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Klaus Müller

Magnascan (CC0), Pixabay
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Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, zeigt sich zuversichtlich, dass Deutschland in Bezug auf die Gasversorgung für den kommenden Winter besser gerüstet ist als im letzten Jahr. Dank technologischer Neuerungen und Modernisierungen in der Industrie konnte bereits eine Ersparnis von 20 Prozent des früheren Gasverbrauchs erzielt werden, erläuterte er gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Diese Effizienzsteigerung sei eine Kombination aus technischen Innovationen, Modernisierungsmaßnahmen und verbesserten Energieeffizienzstandards. Auch bei privaten Haushalten beobachtet Müller ein bewussteres Heizverhalten.

Laut Müller hat Deutschland Fortschritte in den Bereichen Gaslagerung und Beschaffung erzielt. „Mit einem sparsamen Gasverbrauch sind wir in der Lage, einen normalen bis leicht kalten Winter ohne Schwierigkeiten zu meistern“, betonte er. Dennoch ermahnte er: „Auch in diesem Winter sollte niemand frieren müssen. Es ist jedoch essenziell, dass jeder seinen Verbrauch überdenkt und mögliche Einsparungen identifiziert.“

Trotz Müllers Optimismus äußerte sich die Wirtschaftsweise Veronika Grimm besorgt über potenzielle Energiepreissteigerungen im bevorstehenden Winter. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ warnte sie vor den möglichen Auswirkungen, falls Länder, die derzeit noch von Russland mit Gas versorgt werden, aufgrund der Ukraine-Krise von der russischen Gasversorgung abgeschnitten würden. Um möglichen Preisexplosionen entgegenzuwirken, plädiert Grimm dafür, die derzeitigen Gas- und Strompreisbremsen bis Ende April 2024 zu verlängern.

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