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TGI das Transkript des gestrigen Videos welches uns ein User zur Verfügung gestellt hat

stevepb (CC0), Pixabay
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9 Kommentare

  • Danke für die Zusammenfassung, da habe ich mir eine neue Erzählung von Kalteneggers Märchenbuch erspart.
    Ich denke die Behörden werden nicht mehr lange zusehen und sich weiter verarschen lassen. Wer sich hoch oben sieht, fällt meistens bis in den Keller.
    Dabei wäre das Märchen vom Rabattgold doch so schön, Teil 67 der Reihe nächsten Donnerstag (falls nichts „dazwischenkommt“).

    • Für die Behörden reichen keine Vermutungen, die müssen Beweisen. Und das Zusammentragen dieser Beweise dauert leider mehr oder weniger lange bei jedem Verfahren.

      Auf der anderen Seite muss das auch so sein, wenn bei jedem Verdacht losgeschlagen würde, …

      Problem im Falle TGI: Mehrere Länder beteiligt, dh. diverse Rechtshilfeansuchen nötig.
      Ich bin gespannt was die FMA nach Ablauf der 4 Monaten tut, wenn bis dahin die Gelder nicht zurückgezahlt wurden.
      Und die Bafin, da man diese Anordnung scheinbar völlig ignoriert.

  • Kaltenegger sollte sich langsam mal seine eigenen Zahlen merken.

    Zuerst hieß es, 80% der Kunden seien in anderen Verträgen als den von der FMA untersagten. Rechnen wir nach: 50.000 Kunden × 20% Betroffene = 10.000. In der letzten TGI-TV-Sendung war dann aber von 20.000 angeschriebenen Kunden die Rede – also dem Doppelten. 20.000 von 50.000 sind 40%, nicht 20%.

    Entweder waren also nie „nur 20%“ betroffen, oder eine der beiden Zahlen stimmt nicht. Beides gleichzeitig geht sich nicht aus.

    Und der eigentliche Punkt bleibt dabei völlig unbeantwortet: Was ist mit der BaFin-Rückabwicklung? Da geht es nicht darum, mit Kunden zu „sprechen“ oder sie „anzuschreiben“ – da sind Verträge rückabzuwickeln und Gelder zurückzuzahlen. Kein Wort dazu.

    Schlußsatz:
    Es ist statistisch schlicht nicht möglich, dass bei 20.000 Kunden 99,99% freiwillig weiter auf ihre Auszahlung verzichten und lieber die Rabatte behalten wollen.

    99,99% von 20.000 bedeutet: Ganze zwei Kunden hätten ihr Geld zurückgewollt. Zwei. Von zwanzigtausend. Bei einer Kundengruppe, die von der Aufsicht gewarnt wurde, deren Produkt untersagt wurde und über die seit Wochen breit berichtet wird.

    Diese Quote gibt es in der realen Welt nicht. „99,99%“ ist kein gemessener Wert, sondern ein „praktisch alle“ im Prozent-Kostüm – eine Zahl, die gut klingt und niemand nachprüfen kann.

    Wer nahe dem Hoch eingestiegen ist (z. B. bei 4.500 USD/oz, während Gold heute rund 4.000 wert ist), fährt mit der Rückabwicklung sogar besser. Also 99,99% sind ne „Wuchtel“.

    • Das wissen wir doch alle:
      Wenn etwas erstunken und erlogen ist gibts massive Abweichungen
      Die Top Scamer haben da oft ein Drehbuch!
      Herr Kaltenegger dagen ist ein plumper Betr….
      Wenns zu eng wird – gar nicht mehr darüber reden.
      Siehe: Maschinen
      Börsegang
      Indische(lt 2.Pass) Milliardärin
      etc.etc

      • Das ist das was bei der TGI aus den aktuellen Versprechungen und Ankündigungen nach ein paar Monaten wird, sie werden totgeschwiegen. Vollkommen schamlos.

  • Den ganzen Schwachsinn kann sich doch kein Mensch mehr anhören. Das einzige was in die richtige Richtung geht sind die Zuseher, die werden immer weniger (nur mehr 700 gestern). Wieder ist mir keinem einzigen Wort bei den Rückabwickler „zurückgezahlt“ gefallen, nur entsprochen. Bekannterweise sieht die TGI als „Entsprochen“ die Rückabwickler binnen 4 Monaten zu erheben und dann über Jahre zurückzuzahlen. Bei der Bond summe gabs 3 Mal unterschiedliche Zahlen (50 Mio/340Mio/750Mio).

    Zusammenfassung:
    TGI-TV von gestern: Das eine Wort, das nie fällt

    In der gestrigen TGI-TV-Sendung ging es um zwei Dinge: einen neuen „TGI Bond“, vorgestellt von „Robert“ von der GTI Bank, und den Stand der FMA-Rückabwicklung, erklärt von Helmut Kaltenegger. Wer genau zuhört, bemerkt eine sehr aufschlussreiche Lücke.

