Startseite Allgemeines Movie2k-Milliarden: Falls niemand weiß, wohin mit dem Geld – die Tafeln würden sich freuen
Allgemeines

Movie2k-Milliarden: Falls niemand weiß, wohin mit dem Geld – die Tafeln würden sich freuen

KajaGierschek (CC0), Pixabay
Teilen

Im Movie2k-Prozess geht es inzwischen nicht mehr nur um illegales Streaming, sondern vor allem um die wirklich drängende Frage unserer Zeit:
Wohin eigentlich mit mehreren Milliarden Euro?

Ja, richtig: Der Hauptangeklagte soll aus den Gewinnen des einstigen Piraten-Portals nicht nur ein kleines Sparschwein gefüttert haben, sondern gleich mal ein Bitcoin-Vermögen in absurden Dimensionen aufgebaut haben.
Nach seiner Festnahme 2023 übergab er rund 50.000 Bitcoins an die Ermittler.
Verkauft wurden die Dinger später für etwa 2,64 Milliarden Euro.

Zwei Komma sechs vier Milliarden.
Also ungefähr der Betrag, bei dem deutsche Behörden spontan nervös werden und anfangen, Aktenordner emotional zu umarmen.

Gericht prüft jetzt: Wohin mit dem Geld?

Derzeit wird das Vermögen von der Landesjustizkasse Sachsen verwaltet.
Ein Satz, der schon für sich genommen klingt wie Satire.
Irgendwo sitzt also vermutlich gerade ein Beamter zwischen Kaffeeautomat und Locher und denkt:
„Ich verwalte heute mal 2,64 Milliarden aus Streaming-Piraterie. Ganz normaler Mittwoch.“

Und es wird noch besser:
Experten vermuten, dass der Mann weitere 57.000 Bitcoins besitzen könnte.
Aktueller Wert: etwa 3,3 Milliarden Euro.

Heißt übersetzt:
Der Typ hat womöglich so viel Krypto gebunkert, dass man damit nicht nur halb Sachsen sanieren könnte, sondern vermutlich auch noch den BER fertigbauen.
Also… ein zweites Mal.

Die eigentlich einfache Lösung

Falls Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung also wirklich nicht wissen, wohin mit dem Geld, hier ein revolutionärer Vorschlag:
Die Tafeln in Deutschland würden sich vermutlich nicht beschweren.

Oder Schulen.
Oder Kitas.
Oder marode Brücken.
Oder Krankenhäuser.
Oder einfach jeder zweite Bahnhof, der aussieht, als hätte er seit Helmut Kohl nur noch aus Gewohnheit existiert.

Vom illegalen Streaming zum Krypto-Endgegner

Movie2k.to war jahrelang das digitale Wohnzimmer für alle, die bei Netflix dachten:
„Zahlen? Sicher nicht.“
2013 wurde die Seite abgeschaltet, der Hauptangeklagte erst 2023 im Ausland festgenommen.

Jetzt steht er wegen gewerbsmäßiger Geldwäsche vor Gericht – und könnte bei einem umfassenden Geständnis offenbar mit ein bis eineinhalb Jahren auf Bewährung davonkommen.

Also zusammengefasst:
Milliarden scheffeln, Bitcoins horten, internationales Verfahren – und am Ende vielleicht weniger hart bestraft werden als jemand, der in Deutschland dreimal falsch parkt und dabei einen Blitzer beleidigt.

Fazit:

Der wahre Wahnsinn in diesem Prozess ist nicht nur das Geld.
Der wahre Wahnsinn ist, dass Deutschland jetzt ernsthaft überlegen muss, wie man mehrere Milliarden aus illegalem Streaming ordentlich verwaltet.

Und falls wirklich niemand eine Idee hat:
Die Tafeln hätten da bestimmt ein, zwei Verwendungsmöglichkeiten.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Russland setzt Hyperschallrakete bei massivem Angriff auf Kiew ein

Russland hat bei einem der schwersten Angriffe auf die Region rund um...

Allgemeines

Gangsters Paradise:Das Paradies der Schattenmillionen: Warum Dubai zum Magneten für Betrüger, Geldwäscher und verschwundene Vermögen wurde

Dubai verkauft einen Traum. Glitzernde Wolkenkratzer. Luxusautos. Künstliche Inseln. Goldene Hotels. Steuerfreiheit....

Allgemeines

Gold, Gier und verschwundene Millionen: Die dunkle Wahrheit hinter glänzenden Anlageversprechen

Gold gilt seit Jahrhunderten als Symbol für Sicherheit.Wenn Börsen schwanken, Bankenkrisen drohen...

Allgemeines

Das große Gold-Versprechen der SGT AG – und wie Hunderte Anleger plötzlich vor dem Nichts standen

Es beginnt wie in einem Finanzthriller. Luxushotels. Exklusive Konferenzen. Männer im Maßanzug....