Lombardium/Hamburger Pfandhausskandal, die Flamme auf der das Thema in Hamburg abgearbeitet wird, darf man nicht einmal Sparflamme nennen

Das wäre der Situation wohl noch geschmeichelt. Wir haben gehört, dass beim Hamburger Landeskriminalamt nur noch ein Mitarbeiter mit den Ermittlungen betraut sein soll. Das zumindest entnehmen wir einer E-Mail eines Informanten, der uns schon in der Vergangenheit mit guten und seriösen Informationen in diesem Vorgang versorgt hat.

Ganz übel sieht es dann aber bei der Staatsanwaltschaft aus. Da gibt es bis zum heutigen Tag nicht einmal einen  Nachfolger für den zum BGH gewechselten Dr. von Schenck. Der gesamte Vorgang entwickelt sich mehr und mehr zu einem möglichen Hamburger Justizskandal. Ebenso erstaunlich ist dann aber auch, dass bis zum heutigen Tage keine Liste veröffentlicht wurde im Bundesanzeiger, aus der man ersehen kann, welche Vermögenswerte überhaupt sichergestellt wurden im vergangenen Jahr durch die Hamburger Staatsanwaltschaft. Schaut man sich den gesamten Vorgang jetzt einmal zurückblickend an, dann muss es ja Gründe geben, warum die bekannten Gauner auch heute noch auf „freiem Fuß“ sind. Der einzige plausible Grund wäre, dass viele führende Damen und Herren aus der Hamburger Justiz und Politik gern gesehene Gäste beim Lombardium Cup waren, natürlich als Ehrengäste, die weder die Karten bezahlen mussten noch Speis und Trank, so die Vermutung eines Hamburger Rechtsanwaltes. Würde uns das noch wundern?

Eine Antwort

  1. Ingeborg 11. August 2017

Kommentar hinterlassen