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Jetzt zeigt sich, wer Fortuna wirklich im Herzen trägt!

jorono (CC0), Pixabay
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ls Fortuna-Fan tut dieser Sommer richtig weh.

Nicht der Abstieg allein – der war schon schlimm genug. Viel schmerzhafter ist zu sehen, wie schnell sich manche Spieler verabschieden, sobald es unbequem wird.

Wo waren denn plötzlich all die großen Sprüche von Zusammenhalt, Verantwortung und Identifikation?

Kaum ging es in die 3. Liga, war bei vielen offenbar nur noch der Rückspiegel interessant.

Natürlich ist Profifußball ein Geschäft. Niemand kann einem Spieler verbieten, sportlich den nächsten Schritt machen zu wollen. Aber es macht eben einen Unterschied, ob man kämpft oder sofort die Flucht ergreift.

Gerade in der Krise zeigt sich doch, wie eng die Verbindung zu einem Verein wirklich ist.

Matthias Zimmermann macht es vor. Er hätte ebenfalls andere Möglichkeiten gehabt und bleibt trotzdem. Nicht, weil die 3. Liga sein Traum ist, sondern weil Fortuna sein Verein ist. Solche Spieler sind Gold wert – gerade jetzt.

Viele andere dagegen hinterlassen leider den Eindruck, dass Fortuna für sie eher eine Durchgangsstation als eine Herzensangelegenheit war.

Das mag hart klingen, aber nach dieser Transferperiode drängt sich dieser Eindruck auf.

Vielleicht war die Mannschaft der vergangenen Saison sportlich gar nicht so schlecht.

Vielleicht fehlte einfach das, was Fortuna früher immer ausgezeichnet hat:

Charakter. Leidenschaft. Identifikation.

Ein Verein wie Fortuna Düsseldorf braucht keine elf Söldner, die nur so lange bleiben, wie die Liga stimmt.

Fortuna braucht Spieler, die verstehen, was dieser Verein für seine Fans bedeutet. Spieler, die auch nach einer Niederlage vor die Kurve gehen. Spieler, die den Druck nicht als Belastung sehen, sondern als Verpflichtung.

Vielleicht ist genau jetzt die Chance für einen echten Neuanfang.

Mit jungen Talenten.

Mit Spielern, die sich entwickeln wollen.

Mit Fußballern, die das Fortuna-Trikot nicht nur tragen, sondern auch mit Stolz verteidigen.

Der Wiederaufstieg wird kein Selbstläufer.

Aber vielleicht entsteht gerade etwas, das in den vergangenen Jahren ein wenig verloren gegangen ist:

Eine Mannschaft mit Herzblut.

Denn Aufstiege werden nicht nur mit Technik gewonnen.

Sie werden vor allem mit Leidenschaft, Zusammenhalt und der Bereitschaft errungen, auch dann alles zu geben, wenn es einmal nicht nach oben, sondern zunächst nach unten gegangen ist.

Und genau solche Spieler braucht Fortuna jetzt mehr denn je. Denn die Fans werden auch in der 3. Liga da sein.

Jetzt ist es an der Mannschaft zu zeigen, wer bereit ist, den Verein wirklich wieder nach oben zu führen.

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