Da malocht einer erst 13 Jahre aufm Platz, grätscht sich die Knochen kaputt, wird Vereinslegende, kommt dann ins Büro – und am Ende kriegt er 1,5 Millionen Euro dafür, datt er einfach nicht mehr kommt. Ey, bei uns auf Schicht kriegste höchstens nen feuchten Händedruck und ‘ne Thermoskanne vom Betriebsrat, wenn se dich rauskomplimentieren.
Sebastian Kehl also weg. Atmosphärische Störungen heißt dat offiziell. Bei uns im Pott nennt man dat: Einer wollte Chef werden und der andere hatte schon den besseren Parkplatz.
Kehl dachte wohl: ‚Jetzt bin ich dran!‘ Schließlich jahrelang den BVB getragen, Herzblut, Stallgeruch, alles da. Aber dann kam plötzlich Lars Ricken um die Ecke. Und wie immer beim BVB gilt: Verdienste von gestern zählen ungefähr so viel wie ein gültiger Parkschein vorm Stadion.
Und wat macht der Verein? Verpflichtet Ole Book. Ich dachte erst, dat wär ein neues Wettportal oder ‘n Start-up für vegane Stadionwurst.
1,5 Millionen Abfindung übrigens. Für einen klaren Schnitt. Junge, für dat Geld würd ich mich sogar freiwillig von meiner Schwiegermutter trennen lassen.
Aber typisch Borussia Dortmund:
Hinten fehlt seit Jahren die Abwehr,
vorne die Konstanz,
aber bei internen Machtkämpfen – Champions League Niveau.
Und während wir Fans wieder 90 Euro fürn Trikot bezahlen dürfen, kriegen die Herren oben Millionen fürs Nichtstun. Wahrscheinlich nennt man dat im Management „strategische Neuausrichtung“. Bei uns im Werk nennt man dat einfach: teuerer Feierabend.
Trotzdem… Samstag steh ich wieder im Stadion. Weil man sich den BVB nicht aussucht. Dat is wie chronisches Rückenleiden – tut weh, bleibt aber für immer.“
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