Mehr als eine Woche nach einem schweren Haiangriff vor der Küste von Sydney gibt es erste positive Nachrichten zum Gesundheitszustand der verletzten Frau. Die 34-jährige Leah Stewart, die Mitte Juni am Coogee Beach von einem Hai attackiert worden war, konnte nach Angaben ihrer Familie erstmals kurzzeitig aus dem künstlichen Koma geweckt werden.
Stewart hatte bei dem Angriff am 13. Juni schwere Verletzungen an Armen und Beinen erlitten und große Mengen Blut verloren. Sie wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert und musste sich mehreren Operationen unterziehen. Dabei wurde unter anderem ein Arm amputiert.
Wie ihr Bruder Joshua Stewart mitteilte, reduzierten die behandelnden Ärzte die Medikamente vorübergehend, sodass die Patientin kurzzeitig bei Bewusstsein war. Dabei sprach sie mit ihrer Mutter und ihrem Partner, die sich an ihrem Krankenbett befanden, und erkundigte sich nach dem Wohl ihrer Tochter.
Die Familie bezeichnete die Entwicklung als ermutigendes Zeichen. Dennoch befinde sich Stewart weiterhin auf der Intensivstation. In den vergangenen Tagen seien insgesamt mehrere operative Eingriffe notwendig gewesen, weitere Behandlungen seien bereits geplant.
Die Lehrerin war am Morgen des Unglückstags nahe des Ufers von Coogee Beach schwimmen gegangen, als es zu dem Angriff kam.
Australien verzeichnete in diesem Jahr bereits mehrere Haiangriffe. Allein im Januar kam es innerhalb von zwei Tagen zu vier Vorfällen. Dabei wurde ein Junge an einem Strand in Sydney schwer verletzt und starb später im Krankenhaus. Im vergangenen Monat kamen zudem zwei Menschen bei Haiangriffen in Queensland und Westaustralien ums Leben.
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