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LOK Leipzig!Aufstieg? Mit dieser Leistung wird das in Würzburg fast unmöglich

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Das war nicht der große Auftritt eines Aufstiegskandidaten – das war eher eine Bewerbung für eine weitere Saison Regionalliga. Lok Leipzig verliert das Hinspiel gegen die Würzburger Kickers mit 0:1 und muss am Ende sogar froh sein, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausgefallen ist.

Natürlich: Im Fußball ist noch alles möglich. Natürlich kann man auch auswärts noch überraschen. Aber wenn man ehrlich ist, dann muss man sagen: So wie Lok Leipzig am Donnerstagabend aufgetreten ist, wird es extrem schwer, in Würzburg tatsächlich den Aufstieg in die 3. Liga zu schaffen.

Vor über 10.700 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion fehlte es der Mannschaft über weite Strecken genau an dem, was man in solchen Spielen braucht:
Mut.
Tempo.
Kreativität.
Durchschlagskraft.

Vor allem offensiv war das erschreckend harmlos.

Während Würzburg immer wieder gefährlich wurde, spielte Lok nach vorne oft ideenlos. Lange Bälle, hektische Aktionen, kaum Kombinationen. Die wenigen Abschlüsse waren für Würzburgs Keeper Hipper kaum mehr als bessere Aufwärmübungen.

Und hinten? Da hatte Lok mehrfach Glück, nicht schon vor dem 0:1 auseinanderzufallen. Besonders Bonga sorgte ständig für Alarm und zeigte den Leipzigern brutal ehrlich, wie viel Tempo und Kaltschnäuzigkeit auf diesem Niveau nötig sind.

Das Gegentor in der 50. Minute war dann fast folgerichtig:
Flanke rein, Omore völlig frei, Kopfball, 0:1.

Viel zu einfach.
Viel zu passiv verteidigt.
Und danach wirkte Lok eher geschockt als entschlossen.

Besonders enttäuschend:
Auch nach dem Rückstand entwickelte die Mannschaft kaum echte Aufholstimmung. Kein Powerplay. Kein Druck. Keine klare Linie. Stattdessen wirkte Würzburg weiterhin gefährlicher und näher am zweiten Treffer als Lok am Ausgleich.

Ja, die Atmosphäre war stark.
Ja, die Fans haben alles versucht.
Aber auf dem Platz kam davon zu wenig an.

Wenn Lok Leipzig wirklich in die 3. Liga will, dann muss in Würzburg eine komplett andere Mannschaft auftreten:
mutiger,
giftiger,
zielstrebiger.

Denn mit dieser Vorstellung reicht es schlicht nicht.

Die Wahrheit ist:
Der Aufstiegstraum lebt noch – aber er wackelt gewaltig.

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