Ist eine IG immer eine gute Lösung?

Das kann man nicht so einfach sagen. Nahezu jede Woche werden wir darauf angesprochen, ob wir bei der einen oder anderen IG mitmachen bzw. diese unterstützen wollen. Wir schauen uns diese IG’s immer sehr genau an. Wer steht dahinter und welche Absichten hat er? Stellen wir fest, dass es nur darum geht, Rechtsanwälten ein Mandat zu verschaffen, dann verabschieden wir uns sofort. Daran haben wir kein Interesse. Ist die Person tragbar, dann schauen wir uns an, warum sie denn eine IG gründen will. Das haben wir zum Beispiel intensiv bei der IG Papenburg getan. Hier ist der Zeitpunkt für uns nachvollziehbar und logisch, denn momentan ist Geld da, an das die Anleger herankommen können. Und was für uns viel wichtiger ist: Den Tatbestand des Kapitalanlagebetruges scheint es wohl nicht gegeben zu haben. Das wird sicherlich auch bald die Staatsanwaltschaft in Braunschweig einsehen müssen. Eine Staatsanwaltschaft, die über ein Jahr in die falsche Richtung ermittelt hat. Hier wurden Täter zu Opfern und Opfer zu Täter gemacht.

Das wird sicherlich noch Konsequenzen für die zuständige Staatsanwaltschaft haben. Ein entsprechendes Vorgehen über das Justizministerium in Hannover wurde uns gegenüber bereits angekündigt. In den letzten Wochen konnten wir auch Unterlagen einsehen, die uns zeigen, dass ein Vorgehen gegen das Unternehmen ETANAX sicherlich nicht unerfolgreich sein könnte. Ist diese Forderung weg, bleibt genug Geld für die Anleger übrig. Genau an das Geld will die IG heran im Interesse der Anleger. Die IG will auch nicht als Verein tätig werden, sondern nur als IG. Sie will auch keinen laufenden Mitgliedsbeitrag, sondern nur einen Einmalbeitrag von jedem, der Interesse daran hat, mitzumachen. Die IG würde sich freuen, wenn auch der eine oder andere seriöse Rechtsanwalt, der bereits Anleger vertritt, einsteigen würde.

Eine Antwort

  1. Raatschen 7. Dezember 2016

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