    Erfüllt, kontaktiert, eingereicht – aber nie zurückbezahlt

    Die FMA hat die Rückabwicklung des unerlaubten Einlagengeschäfts angeordnet. Deren Kern ist die Rückzahlung der angenommenen Kundengelder. Hört man aber genau hin, wie Kaltenegger den Vollzug beschreibt, benutzt er durchgängig andere Wörter: Die Verfügung sei „erfüllt“, man habe die rund 20.000 betroffenen Kunden „kontaktiert“, man werde die Unterlagen „nächste Woche einreichen“.

    Das Wort „zurückbezahlt“ – oder irgendein Synonym für tatsächlich zurückgeflossenes Geld – fällt an keiner Stelle. „Kunden kontaktiert“ und „Verfügung erfüllt“ ist aber nicht dasselbe wie „Kunden haben ihr Geld zurück“.

    Er liefert die Erklärung gleich selbst

    Warum keine Rückzahlung? Kaltenegger sagt es offen: „99,99 %“ der Kunden wollten gar keine Auszahlung, weil sie „weiterhin die Rabatte genießen“ und ihre Verträge behalten wollten – und man richte sich „streng nach den Verträgen“. Die „Erfüllung“ bestand demnach vor allem darin, Kunden zu informieren, woraufhin diese ihre Verträge behielten. Das ist das Gegenteil einer Rückabwicklung mit Rückzahlung.

    Auch die vielzitierten „430 Millionen sofort verfügbar“ stehen nur im Konjunktiv: „wenn wir alle auszahlen würden, könnten wir das sofort machen.“ Das ist ein behauptetes Können, kein erfolgtes Zurückzahlen. Und der ganze Vorgang ist Ankündigung: eingereicht und „dem Staatsanwalt gezeigt“ werden soll erst „nächste Woche“. Ob die FMA die Verfügung als erfüllt ansieht, ist zudem allein deren Entscheidung – „erfüllt“ ist bis dahin eine Eigenbehauptung.

    Der „Bond“ – drei Zahlen, die nicht zusammenpassen

    Beim neuen TGI Bond fällt dasselbe Muster auf: Die Größenangaben widersprechen sich innerhalb weniger Minuten. „Robert“ nennt zunächst einen „50 Millionen Bond“, dann „around 430 Millionen“ als aktuellen Asset-Wert und eine „Kapazität bis 750 Millionen“. Kaltenegger spricht später vom „Monsterband mit Gold Assets für 750 Millionen“. 50, 430 oder 750 Millionen – je nach Satz eine andere Zahl.

    Dazu passt, dass der Bond nach eigener Aussage noch gar nicht gelistet ist, sondern „im Listing-Prozess“ – verfügbar sein soll er „nächste Woche“. Auch hier also: angekündigt, nicht belegt. Und selbst die Namensähnlichkeit GTI/TGI wird in der Sendung offen bescherzt.

    Fazit

    Die Sendung besteht überwiegend aus Zukunft und Ankündigung: Bond „nächste Woche“, Einreichung „nächste Woche“, App „bald“. Der eigentlich entscheidende Beleg – dass betroffenen Kunden im Zuge der Rückabwicklung tatsächlich Geld zurückgezahlt wurde – wird nicht erbracht. Es wird sehr sorgfältig von „erfüllen“, „kontaktieren“ und „einreichen“ gesprochen und ebenso sorgfältig nicht von „zurückbezahlen“.

    Beobachtungen aus einer öffentlich ausgestrahlten Sendung. Bewertung des Verfassers auf Basis der dort getätigten Aussagen; deren Richtigkeit lässt sich von außen nicht prüfen. Die FMA-Maßnahmen sind nicht rechtskräftig, die TGI weist die Vorwürfe zurück, es gilt die Unschuldsvermutung. Keine Rechts- oder Anlageberatung.

  • Nee ist klar und die nicht vorhandene Revisionstelle kann bestimmt die fehlenden Bilanzen bzw. und das behauptete Vermögen bestätigen. … kalteneegger macht offensichtlich mitlerweile den Trump und erzählt das Blaue vom Himmel. Man soll also im urlaub alle ansprechen, damit jene das Goldsäckel der TGI füllen …

    aber wir werden es ja sehen – wenn in der nächsten Woche der Bond dann kommt .. vom erhrlichen Robert aus Sao Tome.

    … das Ganze hat mittelerweile etwas märchenhaftes … Prinz Kaltenegger im Größenwahn oder Das Lichtensteiner Rumpestilzchen

    @Redaktion … da gibt bestimmt nette Comics :)

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