel nach enttäuschendem Gipfel

Die Eskalation folgt auf den Versuch Trumps, den Krieg durch direkte Gespräche mit Putin zu beenden. Doch das Treffen brachte keine Einigung, woraufhin Washington offenbar zu einem Strategiewechsel griff: Statt Deeskalation setzt man nun auf gezielten militärischen Druck.

Ein US-Beamter erklärte:

„Dies ist ein Krieg, der nie stattgefunden hätte, wenn Präsident Trump im Amt gewesen wäre – das hat sogar Putin gesagt.“

Mit der Freigabe neuer Waffenlieferungen wolle man Putins Kalkül verändern, heißt es aus Regierungskreisen. Die Zerstörung russischer Energieinfrastruktur soll Moskaus Kosten in die Höhe treiben und das Land zu Verhandlungen zwingen.


Bereits genehmigt: Neue Langstreckenwaffen für Kiew

Laut US-Quellen hat das Verteidigungsministerium bereits den Verkauf von 3.350 ERAM-Marschflugkörpern (Extended Range Attack Munition) genehmigt – Teil eines 825-Millionen-Dollar-Rüstungspakets. Diese Waffen bieten der Ukraine erstmals deutlich mehr operative Reichweite.

Anders als bei vorherigen Lieferungen habe die Trump-Regierung diesmal keine Einschränkungen bei der Zielauswahl gemacht, so Insider. Bereits die Biden-Administration hatte ATACMS-Raketen mit begrenzter Reichweite geliefert, aber nicht explizit deren Nutzung innerhalb Russlands untersagt.

Doch im Vergleich zu Tomahawks bieten diese Systeme weniger Reichweite und Flexibilität, was den Druck auf Washington erhöht, weitreichendere Waffen freizugeben.


Putin warnt vor Eskalation – doch Kiew erhöht den Druck

Das russische Verteidigungsministerium warnt: Tomahawks seien nuklearfähig – ein Hinweis auf mögliche Eskalationsrisiken. Auch behauptet Moskau, dass zum Einsatz dieser Systeme US-Personal vor Ort notwendig sei.

Doch Selenskyj gibt sich kämpferisch. Am Sonntag sagte er in Kiew:

„Wenn Russland Angst hat, dass wir Tomahawks bekommen könnten, ist das ein Zeichen, dass genau solcher Druck funktionieren könnte – für den Frieden.“


Fazit: Friedensrhetorik weicht Militärlogik

Während Trump weiterhin betont, er wolle den Krieg „beenden“, deuten seine aktuellen Entscheidungen auf das Gegenteil: höherer Druck, tiefere Zielerfassung, modernere Waffen. Ob dieser Kurs Russland tatsächlich an den Verhandlungstisch zwingt – oder den Krieg nur weiter eskalieren lässt – bleibt offen.

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