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Vorläufige Insolvenzverwaltung für MW-InvestK GmbH angeordnet

geralt (CC0), Pixabay
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Das Amtsgericht Kiel hat am 4. März 2026 im Verfahren 25 IN 62/26 eine vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der MW-InvestK GmbH aus Kiel angeordnet. Das Unternehmen mit Sitz im Kiwi Tower am Nord-Ostsee-Kanal (Am Kiel-Kanal 1, 24106 Kiel) hatte zuvor selbst einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Die Gesellschaft wird durch ihren Geschäftsführer Norman Reitz vertreten und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter HRB 15939 KI eingetragen. Rechtlich vertreten wird das Unternehmen in dem Verfahren von der Kanzlei ECOVIS Grieger Mallison & Partner mbB aus Hamburg.

Sicherungsmaßnahmen durch das Gericht

Zur Sicherung des Vermögens der Schuldnerin ordnete das Insolvenzgericht eine vorläufige Verwaltung nach § 21 der Insolvenzordnung an. Ziel solcher Maßnahmen ist es, mögliche Vermögensverschiebungen zu verhindern und die wirtschaftliche Situation des Unternehmens zu prüfen.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Rechtsanwalt Andreas Romey bestellt. Er hat nun die Aufgabe, die finanzielle Lage der Gesellschaft zu analysieren und das Vermögen zu sichern.

Zugleich wurde eine wichtige Einschränkung verfügt:
Verfügungen der MW-InvestK GmbH sind ab sofort nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Diese Regelung gilt auch für die Einziehung von offenen Forderungen gegenüber Geschäftspartnern.

Nächster Schritt: Entscheidung über Insolvenzeröffnung

Mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung beginnt die Prüfphase des Insolvenzverfahrens. In dieser Zeit untersucht der Insolvenzverwalter unter anderem:

  • die Vermögenslage des Unternehmens

  • bestehende Forderungen von Gläubigern

  • die Möglichkeit einer Fortführung oder Sanierung

Erst danach entscheidet das Gericht, ob das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet wird.

Beschwerde möglich

Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntmachung eine sofortige Beschwerde beim Amtsgericht Kiel eingelegt werden. Die Veröffentlichung im offiziellen Portal www.insolvenzbekanntmachungen.de gilt rechtlich als Zustellung an alle Beteiligten.

Mit der vorläufigen Insolvenzverwaltung steht die wirtschaftliche Zukunft der MW-InvestK GmbH nun unter gerichtlicher Aufsicht. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob eine Sanierung des Unternehmens möglich ist oder ein reguläres Insolvenzverfahren eröffnet wird.

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