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Japan:sehr spät

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Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan hat am Samstag erstmals seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe das Krisengebiet im Nordosten des Landes besucht.

Seine erste Station war die 20´000-Einwohner-Stadt Rikuzentakata.
Die Stadt war von der Flutwelle vor drei Wochen verwüstet worden. Vor dem schwer beschädigten Rathaus legte Kan eine Schweigeminute ein.
«Es wird ein langer Weg sein, aber die Regierung ist bei euch», sagte der Regierungschef laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo zu Feuerwehrleuten und Behördenvertretern.«Wir sollten uns alle nicht unterkriegen lassen.» Kan wollte im Laufe des Tages noch weitere verwüstete Städte und Ortschaften besuchen.

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