Als Lok-Fan blickt man derzeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die neue Saison. Zunächst einmal gilt allen Spielern, die unseren Verein verlassen, ein großes Dankeschön. Sie haben ihren Anteil daran, dass Lok Leipzig Meister geworden ist und uns viele unvergessliche Momente beschert hat. Dafür gebührt ihnen Respekt und Anerkennung.
Aber bei aller Dankbarkeit muss man auch ehrlich sein: Der Umbruch in Probstheida ist gewaltig. Trainer weg, Co-Trainer weg und insgesamt zehn Spieler verlassen den Verein. Das ist keine kleine Kaderkorrektur mehr – das ist ein echter Neustart.
Genau deshalb kommt jetzt die entscheidende Phase für die sportliche Leitung. Nach dem knapp verpassten Aufstieg darf der Blick nicht nur auf die Regionalliga gerichtet sein. Lok muss Spieler finden, die nicht nur in der 4. Liga funktionieren, sondern die Perspektive und Qualität für die 3. Liga mitbringen. Denn das Ziel kann nur sein, erneut ganz oben anzugreifen.
Natürlich ist das leichter gesagt als getan. Gute Spieler mit Drittliga-Niveau kosten Geld, sind begehrt und schauen genau hin, wohin sie wechseln. Aber genau dafür gibt es einen Sportvorstand und eine sportliche Führung. Jetzt müssen die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
Die Herausforderung ist groß, keine Frage. Doch wer den Anspruch hat, Lok Leipzig dauerhaft nach oben zu führen, der muss genau solche Aufgaben lösen.
Oder um es ganz einfach zu sagen:
Die Aufgabe ist anspruchsvoll, aber jetzt heißt es: Mach dich ran! Die Fans werden den Weg mitgehen – wenn sie sehen, dass mit Mut, Weitsicht und Qualität am Kader gearbeitet wird.
Lok Leipzig braucht jetzt keine Regionalliga-Verwaltung, sondern eine Mannschaft, die bereit ist, den nächsten Anlauf Richtung 3. Liga erfolgreich zu gestalten. Nur der FCL!
Eine klare Ansage , das macht Hoffnung auf ein starkes Team und eine erfolgreiche Saison