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Nach Spannungen an der Grenze zwischen Serbien und dem Kosovo hat Pristina zugesagt, eine umstrittene Maßnahme zu geplanten Grenzkontrollen vorerst zu verschieben. In Zusammenarbeit mit internationalen Bündnispartnern, verspreche seine Regierung, die Umsetzung der Maßnahmen um 30 Tage auszusetzen, teilte Ministerpräsident Albin Kurti in der Nacht mit. Voraussetzung sei, dass alle Barrikaden entfernt und eine komplette Freizügigkeit wiederhergestellt würden.

Im überwiegend serbisch bevölkerten Norden des Kosovos hatten militante Serben Barrikaden errichtet. Unbekannte hätten zudem Schüsse in Richtung kosovarischer Polizisten abgegeben, verletzt worden sei dabei niemand, sagte die Polizei in Pristina am späten Abend.

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Im seit Jahren von Gewalt erschütterten Osten der Demokratischen Republik (DR) Kongo haben UNO-Blauhelme mindestens zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Gestern hätten einige der im Friedenseinsatz befindlichen Soldaten aus „ungeklärter Ursache“ das Feuer eröffnet, erklärte die UNO-Mission MONUSCO. Es habe bereits Festnahmen gegeben.

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Während die Welt auf den Krieg in der Ukraine schaut, hat die US-Air-Force erfolgreich einen Testflug einer Hyperschallwaffe durchgeführt. Das gaben die Air Force, die Forschungsagentur DARPA und die Hersteller Raytheon und Northrop Grumman bekannt.

Die ersten beiden Probeflüge des Hyperschallmarschflugkörpers dienten vor allem der Erhebung erster Daten. Nun folgte bereits ein Stresstest, um die Belastungsgrenze des Flugvehikels zu ermitteln. Bei der Air Force ist man unterdessen noch unschlüssig, wie diese neue Waffengattung in die strategischen Konzepte zu integrieren ist.

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Nach der Besetzung des irakischen Parlaments sind viele weitere Demonstranten in die Hochsicherheitszone in der Hauptstadt Bagdad geströmt. Hunderte Anhänger des einflussreichen schiitischen Geistlichen Muktada al-Sadr trafen heute aus weiteren Landesteilen ein, wie Augenzeugen berichteten. Unterdessen wurden immer mehr Sicherheitskräfte in der hoch gesicherten Grünen Zone stationiert.

Mit dem Sitzstreik im Parlament wollen Sadrs Anhänger Druck auf die Politik ausüben und eine Regierungsbildung der schiitischen Parteienallianz um Ex-Regierungschef Nuri al-Maliki verhindern, die vor allem mit dem Nachbarland Iran sympathisiert. Fast zehn Monate nach der Parlamentswahl befindet sich das ölreiche Land in einer Pattsituation. Der geschäftsführende Premierminister Mustafa al-Kasimi rief die politischen Lager erneut zum Dialog auf.

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