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Künstler sagen Auftritte bei Trump-nahem Jubiläumsfestival ab – Trump übernimmt selbst die Eröffnung

erjonkurti (CC0), Pixabay
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Mehrere bekannte Musiker haben ihre Teilnahme an einer Konzertreihe zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten abgesagt. Daraufhin kündigte US-Präsident Donald Trump an, die Eröffnungszeremonie der „Great American State Fair“ persönlich zu übernehmen.

Wie die Organisation „Freedom 250“ mitteilte, wird Trump am 24. Juni die Feierlichkeiten offiziell eröffnen. Die Veranstaltung soll die Gründung der USA vor 250 Jahren würdigen.

Zuvor hatten zahlreiche Künstler ihre Auftritte zurückgezogen. Unter ihnen befinden sich die Commodores, die Country-Sängerin Martina McBride, Morris Day and The Time, Poison-Frontmann Bret Michaels sowie Rapper Young MC. Sie erklärten übereinstimmend, sie seien über die politischen Hintergründe der Veranstaltung nicht ausreichend informiert worden.

Martina McBride schrieb in den sozialen Medien, ihr sei die Veranstaltung ursprünglich als überparteiliches Event vorgestellt worden. Später habe sich jedoch herausgestellt, dass dies nicht der Fall sei. Ähnlich äußerten sich Young MC und Bret Michaels. Michaels erklärte zudem, dass die Veranstaltung inzwischen deutlich politischer und spaltender geworden sei, als ursprünglich angekündigt.

Die Organisation „Freedom 250“ wurde von der Trump-Regierung ins Leben gerufen und versteht sich als Alternative zu den offiziellen Feierlichkeiten der parteiunabhängigen Kommission „America250“. Kritiker werfen der Initiative vor, die Jubiläumsfeiern für politische Zwecke zu nutzen.

Trump reagierte auf die Absagen mit Spott. In sozialen Netzwerken erklärte er, man solle statt teurer Musiker lieber eine große „Make America Great Again“-Veranstaltung organisieren. Die abgesprungenen Künstler bezeichnete er als überbezahlt und wenig gefragt.

Nicht alle Musiker haben ihre Teilnahme abgesagt. Der Rapper Vanilla Ice, ein offener Trump-Unterstützer, bestätigte seine Mitwirkung und erklärte, er fühle sich geehrt, Teil der Veranstaltung zu sein. Auch andere Künstler planen weiterhin ihre Auftritte.

Die Organisatoren betonen dagegen, die Veranstaltung solle Menschen aus allen Teilen des Landes zusammenbringen und die amerikanische Geschichte, Kultur und Freiheit feiern. Man respektiere die Entscheidungen der Künstler, halte aber weiterhin an dem Ziel fest, ein nationales Fest der Einheit auszurichten.

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