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Machado schenkt Trump den Friedensnobelpreis – Norwegen verwirrt, Trump begeistert

Imágenes_Cristianas (CC0), Pixabay
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Für den Fall, dass die Realität noch nicht absurd genug war, sorgt María Corina Machado, venezolanische Oppositionspolitikerin und selbsternannte Demokratie-Botschafterin, nun für diplomatische Verwirrung mit hohem Unterhaltungswert:
Sie „übergab“ US-Ex-Präsident Donald Trump kurzerhand ihren Friedensnobelpreis. Warum? Weil sie’s kann. Oder zumindest glaubt, dass sie’s kann.

„Ich habe dem Präsidenten der Vereinigten Staaten die Medaille des Friedensnobelpreises überreicht“, sagte Machado stolz vor Journalisten – ohne erkennbare Ironie.

Auf die Frage, ob Trump die Medaille nun wirklich behalten dürfe, blieb Machado diplomatisch still. Vermutlich, weil sie ahnte, dass der Friedensnobelpreis weder ein Wanderpokal noch ein Mitbringsel aus dem Duty-Free-Shop ist.

Das Nobelkomitee in Oslo reagierte prompt – und schockierend sachlich:
„Der Friedensnobelpreis ist nicht übertragbar.“
(Das hatten wir bei unserer Omi mit dem Erbschmuck aber auch schon versucht.)

Trump: „Endlich hat jemand verstanden, wie das läuft“

Der US-TV-Sender Fox News berichtete derweil, dass Trump die Medaille „bereitwillig akzeptiert“ habe – vermutlich unter dem Motto: Wenn’s schon nicht offiziell ist, dann wenigstens glänzend.

Beim Verlassen des Weißen Hauses rief Machado einer kleinen Gruppe Anhänger:innen zu:

„Seid versichert, dass wir auf Präsident Trump zählen können!“
Was sie nicht erwähnte: worauf genau – auf internationale Hilfe oder einen spontanen Tweet mit Capslock und Venezuela-Flagge.

Kritische Fragen? Bitte nach dem Dessert.

Trump hatte Machado zuvor zu einem Mittagessen ins Weiße Haus eingeladen, vermutlich um ihr persönlich zu sagen, dass er sie nicht für eine geeignete Nachfolgerin von Nicolás Maduro hält.
Eine Form von diplomatischem Gaslighting, wie sie nur Trump beherrscht: „Ich esse mit dir, nehme deinen Preis, aber halte nichts von dir.“

Seine Sprecherin Karoline Leavitt erklärte später, Trumps Meinung sei „realistisch“ – basierend auf Geheimdienstberichten, Beratermeinungen und vermutlich auch seinem Horoskop.

Fazit: Nobel, nobler, nobelpreisverwirrt

Ob María Corina Machado mit ihrer symbolischen Übergabe des Preises politische Punkte sammeln wollte oder einfach nur dachte, der Friedensnobelpreis sei wie ein Staffelstab im Demokratie-Staffellauf, bleibt offen.

Trump jedenfalls zeigte sich wie gewohnt unbeeindruckt von Konventionen – und soll bereits gefragt haben, ob es den Preis auch in Gold mit Gravur gibt. Oder als Golfball.

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