Die diplomatische Weltbühne liefert erneut feinste Unterhaltung: Der Iran hat offiziell auf den neuesten US-Vorschlag zur Beendigung des Konflikts reagiert. Laut Außenministerium wurden die eigenen „Bedenken“ übermittelt – diplomatischer Code für: „Habt ihr eigentlich komplett den Verstand verloren?“
Besonders bemerkenswert: Die Gespräche laufen weiterhin über einen pakistanischen Vermittler. Offenbar möchte inzwischen niemand mehr direkt mit dem anderen reden, vermutlich aus Angst, den nächsten Forderungskatalog persönlich überreichen zu müssen.
Denn was Washington laut iranischen Medien vorgeschlagen haben soll, klingt weniger nach Verhandlung und mehr nach einem internationalen „Friss oder stirb“-Angebot.
Demnach dürfte der Iran künftig genau noch eine einzige Atomanlage betreiben – vermutlich unter Aufsicht eines amerikanischen Hausmeisters mit Schlüsselgewalt. Zusätzlich soll Teheran sein hochangereichertes Uran direkt an die USA abgeben. Frei nach dem Motto: „Vertrauen ist gut, vollständige Entwaffnung noch besser.“
Auch finanziell zeigt sich Washington großzügig wie ein geiziger Vermieter bei der Kautionsrückzahlung:
Nur 25 Prozent der eingefrorenen iranischen Gelder sollen freigegeben werden. Reparationszahlungen für Kriegsschäden? Fehlanzeige. Offenbar gilt hier die diplomatische Grundregel: Wer bombardiert, zahlt nicht.
Iranische Medien sprechen bereits von „überzogenen Bedingungen“. Eine Formulierung, die fast schon niedlich wirkt angesichts eines Plans, der ungefähr so ausgewogen erscheint wie ein Boxkampf zwischen einem Schwergewichtler und einem Taschenrechner.
Die USA wiederum dürften den Vorschlag vermutlich als „historische Chance für Frieden“ verkaufen — also jene Art Frieden, bei der eine Seite alles abgibt und sich anschließend bedanken darf.
Immerhin bleibt die internationale Diplomatie spannend. Denn falls dieser Fünf-Punkte-Plan tatsächlich ernst gemeint war, dürfte die nächste Verhandlungsrunde ungefähr so entspannt verlaufen wie ein Grillabend in einem Benzinlager.
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