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Die Ukraine hat gestern ein Vorrücken russischer Truppen in vier Bereichen der Front in der Ostukraine und „heftige Kämpfe“ gemeldet. „Überall toben heftige Kämpfe“, schrieb Vizeverteidigungsministerin Hanna Maljar heute auf Telegram. Die Situation sei „kompliziert“. Russland rücke in den Bereichen Awdijiwka, Marjinka, Lyman und Swatowe vor.

Südlich der ostukrainischen Stadt Bachmut und in der Nähe von Berdjansk und Melitopol in der Südukraine rückten ihren Angaben zufolge allerdings die ukrainischen Truppen vor, wenn auch nur mit „teilweisem Erfolg“. An der südlichen Front leisteten die russischen Soldaten „erheblichen Widerstand“, auch Minen seien ein Problem, erklärte Maljar. Der ukrainische Vormarsch komme daher nur „allmählich“ voran.

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Im südrussischen Gebiet Krasnodar hat sich Medienberichten zufolge eine größere Explosion unweit eines Militärflugplatzes ereignet. Im sozialen Netzwerk Telegram wurden gestern Fotos von einem Krater veröffentlicht, der zehn mal vier Meter groß sein soll und angeblich in der Nähe des Flugplatzes der Stadt Primorsko-Achtarsk entstanden ist. Es gab auch Videos von einer hohen Rauchsäule.

Der Gouverneur von Krasnodar, Weniamin Kondratjew, teilte mit, der „Vorfall“ werde untersucht. Es gebe keine Opfer, schrieb er. Auch Wohnhäuser und andere Objekte seien ersten Erkenntnissen zufolge nicht beschädigt worden.

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Westliche Staaten setzen einen Schritt zur strafrechtlichen Verfolgung Russlands wegen des Aggressionskrieges in der Ukraine. Bei der EU-Justizbehörde Eurojust wird heute ein Zentrum zur strafrechtlichen Verfolgung der russischen Aggression in der Ukraine eröffnet. In dem Zentrum am Sitz der Behörde in Den Haag sollen Beweise gesammelt, aber auch gezielt Anklagen gegen mutmaßliche Täter vorbereitet werden.

Die beteiligten Justizbehörden schließen auch eine strafrechtliche Verfolgung der russischen Staatsführung nicht aus. An dem Zentrum sind die Ukraine, mehrere EU-Staaten, aber auch der Internationale Strafgerichtshof beteiligt. Auch ein hoher Vertreter der US-amerikanischen Justiz wird bei der Eröffnung erwartet.

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Westjordanland hat das israelische Militär einen Angriff auf die palästinensische Stadt Dschenin begonnen. Die Attacke sei gegen „terroristische Infrastruktur“ gerichtet, teilte die Armee in der Nacht auf Twitter mit.

Israelischen Medienberichten zufolge wurde mit Luftangriffen eine großangelegte Offensive namens „Heim und Garten“ eingeläutet, bei der mindestens ein Palästinenser getötet worden sei. Auch ein von der Armee als „Terroristenhochburg“ bezeichnetes Flüchtlingslager sei ins Visier genommen worden.

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