Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat ihrem Wirtschaftsminister Anweisung gegeben, Zoll- und Handelsmaßnahmen gegen die USA zu ergreifen. Dies ist eine Reaktion auf die jüngst von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf mexikanische Waren.
Sheinbaum betonte in einer Erklärung auf der Plattform X, dass Mexiko keinen Konflikt mit den USA suche, sondern auf Zusammenarbeit und Dialog setze. Dennoch wolle ihr Land seine wirtschaftlichen Interessen verteidigen.
Trump begründete die US-Zölle mit Mexikos angeblichem Versagen bei der Eindämmung von Fentanyl-Schmuggel sowie einer unkontrollierten Migration in die USA. Sheinbaum verwies hingegen auf die Erfolge ihrer Regierung seit ihrem Amtsantritt im Oktober: So seien 20 Millionen Dosen des synthetischen Opioids Fentanyl beschlagnahmt und über 10.000 Personen mit Verbindungen zum Drogenhandel festgenommen worden.
Die Spannungen zwischen den beiden Ländern nehmen damit weiter zu, obwohl Mexiko offiziell um Deeskalation bemüht ist.
Kommentar hinterlassen