Angesichts der fortschreitenden Klimakrise hat knapp ein Drittel der Bevölkerung des pazifischen Inselstaates Tuvalu bereits Klimaasyl in Australien beantragt. Wie die australischen Behörden der Nachrichtenagentur AFP heute mitteilten, sind seit Beginn des neuen Aufnahmeprogramms in der vergangenen Woche 3.125 Anträge eingegangen – bei einer Gesamtbevölkerung von etwas mehr als 10.000 Menschen.
Tuvalu zählt zu den weltweit am stärksten vom steigenden Meeresspiegel bedrohten Regionen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Inselstaat in den kommenden Jahrzehnten unbewohnbar werden könnte.
Australien hatte im November 2023 mit Tuvalu ein historisches Abkommen geschlossen. Es sieht nicht nur Freizügigkeit für Tuvalus Bürgerinnen und Bürger vor, sondern auch Hilfe bei Naturkatastrophen und langfristige Unterstützung. Das Programm ist eines der ersten seiner Art und gilt als internationaler Meilenstein in der Anerkennung klimabedingter Migration.
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