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Wenige Stunden vor dem Spitzen-Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan griff Russland nach Angaben der ukrainischen Behörden einen der wichtigsten Getreideexporthäfen des Landes aus der Luft an. Die ukrainische Luftwaffe forderte die Bewohner des Hafens von Ismajil auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Einige ukrainische Medien berichteten von Explosionen in der Gegend. Über das Ausmaß des Angriffs war zunächst nichts bekannt. Bereits am Sonntag waren die Donauhäfen in der Region Odessa Ziel russischer Luftangriffe.

Russland hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht zwei ukrainische Drohnen abgefangen. „Ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge wurden in der Luft über dem Schwarzen Meer nahe der Krimhalbinsel und über dem Territorium der Region Kursk von Luftabwehrsystemen zerstört“, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Montag im Online-Dienst Telegram.

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Bei ihrer Gegenoffensive haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben des Brigadegenerals Olexander Tarnawskyj in der Region Saporischschja die erste und stärkste von mehreren russischen Verteidigungslinien durchbrochen.

Die ukrainischen Verteidiger befänden sich jetzt zwischen der ersten und der zweiten Verteidigungslinie der Russen im Süden, sagte der Kommandeur der im Gebiet Saporischschja eingesetzten Truppen in einem Interview des „Observer“, der Sonntag-Ausgabe der britischen Zeitung „The Guardian“. Allein an der ersten Linie hätten die Russen 60 Prozent ihrer Ressourcen und Zeit aufgewendet, so Tarnawskyj.

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Nach gewaltsamen Auseinandersetzungen im Zuge einer erneuten Koranschändung in Schweden sind etwa zehn Menschen festgenommen worden. Wie die schwedische Polizei gestern mitteilte, war die Protestveranstaltung von dem irakischen Flüchtling Salwan Momika organisiert worden, der Koranausgaben in den vergangenen Monaten wiederholt auf verschiedene Weisen öffentlichkeitswirksam beschädigt und damit Massenproteste in muslimisch geprägten Ländern ausgelöst hatte.

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Bei Kämpfen zwischen der syrischen Armee und von der Türkei unterstützten Milizen im von Kurden kontrollierten Nordosten Syriens sind laut Aktivistenangaben 23 Menschen getötet worden. Bei den Gefechten in der Gegend von Tall Tamr seien gestern 18 protürkische Kämpfer und fünf syrische Soldaten tödlich getroffen worden, erklärte der Chef der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Die oppositionsnahe NGO stützt sich auf ein breites Netzwerk von Informanten. Ihre Angaben lassen sich oftmals nicht unabhängig überprüfen.

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