Meta hat beschlossen, rund 10 % seiner Belegschaft vor die Tür zu setzen – das sind etwa 8.000 Menschen. Gleichzeitig werden 6.000 offene Stellen einfach gar nicht mehr besetzt. Begründung: Effizienz. Oder übersetzt: Die KI hat den Job jetzt übernommen – und beschwert sich wenigstens nicht über Meetings.
Während also Mitarbeiter ihre Zugangskarten abgeben, laufen die Server heiß: 72 Milliarden Dollar hat Meta 2025 in KI-Infrastruktur gesteckt, 2026 sollen es mindestens 115 Milliarden werden. Man könnte sagen: Menschen raus, Maschinen rein – klingt nach einem klassischen Silicon-Valley-Märchen mit leicht dystopischem Einschlag.
Mark Zuckerberg nennt 2026 „das Jahr, in dem KI die Arbeit dramatisch verändert“. Was er nicht dazu sagt: Für wen genau. Denn offenbar reicht inzwischen „eine sehr talentierte Person“, um das zu erledigen, wofür früher ganze Teams nötig waren. Der Rest darf dann talentiert beim Arbeitsamt vorsprechen.
Immerhin zeigt sich Meta großzügig: 16 Wochen Grundgehalt plus Bonus pro Arbeitsjahr für die Gekündigten. Ein kleines Trostpflaster, während im Hintergrund Milliarden in Rechenzentren fließen, die keine Mittagspause brauchen und keine Gehaltserhöhung fordern.
Und Meta ist nicht allein: Amazon, Block und Co. fahren denselben Kurs. Die Botschaft ist klar: Wer früher Kollegen hatte, hat heute vielleicht noch einen Algorithmus – und der ist selten krank.
Die große Frage bleibt: Ist das wirklich Effizienz – oder einfach nur die teuerste Art, Menschen durch Maschinen zu ersetzen?
Oder anders gesagt: Willkommen in der Zukunft. Bewerbungen bitte direkt an die KI.
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